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Mi, 11:13 Uhr
15.01.2014

Neuer Verein will Kultur beleben

In der "Kostbar" gründete sich gestern ein neuer Verein, der sich aktiv in die kulturellen Unternehmungen in Nordhausen einbringen will. Ausgangspunkt der Gründung ist die viel diskutierte Lärm-Verordnung des Landratsamtes, die Veranstaltungen in Nordhausen begrenzt.

Eine Mittlerfunktion in kulturellen Fragen zwischen den Verantwortlichen in der Stadt und der Öffentlichkeit hat sich der junge Verein "Kulturkonzept Nordhausen e.V." in die Satzung geschrieben. Siebzehn engagierte Nordhäuserinnen und Nordhäuser waren gestern Abend in die "Kostbar" in Nordhausens Altstadt gekommen, um Strukturen und Ziele für ihre ehrenamtliche Arbeit zu formulieren.

Im Vorstand befinden sich nun Volker Nebelung als Vorsitzender und Gerald Michael Fähnerich als sein Stellvertreter. Beide hatten sofort nach Bekanntwerden der Verfügung über die Begrenzung von open-air-Veranstaltungen in der Rolandstadt via facebook den Widerstand dagegen organisiert. Ihnen stehen Johannes Feige, Marcel Rosenberger, Michael Bethke, Jan Richter und Matthias Freudenberg als weitere Vorstandsmitglieder zur Seite. Parteienunabhängig will sich der Verein der Erarbeitung von kulturellen und künstlerischen Konzepten für Nordhausen widmen und strebt zukünftig eine beratende Funktion bei Planung und Umsetzung von städtischen Vorhaben an.

"Kulturkonzept Nordhausen e.V." (in Gründung) versteht sich aber auch als Anlaufstelle für junge Talente, will sich um die Nachwuchsförderung bemühen und die Belebung von Veranstaltungsorten unterstützen.

Eine erste Presseverlautbarung des Vorstands ist bereits in Arbeit und wird so schnell wie möglich in der nnz zu lesen sein.
Autor: nnz

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Kommentare
Striefchen
16.01.2014, 18:38 Uhr
Oh Gott...
das kann ja nichts werden, und schon gar nicht mit so einer Besetzung. Wurde da eigentlich vorher nachgehakt wer Ahnung hat oder darf da jeder in den Verein als Vorstandsmitglied? Na dann viel Glück, denn das könnt ihr gebrauchen.
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