Mo, 15:14 Uhr
06.01.2014
Geglückte Revanche im Lokalderby
In diesem Lokalderby gab es letztlich doch einen deutlichen Favoritensieg für die Keglerinnen der TSG Salza. Aber die Frauen von der Rotleimwiese haben sich teuer verkauft, hatten am Ende eine neue Saisonbestleistung erzielt. Uwe Tittel berichtet...
Und sie waren nicht chancenlos, wie der Spielverlauf zeigte. So war im ersten Paar Heike Fiedler im Kampf mit Salzas Kapitän Steffi Boenki drauf und dran, für eine erste Überraschung zu sorgen. Klarer Sieg auf der ersten Bahn und dann mit dem letzten Wurf auch die große Chance für den zweiten Bahnsieg.
Doch ein Fehlwurf bedeutete nur Unentschieden. Durch dieses Missgeschick schien das Nervenkostüm von Fiedler angekratzt. Boenki, obwohl weiter weit unter Form spielend holte sich sicher Bahn Drei. Doch Fiedler schien sich dann wieder gefangen zu haben, lag nach dem letzten Spiel in die Vollen wieder klar in Führung und hatte den ersten Mannschaftspunkt für ihren NSV fast schon der Tasche.
Doch dann brach sie etwas ein, während die Salzaerin mit ihrem besten Räumen an diesem Tage doch noch den Sieg aus dem Feuer riss. Im anderen Duell des ersten Paares spielte Toni Herrmann drei Bahnen lang groß auf, ließ Nicole Hoffmann, die im Räumen mit insgesamt 18 Fehlwürfen leider wieder zu viel stehen, keine Chance. Herrmanns tolles Spiel wurde nur im letzten Räumen durch ungewohnt viele Fehler etwas getrübt. Salza aber führte klar mit 2:0 Punkten und 47 Holz.
Die endgültige Entscheidung dann schon auf der ersten Bahn im zweiten Paar. Hier nahm Heike Hase ihrer früheren Mannschaftskameradin Sonja Klaus mit 132:94 allein 38 Holz ab. Und auch Ines Werner war gegen die ebenfalls schwach beginnende NSV-Kapitänsfrau Tina Romhardt deutlich überlegen.
Selbst wenn beide Punkte noch an den NSV gehen sollten, der nun mehr als deutliche Vorsprung von 110 Holz war beim besten Willen nicht mehr wett zu machen. Spannend allein war noch der Ausgang der beiden Duelle. Klaus steigerte sich auf ihrer einstigen Hausbahn gewaltig, profitierte dazu von der kleinen Schwäche von Hase auf der zweiten Bahn und schaffte noch einen 3:1-Sieg.
Auch Romhardt konnte sich steigern, landete auf dem dritten Bahnabschnitt einen knappen Sieg und kam auf der letzten Bahn zum Unentschieden. Werner aber zeigte kaum Schwächen an diesem Tag und verteidigte ihren Vorsprung souverän. Salza hat sich damit erfolgreich für die überraschende Hinspielniederlage revanchiert ist weiter klarer Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung. Der NSV bleibt Sechster.
Steffi Boenki – Heike Fiedler 1:0 (480:472/2,5:1,5)
Toni Herrmann – Nicole Hoffmann 1:0 (511:472/4:0)
Heike Hase – Sonja Klaus 0:1 (512:518/1:3)
Ines Werner – Tina Romhardt 1:0 (517:488/2,5:1,5)
Uwe Tittel
Autor: redLandesliga Frauen 120 Wurf:
TSG Salza – Nordhäuser SV - 5:1 (2020:1950/10:6)Und sie waren nicht chancenlos, wie der Spielverlauf zeigte. So war im ersten Paar Heike Fiedler im Kampf mit Salzas Kapitän Steffi Boenki drauf und dran, für eine erste Überraschung zu sorgen. Klarer Sieg auf der ersten Bahn und dann mit dem letzten Wurf auch die große Chance für den zweiten Bahnsieg.
Doch ein Fehlwurf bedeutete nur Unentschieden. Durch dieses Missgeschick schien das Nervenkostüm von Fiedler angekratzt. Boenki, obwohl weiter weit unter Form spielend holte sich sicher Bahn Drei. Doch Fiedler schien sich dann wieder gefangen zu haben, lag nach dem letzten Spiel in die Vollen wieder klar in Führung und hatte den ersten Mannschaftspunkt für ihren NSV fast schon der Tasche.
Doch dann brach sie etwas ein, während die Salzaerin mit ihrem besten Räumen an diesem Tage doch noch den Sieg aus dem Feuer riss. Im anderen Duell des ersten Paares spielte Toni Herrmann drei Bahnen lang groß auf, ließ Nicole Hoffmann, die im Räumen mit insgesamt 18 Fehlwürfen leider wieder zu viel stehen, keine Chance. Herrmanns tolles Spiel wurde nur im letzten Räumen durch ungewohnt viele Fehler etwas getrübt. Salza aber führte klar mit 2:0 Punkten und 47 Holz.
Die endgültige Entscheidung dann schon auf der ersten Bahn im zweiten Paar. Hier nahm Heike Hase ihrer früheren Mannschaftskameradin Sonja Klaus mit 132:94 allein 38 Holz ab. Und auch Ines Werner war gegen die ebenfalls schwach beginnende NSV-Kapitänsfrau Tina Romhardt deutlich überlegen.
Selbst wenn beide Punkte noch an den NSV gehen sollten, der nun mehr als deutliche Vorsprung von 110 Holz war beim besten Willen nicht mehr wett zu machen. Spannend allein war noch der Ausgang der beiden Duelle. Klaus steigerte sich auf ihrer einstigen Hausbahn gewaltig, profitierte dazu von der kleinen Schwäche von Hase auf der zweiten Bahn und schaffte noch einen 3:1-Sieg.
Auch Romhardt konnte sich steigern, landete auf dem dritten Bahnabschnitt einen knappen Sieg und kam auf der letzten Bahn zum Unentschieden. Werner aber zeigte kaum Schwächen an diesem Tag und verteidigte ihren Vorsprung souverän. Salza hat sich damit erfolgreich für die überraschende Hinspielniederlage revanchiert ist weiter klarer Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung. Der NSV bleibt Sechster.
Steffi Boenki – Heike Fiedler 1:0 (480:472/2,5:1,5)
Toni Herrmann – Nicole Hoffmann 1:0 (511:472/4:0)
Heike Hase – Sonja Klaus 0:1 (512:518/1:3)
Ines Werner – Tina Romhardt 1:0 (517:488/2,5:1,5)
Uwe Tittel

