Mi, 11:29 Uhr
09.05.2001
Für viele Schüler ist Abitur noch erstrebenswert
Nordhausen (nnz). Der Bildungshunger der Schülerinnen und Schüler im Landkreis ist auch in diesem Jahr ungebrochen. Vor allem das Ziel Abitur visieren - relativ gesehen - immer mehr Schüler der vierten Klassen an.
Im Landkreis Nordhausen wollen im kommenden Schuljahr insgesamt 924 Schülerinnen und Schüler nicht die Regelschule, sondern ein Gymnasium besuchen. Das geht aus einer Statistik des Nordhäuser Landratsamtes hervor. Aus den Grundschulen Stadt Nordhausen sind es 420 (41 Prozent) und aus denen des Landkreises 504 Viertklässer (35,1 Prozent).
Das zusammen entspricht einer Quote von 39,5 Prozent, und damit einer leichten Steigerung zum Vorjahr (37,6 Prozent). Bei den absoluten Zahlen ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Waren es im zurückliegenden Schuljahr noch 1.138 Schülerinnen und Schüler, so zählen die Statistiker für das kommenden Schuljahr nur noch die oben erwähnten 924. Die Ursachen liegen hierfür objektiv in den immer weiter zurückgehenden Schülerzahlen.
Wie sieht es nun an den verschiedenen Schulorten aus? Über dem Durchschnitt liegen Bleicherode, Niedergebra und Werther im Landkreis, in der Stadt sind es die Brecht-Schule und die Grundschule Krimderode. Spitzenreiter an den staatlichen Grundschulen ist die KKS in Nordhausen. Hier wechseln 53,3, Prozent der Grundschüler zum Gymnasium. Noch schlauer sind die Schülerinnen und Schüler der evangelischen Grundschule. Mehr als drei Viertel (77,3 Prozent) der jetzigen Kinder in der vierten Klasse wollen sich künftig an einem Gymnasium weiterbilden lassen.
Die geringste Quote wurde aus Wipperdorf gemeldet, hier verspürt nur jeder fünfte Schüler das Bedürfnis, ab der fünften Klasse ein Gymnasium zu besuchen. Im vergangenen Jahr waren das in Wipperdorf nur rund 17 Prozent. Man kann also auch in dieser Gemeinde hoffen.
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen wollen im kommenden Schuljahr insgesamt 924 Schülerinnen und Schüler nicht die Regelschule, sondern ein Gymnasium besuchen. Das geht aus einer Statistik des Nordhäuser Landratsamtes hervor. Aus den Grundschulen Stadt Nordhausen sind es 420 (41 Prozent) und aus denen des Landkreises 504 Viertklässer (35,1 Prozent).
Das zusammen entspricht einer Quote von 39,5 Prozent, und damit einer leichten Steigerung zum Vorjahr (37,6 Prozent). Bei den absoluten Zahlen ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Waren es im zurückliegenden Schuljahr noch 1.138 Schülerinnen und Schüler, so zählen die Statistiker für das kommenden Schuljahr nur noch die oben erwähnten 924. Die Ursachen liegen hierfür objektiv in den immer weiter zurückgehenden Schülerzahlen.
Wie sieht es nun an den verschiedenen Schulorten aus? Über dem Durchschnitt liegen Bleicherode, Niedergebra und Werther im Landkreis, in der Stadt sind es die Brecht-Schule und die Grundschule Krimderode. Spitzenreiter an den staatlichen Grundschulen ist die KKS in Nordhausen. Hier wechseln 53,3, Prozent der Grundschüler zum Gymnasium. Noch schlauer sind die Schülerinnen und Schüler der evangelischen Grundschule. Mehr als drei Viertel (77,3 Prozent) der jetzigen Kinder in der vierten Klasse wollen sich künftig an einem Gymnasium weiterbilden lassen.
Die geringste Quote wurde aus Wipperdorf gemeldet, hier verspürt nur jeder fünfte Schüler das Bedürfnis, ab der fünften Klasse ein Gymnasium zu besuchen. Im vergangenen Jahr waren das in Wipperdorf nur rund 17 Prozent. Man kann also auch in dieser Gemeinde hoffen.

