Di, 11:45 Uhr
08.04.2014
Ein Tag der vergebenen Chancen
In Thüringen spielen die Radballer aus Ilfeld weit oben mit. Aber mit der Sensation wollte es einfach nicht klappen. Bei der Runde der Landesmeisterschaft spielten die Ilfelder gut, allein der Ball wollte nicht ins Tor...
Die zerplatzten dann aber. Gut gespielt zwar aber nicht getroffen, so das Fazit nach dem Turnier in Stadtilm. Nur zwei Unentschieden standen am Ende zu Buche. Das brachte nur den 5. und damit letzten Platz in dieser Finalrunde. Dabei hätte man locker zumindest Platz Vier und damit das Spiel um Platz Drei erreichen können. Entsprechend verärgert war man noch lange danach über sich selber. Die erste Landesmedaillenchance einer Ilfelder Männermannschaft war noch nie so groß gewesen.
Die Endrunde von Stadtilm wird für die Ilfelder als der Tag der vergebenen Chancen in die Annalen eingehen. Es begann schon im ersten Spiel gegen Titelverteidiger Blau-Gelb Ehrenberg II. Fiebig/Heinemann beherrschten das Spiel sicher, führten trotz schon einiger vergebener klarer Möglichkeiten mit 3:1, mussten sich dann zwar den Ausgleich gefallen lassen, hatten aber auch danach noch Chancen zum Siegtreffer. Doch es blieb beim letztlich enttäuschenden Unentschieden.
Die Ilfelder Tom Heinemann und Toni Fiebig haben sich in der Thüringer Radballspitze etabliert. (Foto: Uwe Tittel)
Der Ärger über diese unnötige Punkteteilung schien dann gegen Stadtilm II nachzuwirken. Da lief bei den beiden nicht viel zusammen. Es wurde das einzige Spiel in dem man wirklich chancenlos war und 2:5 verlor. Nächster Gegner war Stadtilm III. Fiebig/Heinemann zeigten sich gut erholt, spielten sicher und druckvoll. Aber es war wie verhext. Mal knapp am leeren Tor vorbei, dann den Torwart aufs Korn genommen oder wie kurz vor Schluss beim Stand von 2:2 nur die Latte getroffen.
Wäre der Ball zum eigentlich hochverdienten 3:2-Sieg ins Netz gegangen, man wäre schon mindestens Vierter und damit im kleinen Endspiel gewesen. Nur eine Minichance gab es noch. Aber ein dazu notwendiger Sieg im abschließenden Spiel gegen den großen Favoriten Stadtilm I schien zu abwegig. War es dann aber gar nicht, denn spielerisch war man mit den bundesligaerfahrenen Routiniers auf Augenhöhe, spielte sich auch wie in den Spielen davor genügend Chancen heraus.
Aber es wurde ein Spiel des Ilfelder Duos gegen den Stadtilmer Ralf Hammerschmidt im Tor. Der spielte mit einer Vielzahl von Paraden seine ganze Klasse aus, leitete blitzschnelle Konter ein oder staubte selber ab. 3:6 musste sich Ilfeld trotz richtig guten Spiels geschlagen geben. Geschlagen aber hatte man sich selber in den Spielen zuvor durch die einfach zu schwache Chancenverwertung an diesem Tage.
Was bleibt ist dennoch eine ganz starke Saison, und das obwohl wegen seiner Ausbildung in München Tom Heinemann nicht immer dabei sein konnte, Toni Fiebig abwechselnd auch mit Julian Etzrodt und Toni Krause an der Seite spielen musste. Platz Fünf ist trotz der verpassten Medaillenchance der bislang größte Erfolg für den Ilfelder Männer-Radball.
Uwe Tittel
Ergebnisübersicht
Um Platz 3
Stadtilm III – Ehrenberg II 4:4 / 5:7 nach 4-Meter-Schießen
Um Platz 1
Stadtilm 1 – Stadtilm II 4:3
Autor: redRadball Landesmeisterschaftsfinale Männer
Für das Radball-Duo Toni Fiebig/Tom Heinemann vom SV Ilfeld ist es in der Meisterschaft bei Platz Fünf geblieben. Als Fünfte nach der Oberligarunde hatte man sich für die Landesmeisterschaftsendrunde qualifiziert und schien nach den Absagen von Altstadt Nordhausen und Langenwolschendorf sogar gute Medaillenchancen zu haben.Die zerplatzten dann aber. Gut gespielt zwar aber nicht getroffen, so das Fazit nach dem Turnier in Stadtilm. Nur zwei Unentschieden standen am Ende zu Buche. Das brachte nur den 5. und damit letzten Platz in dieser Finalrunde. Dabei hätte man locker zumindest Platz Vier und damit das Spiel um Platz Drei erreichen können. Entsprechend verärgert war man noch lange danach über sich selber. Die erste Landesmedaillenchance einer Ilfelder Männermannschaft war noch nie so groß gewesen.
Die Endrunde von Stadtilm wird für die Ilfelder als der Tag der vergebenen Chancen in die Annalen eingehen. Es begann schon im ersten Spiel gegen Titelverteidiger Blau-Gelb Ehrenberg II. Fiebig/Heinemann beherrschten das Spiel sicher, führten trotz schon einiger vergebener klarer Möglichkeiten mit 3:1, mussten sich dann zwar den Ausgleich gefallen lassen, hatten aber auch danach noch Chancen zum Siegtreffer. Doch es blieb beim letztlich enttäuschenden Unentschieden.
Die Ilfelder Tom Heinemann und Toni Fiebig haben sich in der Thüringer Radballspitze etabliert. (Foto: Uwe Tittel)
Der Ärger über diese unnötige Punkteteilung schien dann gegen Stadtilm II nachzuwirken. Da lief bei den beiden nicht viel zusammen. Es wurde das einzige Spiel in dem man wirklich chancenlos war und 2:5 verlor. Nächster Gegner war Stadtilm III. Fiebig/Heinemann zeigten sich gut erholt, spielten sicher und druckvoll. Aber es war wie verhext. Mal knapp am leeren Tor vorbei, dann den Torwart aufs Korn genommen oder wie kurz vor Schluss beim Stand von 2:2 nur die Latte getroffen.
Wäre der Ball zum eigentlich hochverdienten 3:2-Sieg ins Netz gegangen, man wäre schon mindestens Vierter und damit im kleinen Endspiel gewesen. Nur eine Minichance gab es noch. Aber ein dazu notwendiger Sieg im abschließenden Spiel gegen den großen Favoriten Stadtilm I schien zu abwegig. War es dann aber gar nicht, denn spielerisch war man mit den bundesligaerfahrenen Routiniers auf Augenhöhe, spielte sich auch wie in den Spielen davor genügend Chancen heraus.
Aber es wurde ein Spiel des Ilfelder Duos gegen den Stadtilmer Ralf Hammerschmidt im Tor. Der spielte mit einer Vielzahl von Paraden seine ganze Klasse aus, leitete blitzschnelle Konter ein oder staubte selber ab. 3:6 musste sich Ilfeld trotz richtig guten Spiels geschlagen geben. Geschlagen aber hatte man sich selber in den Spielen zuvor durch die einfach zu schwache Chancenverwertung an diesem Tage.
Was bleibt ist dennoch eine ganz starke Saison, und das obwohl wegen seiner Ausbildung in München Tom Heinemann nicht immer dabei sein konnte, Toni Fiebig abwechselnd auch mit Julian Etzrodt und Toni Krause an der Seite spielen musste. Platz Fünf ist trotz der verpassten Medaillenchance der bislang größte Erfolg für den Ilfelder Männer-Radball.
Uwe Tittel
Ergebnisübersicht
| Stadtilm I – Stadtilm III | 4:5 |
| Ilfeld – Ehrenberg II | 3:3 |
| Stadtilm II – Stadtilm III | 3:3 |
| Stadtilm I – Ehrenberg II | 5:3 |
| Ilfeld – Stadtilm II | 2:5 |
| Ehrenberg II – Stadtilm III | 4:3 |
| Stadtilm I – Stadtilm II | 6:3 |
| Ilfeld – Stadtilm III | 2:2 |
| Ehrenberg II – Stadtilm II | 4:5 |
| Stadtilm I – Ilfeld | 6:3 |
| 1. RSV Stadtilm I | 21:14 | 9 |
| 2. RSV Stadtilm II | 16:15 | 7 |
| 3. RSV Stadtilm III | 13:13 | 5 |
| 4. BG Ehrenberg II | 14:16 | 4 |
| 5. SV Ilfeld | 10:16 | 2 |
Um Platz 3
Stadtilm III – Ehrenberg II 4:4 / 5:7 nach 4-Meter-Schießen
Um Platz 1
Stadtilm 1 – Stadtilm II 4:3

