Mi, 08:08 Uhr
09.04.2014
Besuch aus Russland
Raus aus der Großstadt, rein in den Südharz hieß es für eine Gruppe russischer Schüler im vergangenen März. Über die Höhepunkte des Schüleraustausches berichtet Gabriele Gorges...
Am 23. März empfingen die Nordhäuser Schülerinnen und –Schüler des Humboldt Gymnasiums, die im Herbst zum Schüleraustausch in Sankt Petersburg weilten, ihre russischen Partner zum Gegenbesuch im Südharz. Dass auch unsere kleine Heimatstadt mit ihrer Umgebung viel zu bieten hat, erlebten die Gäste bei ihrem Aufenthalt bis zum 31. März mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm.
Die russischen Großstädter lernten viel Interessantes aus der Geschichte und Kultur unserer Heimatregion kennen und machten sich mit dem Familien- und dem Schulalltag in Deutschland bekannt. Sie nahmen an verschiedenen Unterrichtstunden teil und stellten in mehreren Klassen ihr Projekt zu Sankt Petersburg in deutscher Sprache vor. Bei vielen kulturellen, sportlichen und spielerischen Aktivitäten konnten die Jugendlichen aus beiden Ländern ihre jeweiligen Fremdsprachenkenntnisse anwenden und erweitern.
So standen in Nordhausen die Altstadtführung mit Herrn Schmidt, der Blick hinter die Kulissen des Theaters mit anschließendem Workshop zur Vorbereitung auf den Premierenbesuch des Musicals SINGIN` IN THE RAIN und die abendlichen Erkundungstour mit Taschenlampen durch den Tabakspeicher auf dem Programm. Bei sportlichen Wettbewerben während der Treppenkäfer-Tour, beim Bowling, im Badehaus oder bei der Fahrt mit dem Konferenzfahrrad konnten die Austauschpartner ihre Geschicklichkeit und Kräfte messen.
Weitere Höhepunkte waren vor allem für die Sankt Petersburger Gäste die Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn, der Besuch des Rabensteiner Stollens, die Stadtführung mit der Kiepenfrau Elke durch das Fachwerkstädtchen Stolberg und der Besuch der Landeshauptstadt Erfurt. Sich gegenseitig viel zu berichten hatten die russischen Austauschschüler vom Tag in den Familien.
Besondere Souvenirs, die die Gäste an diesen Schüleraustausch sicher noch lange erinnern werden, sind die Bergmannsurkunden mit dem Steinkohlefläschchen, die in der Stolberger Friwi-Fabrik selbstgefertigten Marzipanfiguren und die individuell gefilzten Handytaschen aus dem Workshop in der Jugendkunstschule.
Ein großes Dankeschön gilt allen Eltern, die diesen Austausch ermöglicht haben, dem Land Thüringen, der Kreissparkasse Nordhausen, dem Verein ehemaliger Schüler und Förderer des Humboldt-Gymnasiums für die finanzielle Förderung und der Lift gGmbH in Nordhausen für die kostenfreie Bereitstellung des Mittagessens für unsere Gäste sowie allen Einrichtungen, die durch ihre Angebote unseren deutsch-russischen Schüleraustausch ein weiteres Mal unterstützt haben. Alle haben durch ihre Hilfe und ihr Entgegenkommen wesentlich zum Gelingen der Austauschwoche beigetragen.
Gabriele Gorges
Autor: redAm 23. März empfingen die Nordhäuser Schülerinnen und –Schüler des Humboldt Gymnasiums, die im Herbst zum Schüleraustausch in Sankt Petersburg weilten, ihre russischen Partner zum Gegenbesuch im Südharz. Dass auch unsere kleine Heimatstadt mit ihrer Umgebung viel zu bieten hat, erlebten die Gäste bei ihrem Aufenthalt bis zum 31. März mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm.
Die russischen Großstädter lernten viel Interessantes aus der Geschichte und Kultur unserer Heimatregion kennen und machten sich mit dem Familien- und dem Schulalltag in Deutschland bekannt. Sie nahmen an verschiedenen Unterrichtstunden teil und stellten in mehreren Klassen ihr Projekt zu Sankt Petersburg in deutscher Sprache vor. Bei vielen kulturellen, sportlichen und spielerischen Aktivitäten konnten die Jugendlichen aus beiden Ländern ihre jeweiligen Fremdsprachenkenntnisse anwenden und erweitern.
So standen in Nordhausen die Altstadtführung mit Herrn Schmidt, der Blick hinter die Kulissen des Theaters mit anschließendem Workshop zur Vorbereitung auf den Premierenbesuch des Musicals SINGIN` IN THE RAIN und die abendlichen Erkundungstour mit Taschenlampen durch den Tabakspeicher auf dem Programm. Bei sportlichen Wettbewerben während der Treppenkäfer-Tour, beim Bowling, im Badehaus oder bei der Fahrt mit dem Konferenzfahrrad konnten die Austauschpartner ihre Geschicklichkeit und Kräfte messen.
Weitere Höhepunkte waren vor allem für die Sankt Petersburger Gäste die Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn, der Besuch des Rabensteiner Stollens, die Stadtführung mit der Kiepenfrau Elke durch das Fachwerkstädtchen Stolberg und der Besuch der Landeshauptstadt Erfurt. Sich gegenseitig viel zu berichten hatten die russischen Austauschschüler vom Tag in den Familien.
Besondere Souvenirs, die die Gäste an diesen Schüleraustausch sicher noch lange erinnern werden, sind die Bergmannsurkunden mit dem Steinkohlefläschchen, die in der Stolberger Friwi-Fabrik selbstgefertigten Marzipanfiguren und die individuell gefilzten Handytaschen aus dem Workshop in der Jugendkunstschule.
Ein großes Dankeschön gilt allen Eltern, die diesen Austausch ermöglicht haben, dem Land Thüringen, der Kreissparkasse Nordhausen, dem Verein ehemaliger Schüler und Förderer des Humboldt-Gymnasiums für die finanzielle Förderung und der Lift gGmbH in Nordhausen für die kostenfreie Bereitstellung des Mittagessens für unsere Gäste sowie allen Einrichtungen, die durch ihre Angebote unseren deutsch-russischen Schüleraustausch ein weiteres Mal unterstützt haben. Alle haben durch ihre Hilfe und ihr Entgegenkommen wesentlich zum Gelingen der Austauschwoche beigetragen.
Gabriele Gorges






