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So, 17:15 Uhr
06.05.2001

Wie erwartet: Wacker verliert vorletztes Heimspiel

Nordhausen (nnz). Das vorletzte Heimspiel von Wacker Nordhausen in dieser Serie erfüllte wieder alle Erwartungen. Kein Tor, dafür vier Gegentore - so die Ausbeute. Nur die Statisten wurden enttäuscht, sie wollten eigentlich das 100. Gegentor für Wacker verbuchen. Doch eine schlecht aufgelegt VfB-Elf machte da einen dicken Strich durch diese Rechnung.

Seltenheit: Wacker im VfB-Strafraum Lange Zeit - so etwa 20 Minuten - ließen es die Leipziger eher ruhig angehen. Wacker spielte für seine Verhältnisse gefällig, ab und an gelang auch ein Spielzug über zwei Stationen, ehe der Ball verloren ging oder planlos weggeschlagen wurde. In der 12. und 15. Minute hatten Pohl und Pistorius die Gelegenheit, vor dem Leipziger Tor aufzutauchen. Dann wendete sich das Blatt, Leipzig machte Druck und kam mit Hans-Jürgen Weiß (22.) und Daniel Ferl (24.) gefährlich vors Wacker-Tor.
Nur zwei Minuten später schlug es dann im Tor von Orlowsky ein. Christian Schmidt ging links durch, flankte flach in den Strafraum. Dort kümmerte sich niemand um Krznaric und der konnte ungestört zum 0:1 einschieben (27.). Nur 80 Sekunden später wurde Räbsch wunderbar an- und die gesamte Wackerabwehr ausgespielt. Der Leipziger verwandelte eiskalt zum 0:2 (28.).
Den Pausentee hatten die Männer um Kapitän Jens Ludwig kaum verdaut, da schlug es erneut im Tor der Nordhäuser ein. Elle vertändelte vor dem eigenen Strafraum leichtfertig den Ball, Hans-Jürgen Weiß konnte sich quasi seinen Anspielpunkt aussuchen. Das es sein Bruder Mario war, ist wohl eher dem Zufall und einem untätigen Jens Ludwig zuzuschreiben gewesen. Nach 47 Minuten stand es jedenfalls 0:3.
Nun schalteten die Leipziger einen Gang zurück, aus der Sicht von Wacker konnte lediglich ein Fernschuß von Pistorius in der 61. Minute vermeldet werden. Fünf Minuten später ließ Wacker-Schlußmann Orlowsky einen Schuß abklatschen, Weißenberger war zur Stelle und es hieß 0:4. Wacker gab nicht auf, hatte auch noch Chancen (Pohl, 78. und Rüdiger 88.), doch in der Verwertung mangelt es bei den Nordhäuser seit einigen Jahren, nicht nur in dieser Serie.
In Nordhäuser Fanblock hat man sich ans Verlieren der eigenen Mannschaft gewöhnt, die Frage ist nur noch die nach der Höhe der Niederlage. Die Fans halten zur Stange, die Mannschaft müht sich - doch alles ohne sicht- und greifbaren Erfolg. Am 20. Mai kommt Stahl Riesa in das Stadion im Albert-Kuntz-Sportpark, das letzte Heimspiel in dieser Saison steht vor der Tür, es ist das letzte Spiel in der Oberliga. Die nächste Serie in der Landesliga muß Wacker Nordhausen in seiner Gesamtheit zeigen, was in dem Verein steckt. Es gibt im Prinzip nur zwei Richtungen: Sofortiger Aufstieg oder Durchreichen in die sechste deutsche Spielklasse.
So spielte Wacker: Orlowsky; Ludwig (Grunig, 63.); Facius, Elle; Otte, Malura, Pohl, Dornhofer, Brkic; Rüdiger, Pistorius.
Autor: psg

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