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Di, 06:43 Uhr
25.03.2014

nnz-Ergebnisdienst: Handball

Zwei Niederlagen, eine Punkteteilung und fünf Siege, das ist die Bilanz der Handballer am zurückliegenden Wochenende. In den kommenden Wochen könnte ein wahrer Medaillenregen im Nachwuchs über die Südharzer Handballkünstler herein brechen, denn sie liegen in fast allen Altersklassen aussichtsreich im Rennen...

Thüringenliga Männer

Nordhäuser SV – HSG Werratal 36:41
Über die Begegnung hatten wir bereits am Samstag ausführlich berichtet.

Thüringenliga männliche Jugend A

Nordhäuser SV – Vfb TM Mühlhausen 38:38
Eine Partie oder besser ein Derby das es in sich hatte. Mit 76 Treffern geht dieses Spiel auch in die Rekordbücher ein. Auch die Rahmenbedingungen haben gestimmt. Gute Schiedsrichter ermöglichten den Beteiligten ein gutes Auskommen auf dem Parkett. Und dafür das die Referees an diesem Tag ein glückliches Händchen hatten bekamen sie am Ende auch ein dickes Lob.

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Grund dafür war, das sie schon beim ersten Anzeichen von Härte diese heraus nahmen und die betreffenden Hitzköpfe mit einer Zeitstrafe abkühlten. Insgesamt 12 mal 2 Minuten Zeitstrafen verhängten sie und setzten sich damit klar durch.

Das Spiel selbst wurde bis zum 15:11 von den Nordhäuser kontrolliert, jedoch nicht dominiert. Danach kam ein Bruch und die NSV mussten sehen wie die Gäste aus Mühlhausen beim 17:17 den Ausgleichen erzielten und zur Halbzeit die Führung mit 19:20 eroberten.

Nach der Pause suchten die Gäste die Entscheidung, doch mehr als eine zwei Tore Führung ließen die Nordhäuser nicht zu. Die Partie zu diesem Zeitpunkt weit über dem Durchschnitt einer Thüringenligabegegnung dieser Altersklasse. Da keiner nachgab war der weitere Spielverlauf ein Kampf mit offenen Visier. Leidtragende die Torhüter auf beiden Seiten, die von ihren Vorderleuten teils sträflich im Stich gelassen wurden.

Beide Seiten hatten bis in die Schlussminuten die Chance sich abzusetzen, was der jeweilige Gegenüber verhindern konnte. Die Folge, eine gerechte Punkteteilung.

Verbandsliga weibliche Jugend D

Nordhäuser SV – Behringen/Sonneborn 27:17
Mit einem am Ende auch in der Höhe verdienten Erfolg über Behringen/Sonneborn sicherten sich die 11/12 jährigen Mädchen die Vizemeisterschaft in der Verbandsliga und den Einzug ins Landesfinale. Selbst bei einem Ausrutscher am letzten Spieltag könnte Behringen/Sonneborn nicht mehr vorbei ziehen.

Die Begegnung gegen den Tabellendritten hatten die Südharzerinnen nach anfänglichen Schwierigkeiten ab dem 6:6 gut im Griff. Danach müssten die Gäste gleich sieben Treffer in Folge (14:6) hinnehmen. Ihr unermüdlich kämpferischer Einsatz brachte sie zur Halbzeit auf 14:10 zwar heran aber die Vorentscheidung in dieser war längst gefallen.

Im zweiten Spielabschnitt dominierten dann wieder die Farben schwarz/gelb auf dem Parkett. Die Hausherrinnen hatte nun alles unter Kontrolle und spulte die Partie herunter, die beim Stand von 27:17 endete.

Thüringenliga männliche Jugend B

Bad Salzungen – Nordhäuser SV 27:29
Mit einem wichtigen Auswärtssieg setzten die Nordhäuser die Mitkontrahenten Ronneburg und Altenburg unter Zugzwang. Da die Südharzer nun das vermeidlich leichtere Restprogramm haben liegt es ganz bei ihnen wo der Meisterpokal überreicht wird. Erstaunlich der Vorsprung der Drei, sie führen mit jeweils 4 Minuspunkten mit 7 bzw. 11 Minuspunkten das Feld an.

Deshalb war die Partie gegen Bad Salzungen für die Südharzer so enorm wichtig. Und die Gastgeber bestätigten von Beginn an das sie auf heimischen Parkett jeden Gegner gefährlich werden können.

Zur Halbzeit lagen die Nordhäuser Jungs mit 20:18 zurück. Erst in der zweiten Halbzeit konnten sie, nach Umstellung des Deckungsverbandes, in dieser Partie die entscheidenden Treffer markieren. Doch während es in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten zusammen 38 Treffer gab übte man sich bis zum Schlusspfiff in Enthaltsamkeit. Die Südharzer gewannen diese 11:7 und zogen damit den Sieg mit 29:27 aus dem Feuer.

Thüringenliga männliche Jugend C

ThSV Eisenach - Nordhäuser SV 41:16

Das Erreichen der Ziellinie ist für diesen jungen Jahrgang eine Wohltat. Noch eine Partie und sie haben es geschafft. Doch auch diese Partie wird, wie gegen Eisenach, eine ganz harte Nuss. Der ungeschlagene Tabellenführer bestach durch seine leichtfüßige Spielweise und zeigte dabei auch einen ausgezeichneten Handball, einfach meisterlich.

Landesliga weibliche Jugend A

HSV Apolda – Nordhäuser SV 17:31
Ein deutlicher Erfolg in der Fremde der noch bedeutsamer wird da nur noch zwei Spieltage in dieser Liga anstehen. Da die JSG Schnellmannshausen/Großburschla wegen Nichtantritt in Nordhausen bestraft wurde ist die Partie Auswärts nur noch Makulatur und die JSG würde im Falle einer Punktgleichheit den kürzeren ziehen.

Und gegen Behringen /Sonneborn könnten sich die Nordhäuserinnen eine Niederlage mit 28 Toren leisten und selbst dann wären ihnen Platz 1 nicht mehr au nehmen. Erst bei einem Rückstand von 29 Treffern muss gerechnet werden.

Thüringenliga weibliche Jugend B

Behringen/Sonnebeborn - Nordhäuser SV 14:24
Mit dem Erfolg beim Tabellenzweiten fehlt den Nordhäuserinnen aus den restlichen drei Begegnungen nur noch 1 Punkt um die Meisterschaft endgültig in den Südharz zu holen. Dies könnte schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Mühlhausen der Fall sein.

Landesliga weibliche Jugend C

Schlotheim – Nordhäuser SV 23:33
Wer will diesen Jahrgang des NSV in Thüringen eigentlich bezwingen? In der Tat liegt eine Niederlage dieses Jahrganges weit zurück und fand auf Bundesebene in Wismar statt. Auch mit Minimalkader schaffen es die Gegner nicht die Vorherrschaft der Südharzerinnen zu brechen.

Auch wenn es in dieser Partie knapper und aufregender zuging stand am Ende ein Sieg im Mannschaftsbuch. Die Gastgeberinnen stellten sich dabei stark verbessert vor und machten vor allem in den Anfangsminuten mächtig Druck. Erst nach dem 7:7 kamen die vielversprechenden Befreiungsschläge von Nordhausen. Die somit erzielte Halbzeitführung von 10:16 für die NSV Mädchen dennoch trügerisch.

Die Bank sollte Recht behalten. Im zweiten Spielabschnitt spielte Schlotheim noch besser, konnte aber die Führung nicht entscheidend verkürzen. Grund dafür war die Dominanz von zwei Spielerinnen in ihren Reihen die am Ende insgesamt 23 Treffern. Die Südharzerinnen hingegen verlagerten die Spielanteile gleich auf mehrere Schultern, was Wirkung zeigte und mit einem doch noch deutlichen Erfolg endete.
Frank Ollech
Autor: red

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