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Mi, 06:56 Uhr
14.05.2014

Hilfe nach einem Einbruch

Juliane D. wollte gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten eine richtig guten Urlaub genießen. Daraus wurde jedoch nicht und die Frau bittet nun um die Hilfe von Zeugen...


Mein Lebensgefährte und ich waren seit dem 2. Mai im Urlaub. Dieser sollte eigentlich erst am 16. Mai enden. Am 9. Mai erhielten wir von der Person, die regelmäßig nach dem Rechten in der Wohnung schauen sollte, die Nachricht, dass ein abgebrochener Schlüssel von außen in der Wohnungstür steckte.

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Dieser verständigte die Polizei, die bei einer Besichtigung vor Ort äußerte, dass sie nicht dafür zuständig sei, da keine Einbruchsspuren ersichtlich waren. Darauf hin verließen sie den Ort des Geschehens ohne die Wohnung besichtigt zu haben.

Der Beauftrage der Wohnung versuchte einen Schlüsseldienst zu holen, der aber nach eigener Aussage ohne Berechtigung die Tür nicht öffnen durfte. Aus 8000 km Entfernung hatten wir zwischenzeitlich über eine dritte Person die SWG sowie den Schlüsseldienst informiert. Nach mehreren Terminverschiebungen mit einer von uns beauftragen Person und dem Schlüsseldienst wurde ein Termin zum Entfernen des abgebrochenem Schlüssels sowie öffnen der Tür für Samstag den 10. Mai vereinbart.

Trotz des gesetzten Termins entfernte der Schlüsseldienst am Freitag Nachmittag den abgebrochen Schlüssel ohne die beauftragte Person darüber zu informieren. Die beauftragte Person wollte gegen 18:00 Uhr nochmal nachsehen und stellte dabei fest, dass der abgebrochene Schlüssel nicht mehr im Loch steckte.

Darauf hin informierte er erneut die Polizei, die nach zwei Stunden zum Tatort kam und zusammen mit ihm die Wohnung öffneten. Hinter der Tür fanden sie eine durchsuchte Wohnung. Ein Notebook der Marke Fujitsu mit pinker Maus, eine schwarze externe 1 TB große Festplatte, mehrere Spardosen mit Bargeld in Höhe von rund 1.600 Euro, eine rote Metallkasette mit ausländischen Münzen sowie Sonderprägungen der Euro Währung, ein Bund mit rund 20 Schlüsseln sowie ein Autoschlüssel mit orangen Stofftieranhänger wurden geklaut.

Selbst diese Erkenntnis ließ die Polizei nicht veranlassen, dass die Spurensicherung den Tatort genauer ansieht. Nach diesen Geschehnissen brachen wir sofort den Urlaub ab und waren 24 h später wieder in Nordhausen. Nach wiederholten Drängen wurde am Montag eine Spurensicherung durchgeführt, wobei die meisten Spuren bereits durch die beauftragte Person unkenntlich geworden waren.

Die Täter müssten mit einem großen Pappkarton ( ca. 70cm x 30 cm x 30 cm), der sich zu dem Zeitpunkt noch in der Wohnung befand, und dem Diebesgut geflüchtet sein. Die Tat kann zwischen dem 07. Und dem 09.05.14 geschehen sein im 2. Stock eines Mehrfamilienhauses in der Nordhäuser Predigerstraße.

Wir bitten um Ihre Mithilfe. Bei einem auf den Täter schließenden Hinweis zahlen wir eine Belohnung.
Juliane Donch und Pierre Gebauer
Autor: red

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Kommentare
Klaus S.
14.05.2014, 18:34 Uhr
Hilfe nach einem Einbruch
Hallo Juliane, hallo Pierre,

... da ist ja nun alles "dumm gelaufen". Ich bin zwar leider kein Augenzeuge, aber vielleicht kann ich helfen.
Wenn Ihr noch nicht dort wart, wendet Euch bitte an den "Weißen Ring" e.V.
Ich habe vor einiger Zeit selbst ca. 8 Jahre bei einem seriösen Schlüsseldienst gearbeitet.
Wenn ein "Schlüsseldienst" ohne konkreten unterschriebenen schriftlichen Auftrag, der ein bestimmtes Datum, Zeit, und Wohnung enthalten muss, dann noch ohne Zeugen "arbeitet" und potentielle Einbruchsspuren beseitigt, würde ich ihn nach deutschen Recht anders ... bezeichnen. Wir haben damals unsere Kunden dahingehend immer beraten.
Ihr solltet daher, wenn es noch nicht geschehen ist, gegen den ehemaligen Schlüsseldienst eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Nehmt ruhig die Nordhäuser, es gibt nur die Eine.
Wenn es sich um einen einfachen, meist preiswerten Profilzylinder älterer Bauart mit wenigen waagerechten Rillen und ohne Pilzstiften handelt, kann folgendes passieren.
Mit teuren aber sogar in Deutschland frei verkäuflichen Aufsperrwerkzeugen, lassen sich solche Zylinder zerstörungsfrei öffnen. Das hat man vor ca. 17 Jahren im TV vor geführt. Damals gab es riesen Theater von den Zylinder Herstellern. Seit dem wurden die Pilzstifte eingesetzt, welche das Aufsperren seit dieser Zeit erschweren.
Wenn dann die "Brüder" sagen. "Ich bin drin", brauchen sie nur noch Ruhe um nicht von Blumengießern oder unerfahrenen Polizeibeamten gestört zu werden. Dazu benötigt man einen Schlüssel mit dem passenden Profil, also die waagerechten Rillen, die Kerben sind egal. Wenn dann der Schlüssel abgebrochen wird und die Tür zugezogen ist, haben die Burschen drin alle Zeit der Welt.
Ich würde von einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Beamten vom ersten Einsatz absehen, die sind auch nur Opfer der Polizeireform.
Beamte schlumpern nicht, außer sie heißen Baumann oder Clausen.
Liebe Beamte schimpft jetzt nicht über mich, die Unwissenheit herrscht wie damals auch, hinter den Türen!
Vor der Polizeireform gab es auch noch Berater die per Hausbesuch Interessierte Bürger beraten haben. Heute stehen sie nur noch auf dem Papier.
baerly
15.05.2014, 21:45 Uhr
Hilfe nach einem Einbruch
"DUMM GELAUFEN" so möchte ich es nicht bezeichnen,außer das mit dem Schlüsseldienst. Willst du also mit deinem Kommentar sagen das es nicht unbedingt ein seriöser und glaubwürdiger Schlüsseldienst ist? Es ist wirklich schon sehr komisch das er trotz eines festen Termins und einer festgelegten Person, ohne jemanden zu informieren und ohne zeugen vor Ort zum "Tatort" geht und seine "Arbeit" macht.Wobei ja zu diesem Zeitpunkt das ganze schon passiert sein musste denn der Schlüssel steckte jar schon im Schloß!!! Was mich allerdings aufregt ist, das die Polizei vor der Tür stand das erste mal , und ohne weiter darauf einzugehen wieder gefahren ist.Die Person die Sie gerufen hat ist ein Familienangehöriger und hat mit Garantie die Beamten darauf hingewiesen das hier massiv etwas nicht in Ordnung ist! Hätte man da nicht etwas zeit investieren müssen und mal intensiv die Nachbarschaft befragen müssen??? Aus meiner sicht lag doch hier ein Verdacht vor wenn nicht sogar ein begründeter! (Vor allem wenn man hier bei der nnz mal die Artikel der letzten Monate sich so anschaut wo es überall heist Einbrüche , Überfälle usw.) Klar war wahrscheinlich die Tat hier schon passiert aber man hätte eher mit allem weitern reagieren können.
Mal ehrlich Fahrzeug kontrollen werden auf Verdacht durchgeführt , manche durchsuchungen werden auf verdacht durchgeführt usw. und hier steht ein enger Familienangehöriger mit einem Verdacht und das ganze wird so runtergespielt !!! Mir ist natürlich auch klar das man zu der heutigen Zeit nicht jedem kleinen bißchen bis ins Detail auf den Grund gehen kann aber zumindest denke ich sollte man bis zu einem gewissen Punkt der Sache nachgehen.
Wenn Ich mit meinem Auto in die Werkstatt fahre und sage das sich der Motor komisch anhört bzw. Unruhig läuft, schicken die mich dann auch weg nur weil sie von außen garnichts oder nur eine Beule in der Motorhaube sehen???
P. Laura
16.05.2014, 10:47 Uhr
Einbruch....
Der Rat mit dem "Weißen Ring" ist nicht
gerade der Beste.
Ich bekam auch einmal den Rat mich an den Weißen Ring zu wenden,es war nach meiner Scheidung.
Leider ging dann alles nach hinten los und ich musste mich dann, nach zweieinhalb Jahren Streitereien, um Alles selber kümmern.
Danach ging es dann wieder besser vorwärts.
Aber man sollte niemals nie sagen. Ein Versuch ist es sicher wert.
Ich hoffe auf einen guten Ausgang.
Dumm gelaufen ist wohl auch der falsche Ausdruck. Es ist wohl schlimm genug, was passiert ist. Viel Glück wünsche ich Ihnen!!!
Klaus S.
22.05.2014, 13:19 Uhr
Klaus S. / Einbruch..., Hinweise und Tipps
Sorry für die späte Antwort.
Dem Schlüsseldienst ist vermutlich keine Öffnung der Tür vorzuwerfen. Da er lediglich einen abgebrochenen Schlüssel entfernt hat (hoffe ich). Der Schlüsselrest ist allerdings ein Beweismittel. Ist er eine Kopie eines zum Schloss passenden Schlüssel, habt Ihr ein Problem mit der Versicherung. Man wird euch vorwerfen, in Bezug auf eventuelle Nachschlüssel fahrlässig gehandelt zu haben.

Tipp 1: Jeder der einen normalen Schlüssel (Blumengießer, Handwerker, Pflegedienst...) für einige Minuten in die Hände bekommt, kann einen Nachschlüssel anfertigen lassen. Abhilfe schafft ein Zylinder mit Sicherungskarte. Dort sind Nachschlüssel nur gegen Vorlage der Sicherungskarte beim Schlüsseldienst oder Verkäufer des Zylinders möglich. Dieser übernimmt die Schlüsselbestellung beim Hersteller für euch.
Tipp 2: Preiswerter aber unsicherer ist ein „Hausprofil“ beim Schlüsseldienst eures Vertrauens. Üblicherweise benutzt dieser ein Profil, welches in der angrenzenden Region für eine bestimmte Zeit von einigen Jahren, nicht von anderen Schlüsseldiensten verwendet wird. Das heißt, in der Regel weiß ein benachbarter Schlüsseldienst im Ort, wessen Hausprofil das ist, kann euch aber nur dorthin schicken.

Ist es kein passender Schlüssel mit den richtigen Einkerbungen, sondern nur das richtige Profil (die waagerechten Rillen), liegt nahe, dass der Einbruch wie im ersten Beitrag bereits stattgefunden hat. Denn nur ein abgebrochener Schlüssel mit dem richtigen Profil, lässt sich vom Schlüsseldienst zerstörungsfrei entfernen. Der Zylinder war ja anschließend noch schließbar.
Ein Schlüsseldienst bewegt sich aus rechtlicher Sicht auf des Messers Schneide zwischen Dienstleistung und Einbruch. Keine Ahnung, was ihn da geritten hat.

Tipp 3: Immer einen Schlüsseldienst aus der Region beauftragen, auch wenn es die erste Türöffnung ist. In diesem Fall ist Sparsamkeit nicht immer geil. Im schlimmsten Fall kann er seinen guten Namen oder die Zulassung verlieren, da die Dienste meist in entsprechenden Vereinen organisiert sind.
Tipp 4: Zu jedem Zylinder gehören mindestens 3 Schlüssel!!! Man kann seinem Schlüsseldienst vertrauen, aber sicher ist man nur mit der Sicherungskarte. Dort ist die genaue auch abweichende Anzahl der Schlüssel vermerkt.

Das alles hätte früher ein erfahrener Polizeibeamter und etwas Zeit, mit euch besprochen.
Nun ist es mit Behörden ähnlich wie mit Ärzten. Meist haben sie zu knappe Mittel und keine Zeit.

Tipp 5: Um diese knappe Zeit optimal zu nutzen, muss man sich vorher entsprechende Gedanken machen. Z.B. was will ich erreichen, besprechen, hat mich der Gegenüber verstanden und zeigt er das in seinem folgenden Handeln. Bei „Missverständnissen“ handelt es sich nicht um ein akustisches Problem, sondern meist um die unterschiedliche Interessenlage. Beide sind im Fall eines Fehlers über Haftpflichtversicherung entlastet. Diese jedoch dient dazu, Schadensersatzansprüche gering zu halten.

Was sagt eigentlich die Hausratsversicherung?
Solltet ihr unterversichert sein, dann wendet euch an den Schlüsseldienst. Er hat mit seinem Folgefehler zusätzlich für Ungereimtheiten gesorgt. Eventuell kann er seinen Fehler, in Form eines Querriegels teilweise wieder gut machen. Er soll sich da ruhig an den Kosten beteiligen. Ihr findet sonst keine Ruhe!
Vergesst bitte nicht diesen Einbau mit dem Vermieter zu vereinbaren. Wegen der stattlichen Bohrung könnt Ihr das Teil beim Auszug nicht mitnehmen. Den normalen Einbrecher schreckt solch ein Riegel, welcher von außen durch den mittigen Schließzylinder erkennbar ist, auf jeden Fall ab.
Am Besten ist ein Zylinder mit Sicherungskarte und VdS Kennzeichnung. Nicht vergessen alle Zylinder bei Verlassen zwei mal rum schließen. Sonst findet die Versicherung wieder eine Ausrede.
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