Sa, 15:13 Uhr
22.03.2014
nnz-Ergebnisdienst: Handball
Am Freitagabend, zu ungewohnter Zeit, gab der ambitionierte Tabellenführer HSG Werratal seine Visitenkarte in der Ballspielhalle ab. Die Südharzer verloren nach bester Saisonleistung am Ende mit 36:41 und verpassten damit, nach dramatisch geführter Partie, eine faustdicke Überraschung...
Doch bevor es richtig los ging gratulierten Verein und Mannschaft dem Betreuer Jörg Effenberger zum 50. Geburtstag. Danach eine schöne Geste der 2. Mannschaft des FSV Wacker, die ein Trikot mit Unterschriften zum Ehrentag überreichten.
Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Der in den letzten Partien stark aufspielende Christian Müller eröffnete den Torreigen, den Thomas Riemekasten und Matthias Thiele zur 3:0 Führung ausbauten. Auch beim weiteren Spielverlauf großen Verwunderung in der Halle. Ein 5:2 zwang die Gäste zu einer frühen Auszeit. Doch auch danach spielten die Gastgeber den effektiveren Handball bis zum 8:4.
Dann die erste Schwächephase, die HSG Spieler nutzten diese mit vier Treffern zum 8:8 Ausgleich eiskalt aus. Bis zur Halbzeit folgte ein offenerer Schlagabtausch mit wechselnder Führung. Die Akteure auf dem Parkett schenkten sich nichts, blieben aber zu jeder Zeit fair. Mit zwei Treffern in Folge erzielten die Gäste in der Schlussminute die 16:17 Halbzeitführung.
Nach der Pause sahen die Zuschauer eine Partie die noch an Fahrt zulegte. Verbissen kämpften die Akteure um jeden Ball. Ab der 40 Spielminute neigte sich dann die Waage allmählich zu Gunsten der Werrataler (22:25). Doch wer dachte jetzt ist der Kampfgeist der Einheimischen gebrochen sah sich getäuscht, sie spielten weiter munter mit und blieben bis zum 25:28 in Schlagdistanz.
Ab der 45. Spielminute klingelte es, bedingt durch drei Blitzschnelle Konter, es gleich drei Mal in Folge im Nordhäuser Kasten. Die Gäste setzten sich erstmalig auf 6 Tore ab. Waren die Hausherren nun endgültig geschlagen? Nein! Erst beim 31:35 konnte ihre Aufholjagt durch zwei HSG Treffer (31:37) beendet werden. Zwar war die Partie zu diesem Zeitpunkt schon für den Spitzenreiter gewonnen, doch Nordhausen drängte auf Resultatsverbesserung. Nach zwei weiteren Torerfolgen des NSV, erzielt von Christian Flötling und Thomas Riemekasten, stand es nur noch 33:37. Der Rest war Ergebniskosmetik und die Partie endete mit 36:41 für die HSG.
Trotz der Niederlage war die Nordhäuser Bank nicht unzufrieden. Gerade in der Anfangsphase wurde vom Keeper Sören Ahlert die Richtung mit bärenstarken Paraden vorgegeben. Spielerisch und kämpferisch verlangte die Partie allen Akteuren alles ab. Die Hausherren überzeugten dabei mit gutem Kombinationspiel, mussten dann aber den Gäste den Vortritt lassen. Diese konnten einfach in den entscheidenden Spielminuten mehr frische Kräfte ins Feld werfen.
Da waren dem NSV klare Grenzen aufgezeigt. Erstmals nach überstandener Verletzung wieder dabei Lukas Mechyr und Marcel Effenberger. Auf Sebastian Kreutz musste man auf Grund seiner Sperre verzichten und Matthias Thiele quälte sich mit einem Pferdekuss über das Parkett. Andere Spieler rückten dabei in den Fokus und übernahmen Verantwortung, wie der A-Jugendliche Lukas Fehling. So konnte man den Spitzenreiter zumindest 50 Minuten ärgern. Der NSV ist eben halt in dieser Saison eine kleine Wundertüte. Mit einer gleichgearteten Leistung wie gegen den Spitzenreiter hätten sie so mache Punkte mehr auf dem Konto haben können.
Frank Ollech
Sören Ahlert, Jiri Zahrchanik, Christopher Keil, Christian Müller, Thomas Riemekasten 9, Lukas Fehling 6, Christian Flötling 3, Matthias Thiele 8, Marc Tube 3, Marco Holznagel 2, Marcel Effenberger, Lukas Mechyr 2, Jonas Fensel
Autor: redDoch bevor es richtig los ging gratulierten Verein und Mannschaft dem Betreuer Jörg Effenberger zum 50. Geburtstag. Danach eine schöne Geste der 2. Mannschaft des FSV Wacker, die ein Trikot mit Unterschriften zum Ehrentag überreichten.
Thüringenliga Männer
Nordhäuser SV – HSG Werratal 36:41Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Der in den letzten Partien stark aufspielende Christian Müller eröffnete den Torreigen, den Thomas Riemekasten und Matthias Thiele zur 3:0 Führung ausbauten. Auch beim weiteren Spielverlauf großen Verwunderung in der Halle. Ein 5:2 zwang die Gäste zu einer frühen Auszeit. Doch auch danach spielten die Gastgeber den effektiveren Handball bis zum 8:4.
Dann die erste Schwächephase, die HSG Spieler nutzten diese mit vier Treffern zum 8:8 Ausgleich eiskalt aus. Bis zur Halbzeit folgte ein offenerer Schlagabtausch mit wechselnder Führung. Die Akteure auf dem Parkett schenkten sich nichts, blieben aber zu jeder Zeit fair. Mit zwei Treffern in Folge erzielten die Gäste in der Schlussminute die 16:17 Halbzeitführung.
Nach der Pause sahen die Zuschauer eine Partie die noch an Fahrt zulegte. Verbissen kämpften die Akteure um jeden Ball. Ab der 40 Spielminute neigte sich dann die Waage allmählich zu Gunsten der Werrataler (22:25). Doch wer dachte jetzt ist der Kampfgeist der Einheimischen gebrochen sah sich getäuscht, sie spielten weiter munter mit und blieben bis zum 25:28 in Schlagdistanz.
Ab der 45. Spielminute klingelte es, bedingt durch drei Blitzschnelle Konter, es gleich drei Mal in Folge im Nordhäuser Kasten. Die Gäste setzten sich erstmalig auf 6 Tore ab. Waren die Hausherren nun endgültig geschlagen? Nein! Erst beim 31:35 konnte ihre Aufholjagt durch zwei HSG Treffer (31:37) beendet werden. Zwar war die Partie zu diesem Zeitpunkt schon für den Spitzenreiter gewonnen, doch Nordhausen drängte auf Resultatsverbesserung. Nach zwei weiteren Torerfolgen des NSV, erzielt von Christian Flötling und Thomas Riemekasten, stand es nur noch 33:37. Der Rest war Ergebniskosmetik und die Partie endete mit 36:41 für die HSG.
Trotz der Niederlage war die Nordhäuser Bank nicht unzufrieden. Gerade in der Anfangsphase wurde vom Keeper Sören Ahlert die Richtung mit bärenstarken Paraden vorgegeben. Spielerisch und kämpferisch verlangte die Partie allen Akteuren alles ab. Die Hausherren überzeugten dabei mit gutem Kombinationspiel, mussten dann aber den Gäste den Vortritt lassen. Diese konnten einfach in den entscheidenden Spielminuten mehr frische Kräfte ins Feld werfen.
Da waren dem NSV klare Grenzen aufgezeigt. Erstmals nach überstandener Verletzung wieder dabei Lukas Mechyr und Marcel Effenberger. Auf Sebastian Kreutz musste man auf Grund seiner Sperre verzichten und Matthias Thiele quälte sich mit einem Pferdekuss über das Parkett. Andere Spieler rückten dabei in den Fokus und übernahmen Verantwortung, wie der A-Jugendliche Lukas Fehling. So konnte man den Spitzenreiter zumindest 50 Minuten ärgern. Der NSV ist eben halt in dieser Saison eine kleine Wundertüte. Mit einer gleichgearteten Leistung wie gegen den Spitzenreiter hätten sie so mache Punkte mehr auf dem Konto haben können.
Frank Ollech
Sören Ahlert, Jiri Zahrchanik, Christopher Keil, Christian Müller, Thomas Riemekasten 9, Lukas Fehling 6, Christian Flötling 3, Matthias Thiele 8, Marc Tube 3, Marco Holznagel 2, Marcel Effenberger, Lukas Mechyr 2, Jonas Fensel






































