eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 08:29 Uhr
15.05.2014

Neue Fahne gehisst

Bisher wehten auf der Burgruine Hohenstein Fahnen aus Stoff. Die konnten auf Dauer den stürmischen Böen auf der Höhe nicht standhalten. Jetzt wurde eine Windfeste Variante gehisst, die am Ende bares Geld sparen soll...

Silbern schimmert sie schon von weitem: Sie dreht sich leicht im Wind, die neue Wetterfahne über der Burgruine Hohnstein. Die Landrätin hat jetzt die letzte Schraube der Metallfahne am Mast festgeschraubt. "250 Jahre lang ist die Burg Hohnstein nicht eingenommen wurden und mindestens genauso lange soll jetzt unsere neue Fahne halten", sagte Birgit Keller.

Anzeige symplr (1)
Bislang wehten über der Burgruine Hohnstein Wetterfahnen aus Stoff. Doch weil es hoch oben über Neustadt meist kräftig weht und stürmt, haben selbst diese besonders reißfesten Exemplare höchstens ein Dreiviertel Jahr standgehalten. Der Landkreis hatte sich schon einen kleinen Vorrat an Stofffahnen angelegt, damit sie immer gleich wieder ausgetauscht werden konnten. Doch zu schnell war der Vorrat aufgebraucht und deshalb sollte jetzt eine dauerhafte Lösung her, um zerfetzte Fahnen zukünftig ganz zu vermeiden.

In der Nordhäuser Firma Schmiedekunst und Metallbau von Herbert Thüne fand der Landkreis einen kompetenten Partner, der nun eine Wetterfahne aus Edelstahl und Aluminium gefertigt hat - passend zur landkreiseigenen Burgruine mit dem Wappen verziert. Etwa 2,50 Meter breit und einen Meter hoch ist die Wetterfahne. Rund 3.000 Euro hat die Metallfahne gekostet. "Die haben sich schnell amortisiert", sagte Birgit Keller.

Landrätin Birgit Keller Neustadts Bürgermeister Dirk Erfurt, Rainer Bachmann als Vertreter des Kreistags und Schmied Herbert Thüne (rechts). (Foto: Jessica Pieper) Landrätin Birgit Keller Neustadts Bürgermeister Dirk Erfurt, Rainer Bachmann als Vertreter des Kreistags und Schmied Herbert Thüne (rechts). (Foto: Jessica Pieper)

Denn eine Stoffwetterfahne koste über 1.000 Euro - und jedes Jahr musste eine neue her. "Langfristig und nachhaltig" findet auch Neustadts Bürgermeister Dirk Erfurt die neue Fahne. Erbaut wurde die Burg Hohnstein im 12. Jahrhundert und war der Stammsitz der Grafen Hohnstein, die später auch zum Namenspaten des Landkreises wurden, der lange Kreis Grafschaft Hohnstein hieß. 1627 wurde die Bürg gebrandschatzt. Heute ist die Burgruine Hohnstein ein beliebtes Ausflugsziel, seit mehr als 100 Jahren gibt es dort einen Burggasthof und die hohe Aufsichtsplattform bietet einen weiten Rundumblick.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Flitzpiepe
15.05.2014, 08:57 Uhr
Dieses Herangehen sollte Schule machen
Warum kommen die Verantwortlichen auch in anderen Gebieten nicht auf den selben Trichter, dass es besser/ökonomischer ist einmal mehr Geld für eine bessere beständigere Lösung auszugeben als regelmäßig einen kleineren Betrag für Flickschusterei.

Im Besonderen spreche ich da die Straßen-Flickschusterei an.
Boris Weißtal
15.05.2014, 09:43 Uhr
Preise???
wenn der Landkreis tatsächlich in den letzten Jahren jährlich 1000 € für eine einzige Fahne aus Stoff ausgegeben hat, wundert mich die finanzielle Situation des Landkreises überhaupt nicht mehr. Bei den Preisen beliefere ich Euch auch gerne, mit allem!
NDHler
15.05.2014, 11:58 Uhr
1000 € für ne Fahne!
Und das jedes Jahr! Passt aber ins Bild zu der Zeit von LR Claus und seinem Adjutanten Primas!
Wolfi65
15.05.2014, 13:06 Uhr
Sie ist ab sofort Sturmfest
Es ist endlich vollbracht.
Dieser Ort ist durch eine würdige Kennzeichnung geschmückt worden.
Unser Dank gilt allen Verantwortlichen.
Retupmoc
15.05.2014, 15:56 Uhr
Völker hört die Signale
Wenn jetzt ganze Heerscharen Wanderer einmarschieren, sind die 3000 Euro schnell wieder drin. Auf gehts Wanderer !
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)