Do, 14:39 Uhr
13.02.2014
Mit Skepsis in die Zukunft?
Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Erfurt weist auf eine weiter positive Konjunkturentwicklung hin. Der Konjunkturklimaindex, der sowohl die aktuelle Situation als auch Erwartungen und Pläne berücksichtigt, stieg im Kammerbezirk Erfurt um 6 Punkte auf 114 von 200 möglichen Prozentpunkten an. Und im Landkreis Nordhausen....
Die gegenwärtige Geschäftslage beurteilen 90 Prozent der befragten Unternehmen im Landkreis Nordhausen mit gut oder zufriedenstellend, wobei die gute Beurteilung überwiegt. Die Zahl der Pessimisten liegt bei 10 Prozent und damit leicht unter dem Durchschnitt des Kammerbezirkes Erfurt (13 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die schlechte Lagebeurteilung sogar um 5 Prozent reduziert.
Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten rechnen 32 Prozent (Vorjahr 15 Prozent) mit einem günstigeren Geschäftsverlauf und 42 Prozent gehen von einer konstanten Entwicklung aus. Allerdings blicken 26 Prozent (Vorjahr 7 Prozent) mit Skepsis in die Zukunft. Die Konjunkturrisiken, insbesondere die Energiepreisentwicklung und die Pläne zum Mindestlohn, finden hier sicherlich ihren Widerhall.
Bezüglich der Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt sollten die Erwartungen nicht all zu hoch geschraubt werden. Von annähernd gleich bleibenden Beschäftigtenzahlen gehen 79 Prozent (Vorjahr 67 Prozent) der befragten Unternehmen aus. Aussagen zu steigenden (11 Prozent) und fallenden (10 Prozent)) Beschäftigtenzahlen halten sich fast die Waage.
Zunehmend schwieriger wird es für einige ausbildende Unternehmen, den künftigen Fachkräftebedarf durch eigene Ausbildung abzusichern. Immer häufiger signalisieren Unternehmen, dass angebotene Ausbildungsplätze mangels Bewerber nicht mehr besetzt werden können.
So ist auch die Zahl der bei der IHK Erfurt für den Landkreis Nordhausen eingetragenen Ausbildungsverträge im Jahr 2013 um 31 oder 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies ist hauptsächlich auf kaufmännische Berufe (Handel, Banken, Hotel/Gaststätten) zurückzuführen. Hingegen konnten im Metall- und Elektrobereich die Vertragszahlen des Vorjahres gehalten werden.
Autor: redDie gegenwärtige Geschäftslage beurteilen 90 Prozent der befragten Unternehmen im Landkreis Nordhausen mit gut oder zufriedenstellend, wobei die gute Beurteilung überwiegt. Die Zahl der Pessimisten liegt bei 10 Prozent und damit leicht unter dem Durchschnitt des Kammerbezirkes Erfurt (13 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die schlechte Lagebeurteilung sogar um 5 Prozent reduziert.
Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten rechnen 32 Prozent (Vorjahr 15 Prozent) mit einem günstigeren Geschäftsverlauf und 42 Prozent gehen von einer konstanten Entwicklung aus. Allerdings blicken 26 Prozent (Vorjahr 7 Prozent) mit Skepsis in die Zukunft. Die Konjunkturrisiken, insbesondere die Energiepreisentwicklung und die Pläne zum Mindestlohn, finden hier sicherlich ihren Widerhall.
Bezüglich der Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt sollten die Erwartungen nicht all zu hoch geschraubt werden. Von annähernd gleich bleibenden Beschäftigtenzahlen gehen 79 Prozent (Vorjahr 67 Prozent) der befragten Unternehmen aus. Aussagen zu steigenden (11 Prozent) und fallenden (10 Prozent)) Beschäftigtenzahlen halten sich fast die Waage.
Zunehmend schwieriger wird es für einige ausbildende Unternehmen, den künftigen Fachkräftebedarf durch eigene Ausbildung abzusichern. Immer häufiger signalisieren Unternehmen, dass angebotene Ausbildungsplätze mangels Bewerber nicht mehr besetzt werden können.
So ist auch die Zahl der bei der IHK Erfurt für den Landkreis Nordhausen eingetragenen Ausbildungsverträge im Jahr 2013 um 31 oder 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies ist hauptsächlich auf kaufmännische Berufe (Handel, Banken, Hotel/Gaststätten) zurückzuführen. Hingegen konnten im Metall- und Elektrobereich die Vertragszahlen des Vorjahres gehalten werden.


