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Mi, 17:40 Uhr
19.02.2014

Säure am Wegesrand

Zu einem Einsatz mussten am Nachmittag drei Feuerwehren aus dem Landkreis Nordhausen ausrücken. Wir haben die Einzelheiten für Sie...


Zwischen Großwerther und Steinbrücken, entlang der Betonstraße befinden sich zwei Rückhaltebecken. Dort stand mutterseelenallein ein Fünf-Liter-Kanister. Nach einer Information waren zunächst Mitarbeiter des Nordhäuser Ordnungsamtes vor Ort und begutachteten den Kanister.

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Schließlich verständigten sie die Leitstelle und die alarmierte sowohl die Berufsfeuerwehr Nordhausen als auch die Freiwilligen Feuerwehren Werther und Großwechsungen. Erste Messungen ergaben, dass in dem Kanister eine starke Säure war.

Mitarbeiter des Umweltamtes der Kreisverwaltung werden nun dafür sorgen, dass die Flüssigkeit ordnungsgemäß entsorgt werden kann. Bislang gibt es keinerlei Rückschlüsse auf den Besitzer des Kanisters.
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
19.02.2014, 18:34 Uhr
Aufwand und Nutzen der Feuerwehr
Genau dass sind die Fälle die keiner versteht. Wenn da ein Anruf reinkommt vom Ordnungsamt, dass sich ein kleiner 5 Liter Kanister am Wegesrand verirrt hat, da schicke ich doch nur EINEN Einsatzwagen raus. Den hätte genau so gut die Freiwillige Feuerwehr sichern und dem zuständigen Stellen übergeben können.
Wer soll solche Einsätze bezahlen?

Das erinnert mich an die zerbrochene Fensterscheibe in der Altstadt, wo FÜNF Fahrzeuge eine Sicherung durchführten.

Hier muß sich schleunigst was ändern!
Glaskugel
19.02.2014, 20:09 Uhr
Genau darum gehts.
Während bei Bränden in der Fläche die lokalen FFW mit Absicht gar nicht alarmiert werden, wird bei solchen Allerweltsgeschichten total überreagiert. Den Kameraden der FFW kann man das aber nicht vorwerfen, die wurden in diesem Fall alarmiert. Schuld sind die zwei BKS Verantwortlichen der Stadt, Jendricke und Jung, die solche Alarmierungsvorgaben machen. Die machen damit leider nicht nur sich selbst, sondern die ganze Feuerwehr zur Lachnummer.
Feuerwehrgeologe
19.02.2014, 20:22 Uhr
Mannschaftsstärke war notwendig
@Lorenz G: Es handelte sich, wie Sie aus dem Artikel entnehmen können um Gefahrgut (in diesem Fall Säure). Da ist es angebracht und erforderlich frühzeitig mit genügend Einsatzkräften vor Ort zu sein.

Dies hat folgende Gründe:

1. Wusste man sicherlich nicht, um was für einen es sich handelte, und eine Säure ist auch nicht gerade ohne.

2: Der Behälter hätte undicht sein können, ohne das dies jemand bemerkt hätte.

Deshalb schickt man zu Gefahrguteinsätzen immer ausreichend Personal um gegebenenfalls sofort eingreifen zu können.

Mal angenommen der Behälter wäre undicht gewesen und es hätte dadurch eine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestanden. Wäre da Ihrer Forderung dann nur ein Einsatzfahrzeug vor Ort gewesen, würde ziemlich viel Zeit für die Nachalarmierug von weiteren Einsatzkräften verstrichen.

Gefahrguteinsätze sind nun mal sehr personalintensiv und es werden definitiv auch alle Einsatzkräfte benötigt, sei es zur Bergung/Schadenseindämmung als auch der Dekontamination.

Zum Glück ist alles glatt verlaufen, aber wie sagt man: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" - außerdem schreiben das auch die einschlägigen Feuerwehrdienstvorschriften vor.

Feuerwehrgeologe
Gudrun1974
19.02.2014, 23:09 Uhr
@Lorenz G.: Fragen Sie tatsächlich nach Vernunft?
Bei der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, deren Leiter und dessem Vorgesetzten? Wie naiv sind Sie?

Fragen Sie lieber Zeh, wann er diesen Absurditäten nun endlich mal ein Ende setzt.
andreas66
20.02.2014, 08:51 Uhr
Also...
ich kann aus dem Artikel nichts Verwerfliches, auch nach dreimaligem Lesen, entdecken. @Feuerwehrgeologe hat es schon richtig begründet, mit Fakten. Auf die anderen Kommentare gehe ich nicht ein, Dummschwatz. Vor kurzem war ich Zeuge einer Notöffnung einer Haustür. Da kam die herbeigerufene Feuerwehr auch mit Drehleiter. Oh Gott, dachte ich. Da es sich nur um ein EFH handelte, konnte die Feuerwehr nicht wissen. Es wurde ja nur Strasse und Hausnummer gemeldet. Seit froh das es die Feuerwehren gibt. Ohne manche Kommentare wäre es zu langweilig hier. Macht bitte weiter so.
hukd
20.02.2014, 09:39 Uhr
Warum hacken..
..hier alle auf der Feuerwehr rum? Die haben nur ihre Arbeit nach Vorschrift gemacht.

Viel wichtiger ist es doch, den Verursacher zu ermitteln. Hätte da niemand das Zeug abgeladen, müsste auch nicht die Feuerwehr ausrücken.

In dem Gebiet wurde ja nun schon öfter so etwas gefunden... ich erinner mich da z.B. noch an verrottende Ölfässer mit Verdünnung usw. drin.
Retupmoc
20.02.2014, 09:46 Uhr
Danke Feuerwehrgeologe
Ein sachlich fundierter Kommentar. Alles so richtig. Man sollte immer mit dem schlechtesten rechnen. Ansonsten schliesse ich mich dem Kommentar von andreas66 an. Es nervt Roland. Und das gewaltig.
Wolfi65
20.02.2014, 11:47 Uhr
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