Mo, 16:50 Uhr
24.03.2014
Zweimal öffentlich
Wer die nnz-Berichterstattung aus dem städtischen Finanzausschuss verfolgt, der wird beglückt sein, dass es heute schon zwei Tagesordnungspunkte gab, die der Öffentlichkeit zugänglich waren...
Da ist zum Beispiel die überplanmäßige Ausgabe für Baumaßnahmen am Nordhäuser Theater. Die 320.000 Euro sollen den Brandschutzmängeln abhelfen, die bei einer Begehung im Dezember vergangenen Jahres festgestellt wurden.
Sollten die daraus resultierenden Brandschutzauflagen nicht realisiert werden, dann müssen das Theater unterm Dach oder der 2. Rang geschlossen werden. Letztlich gehe es um die Sicherheit der Gäste des Theaters und die der Theater-Mitarbeiter. Die Umbauten haben dann auch Bestand, wenn es in den nächsten Jahren größere Umbauten geben sollte.
In den 320.000 Euro sind sowohl 100.000 Euro Fördermittel des Landes als auch 30.000 Euro Eigenmittel der Theater GmbH enthalten. Bleiben immer noch 190.000 Euro aus der Stadtkasse, die aufzubringen sind. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu, keine Frage, woher das Geld genommen wird.
Dann noch die Maßnahmen zur Erschließung des Gewerbegebietes Uthleber Weg. Jetzt sollen die Anschlüsse für Wasser und Abwasser realisiert werden. Auch für die Beleuchtung soll gesorgt werden. Das Geld ist vorhanden, aus den Anliegerbeiträgen sowie aus den Hilfeleistungen des Landes Thüringen im "Vorfeld der Landtagswahlen". Die Zustimmung war gesichert und die nnz hätte auch die Summe genannt, aber Ausschussvorlagen werden der Presse vorenthalten. Selbst die des öffentlichen Teils.
Autor: redDa ist zum Beispiel die überplanmäßige Ausgabe für Baumaßnahmen am Nordhäuser Theater. Die 320.000 Euro sollen den Brandschutzmängeln abhelfen, die bei einer Begehung im Dezember vergangenen Jahres festgestellt wurden.
Sollten die daraus resultierenden Brandschutzauflagen nicht realisiert werden, dann müssen das Theater unterm Dach oder der 2. Rang geschlossen werden. Letztlich gehe es um die Sicherheit der Gäste des Theaters und die der Theater-Mitarbeiter. Die Umbauten haben dann auch Bestand, wenn es in den nächsten Jahren größere Umbauten geben sollte.
In den 320.000 Euro sind sowohl 100.000 Euro Fördermittel des Landes als auch 30.000 Euro Eigenmittel der Theater GmbH enthalten. Bleiben immer noch 190.000 Euro aus der Stadtkasse, die aufzubringen sind. Der Ausschuss stimmte einstimmig zu, keine Frage, woher das Geld genommen wird.
Dann noch die Maßnahmen zur Erschließung des Gewerbegebietes Uthleber Weg. Jetzt sollen die Anschlüsse für Wasser und Abwasser realisiert werden. Auch für die Beleuchtung soll gesorgt werden. Das Geld ist vorhanden, aus den Anliegerbeiträgen sowie aus den Hilfeleistungen des Landes Thüringen im "Vorfeld der Landtagswahlen". Die Zustimmung war gesichert und die nnz hätte auch die Summe genannt, aber Ausschussvorlagen werden der Presse vorenthalten. Selbst die des öffentlichen Teils.


