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Do, 14:41 Uhr
15.05.2014

Austausch und Kooperation

Ergebnisse, Erfahrungen, Chancen der Zusammenarbeit: Das waren gestern Nachmittag Themen einer Beratung der Gemeinde Harztor, des Landratsamtes und der Schulsozialarbeit in der Regelschule Niedersachswerfen, die die Johanniter-Unfall-Hilfe betreut...

Projekt Harztor (Foto: J. Piper) Projekt Harztor (Foto: J. Piper)

Im Bürgerservice Harztor trafen sich der Bürgermeister der Gemeinde Stephan Klante und Stefan Nüßle, Zweiter Beigeordneter des Landkreises mit Johanniter-Regionalvorstand Frank Gerstenberger sowie weiteren Akteuren in Ilfeld, um über Erreichtes und künftige Vorhaben zu diskutieren.

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Der integrationsorientierte Bürgerservice Harztor kann inzwischen auf gute Erfolge zurückblicken, sowohl bei der Beratung und sozialarbeiterischen Begleitung Rat suchender Einwohner, als auch dabei, das Gemeinwesen in Harztor zu unterstützen. Dabei verfolgt der Projektträger Kreisjugendring nicht das Ziel, neue Strukturen zu schaffen, sondern mit bewährten Partnern in der Region zusammenzuarbeiten. Dazu zählt auch die schulbezogene Jugendsozialarbeit an der Regelschule Niedersachswerfen, die der Landkreis hier gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe organisiert und die das Sozialministerium fördert.

„Im System Schule ist die Sozialarbeit zügig angekommen, und seitens der Schüler, Lehrer und Eltern wird die neue, sozialarbeiterische Sichtweise sehr gut angenommen“, so Stefan Nüßle. Bürgerservice-Mitarbeiterin Jennifer Pohl und Schulsozialarbeiterin Laura Bode kennen sich bereits durch ihre rege Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Schülern wird beispielsweise derzeit daran gearbeitet, eine Schülerseite in den Auflagen der „Harztor-Information“ zu gestalten.

Nun soll die Kooperation noch weiter vertieft werden, zum Beispiel gemeinsam mit der Gemeinde in der Jugendarbeit. Denkbar sind auch ergänzende Angebote der Berufsorientierung für Jugendliche. In der Politik müsse die Verstetigung der Angebote ein ganz wichtiges Ziel bleiben, erklärte Stefan Nüßle. Nur so können die Arbeitsergebnisse, die hier klar sichtbar sind, auch nachhaltig gesichert werden. Der Bürgerservice wird als Projekt im Rahmen der Thüringer Initiative INKA (ThINKA) durch die GFAW Thüringen aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Ziel des Programms ist es, bedarfsgerechte Unterstützungsangebote, individuell angepasst an die Anforderungen des jeweiligen Sozialraums zu fördern, dabei mit vorhandenen Anlauf,- Informations- und Beratungsstellen in den Quartieren zusammenzuarbeiten und diese weiterzuentwickeln, um Menschen mit Unterstützungsbedarf weiterzuhelfen. Der Landkreis Nordhausen ist seit Ende 2012 einer von elf ThINKA-Standorten im Freistaat. Für das Programm, das das Wirtschafts- und Sozialministerium entwickelt haben, stehen thüringenweit insgesamt zwei Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung.
Autor: red

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