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Mo, 14:14 Uhr
16.06.2014

Heck-Rückzieher: Reaktionen

Axel Heck wird drei Grundstücke im Wohnungsbaugebiet Rüdigsdorfer Weg nicht kaufen, damit bleibt auch die Straße unsaniert. Wir haben Reaktionen eingeholt...

"Ich kann nicht verstehen, warum Herr Heck nun so reagiert hat, warum er nicht die Entscheidung der Kommunalaufsicht abgewartet hat", fragt sich SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Wieninger.

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Er fügt hinzu, dass es ja Herr Heck selbst war, der das Thema in die Öffentlichkeit getragen hatte, "wir wollten das nicht". Allerdings sagte Wieninger Anfang Mai der nnz, dass man nun womöglich in ein Wespennest gestochen habe und meinte damit eventuell auch die Nordhäuser Stadtverwaltung. "Die hatte Herrn Heck schließlich das Angebot unterbreitet und hatte den Kaufvertrag als Entwurf so in den Stadtrat eingebracht", sagt Wieninger.

„Wir bedauern den Rückzug von Herrn Heck. Auch mit Blick auf die Anwohner, die nun länger mit einem unerfreulichen Straßen-Provisorium leben müssen. Wir müssen jetzt den entsprechenden Stadtratsbeschluss aufheben“, sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh auf nnz-Anfrage. „Danach müssen wir die Alternativen analysieren: Entweder eine erneute Ausschreibung mit der Hoffnung auf einen neuen Interessenten oder die Erschließung auf Kosten der Stadtkasse."

Es sei wichtig für die wirtschaftliche Stabilisierung und den Ruf unserer Stadt, dass eine Verwaltung gegenüber Investoren weiterhin als zuverlässig gelten. "Dies sage ich auch im Zusammenhang mit der aktuell laufenden – und äußerst sensiblen - Phase der Anwerbung von Interessenten und Investoren für unser Industriegebiet", so Zeh. Dies gilt ebenso mit Blick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Schaffung von neuen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Menschen in Nordhausen.

Dr. Zeh sagt weiter „Selbstverständlich ist es legitim, dass Fraktionen Beschlüsse des Stadtrates hinterfragen. Ich halte es künftig allerdings für günstiger und gegenüber Verhandlungspartnern für zuverlässiger, wenn man rechtliche Bedenken im Laufe des langen Beratungsprozesses geltend macht und nicht unmittelbar nach einer Beschlussfassung. Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir Herrn Heck und andere potenzielle Interessenten nicht auf Dauer als engagierte Partner der Stadtentwicklung verlieren.“
Autor: red

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Kommentare
NDHler
16.06.2014, 14:55 Uhr
Osterfeuer 2015
dann wieder an alter Stelle? ;-)))
Zukunft
16.06.2014, 19:45 Uhr
Lotterei
Was ist das in diesem Rathaus für ein Weichspülverein. kein Wort der Kritik an der Langsamkeit der Kommunalaufsicht. Was machen die da nur, wem dienen sie?

Ist eigentlich in der Zeit vor der Ära Zeh irgendein Grundstücksverkaufsbeschluss überprüft worden oder ist das ein einmaliger Vorgang, weil sich der Investor für die andere Partei stark gemacht hat.

Ein Mann wie Heck hat dieser Stadt viel Gutes gebracht, hatte aber nie gute Karten - auch unter der Ära Rinke nicht. Und die Mannschaft um Zeh ist zu schwach, um ihn zu unterstützen.

Was sollen da andere Investoren denken, die den Sozialdemokraten nicht passen. Vielleicht sollte Herr Heck demnächst den Wahlkampf von Herrn Wieninger unterstützen, dann kann er getrost die Grundstücke für einen Euro kaufen.

Traurig, traurig.
Pe_rle
16.06.2014, 19:56 Uhr
Wieninger/Heck
ich kann Axel Heck da voll verstehen.
Investoren müssen sich nicht an der Nase rum führen lassen.Die Aussage von Hernn Wieninger ist sowas von Scheinheilig,aber passt ja voll zum Konzept der SPD. Wer nicht in dieser Partei ist , hat nichts zu erwarten.
Achja bevor jetzt wieder Sprüche kommen ,ich stehe keiner Partei nahe.
Gudrun1974
02.08.2014, 08:36 Uhr
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