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Mi, 21:43 Uhr
11.06.2014

Effektives Prozessmanagement

Wer macht zur Verbesserung von Geschäftsprozessen was, wann, wie und womit? Diese Fragen stehen im Fokus der Disziplin, die als Prozessmanagement bezeichnet wird...


Effektives Prozessmanagement trägt dazu bei, innerbetriebliche Geschäftsprozesse zu dokumentieren, zu steuern und letztendlich auch zu verbessern. Um diesem Ziel nachzukommen, zieht das Prozessmanagement technische Aspekte ebenso in Betracht wie organisatorische. Berufsbranchen, in dem das Prozessmanagement oder BPM zur effektiven Erwirtschaftung beiträgt, gibt es viele. In großen Bau- und Wirtschaftsberatungsunternehmen werden Ansätze zur Verbesserung der Geschäftsprozesse schließlich ebenso diskutiert wie in der produzierenden Industrie.

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Das in Berlin ansässige Unternehmen Signavio hat sich darauf spezialisiert eben jene Firmen aus unteschiedlichsten Branchen zu beraten.

Heftig diskutiert wird derzeit auch die Frage, welchen Stellenwert das Prozessmanagement tatsächlich in der heutigen Zeit einnimmt. Aus einer aktuellen Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften geht beispielsweise hervor, dass das Potenzial des IT- und methodengestützte Geschäftsprozessmanagements noch immer in den Startlöchern steht. Bisher fokussierten sich die meisten Unternehmen auf ganzheitliche Ausrichtungen des Prozessmanagements.

Mittlerweile beweist die Praxis jedoch, dass auch die Relevanz IT-gestützter BPM-Werkzeuge an Bedeutung gewonnen hat und in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird. Experten verweisen beispielsweise darauf, dass es fachlich falsch ist, IT-Fachleute nicht von Beginn an in die fachliche Analyse zu integrieren. Werden die Fachexperten erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Prozessanalyse integriert, können diese die Gestaltung des Prozessmanagements nur noch unwesentlich beeinflussen.

Interne Bedürfnisse entstehen von unten

Ebenso wichtig ist es, Top-Down-Verpflichtungen der Führungsetage und Bottom-Up-Dynamiken der Mitarbeiter miteinander zu vereinen. Da Bedürfnisse häufig ‚von unten’ entstehen, so Dr. Claudia Pedron als Mitautorin der Studie, sollte die Suche nach einem gemeinsamen Konsens ‚irgendwo in der Mitte’ von Anfang an strategisch verlaufen. Zusätzlich verweist die Studie darauf, dass Kunden und Mitarbeiter zukünftig noch stärker ins Prozessmanagement integriert werden müssen.

Schließlich sind viele Geschäftsprozesse darauf ausgerichtet, die Zufriedenheit der Kunden zu erlangen. Weitere Umfrageergebnisse der Studie lassen verlauten, dass deutliche Verantwortlichkeiten unter Mitarbeitern zum erfolgreichen Geschäftsprozessmanagement beitragen. Die Entwicklung der Erfolg versprechenden End-to-End-Prozessperspektiven steht hingegen noch am Anfang. Die Studie wurde mit mehreren Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum durchgeführt.
Autor: red

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