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Do, 14:13 Uhr
02.01.2014

Öffentlich ausgelegt

Ab morgen liegen die Planungsunterlagen für die geplante Biomethananlage öffentlich im Nordhäuser Rathaus aus...


Die im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) erstellten Unterlagen werden dann bis zum 03. Februar im Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung zur Einsichtnahme während der Öffnungszeiten bereitgestellt.

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„Für Erläuterungen zu den Unterlagen stehen die Kolleginnen und Kollegen unseres Amtes gern zur Verfügung. Wir bitten nach Möglichkeit um eine telefonische Terminvereinbarung über die Nummer 03631 / 696 428“, sagte Martin Juckeland, Leiter des städtischen Amtes für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung.

Federführende Behörde des Planungsverfahrens ist das Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar, Abteilung IV/Umwelt, Referat 420 – Genehmigungen Immissions-/Strahlenschutz und Gentechnik. Auch dort werden die Unterlagen einsehbar sein.
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
02.01.2014, 17:12 Uhr
Und Online?
Kann man diese Unterlagen auch online ansehen?
W. Roßmell
02.01.2014, 19:14 Uhr
Jetzt gilt es liebe Bürgerinnen und Bürger!
Es hat lange gedauert, aber jetzt liegen die Unterlagen aus. Deshalb an dieser Stelle meine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, es gibt viele, viele Fragen zu dieser Wahnsinnsanlage und diese müssen offen gestellt werden! Nutzen Sie bitte die Gelegenheit, Fragen in Form von Einsprüchen bei der Behörde geltend zu machen, denn nur jetzt haben wir als Bürger dieser Stadt es noch in der Hand, mit den berechtigten Einsprüchen den Bau zu verhindern!

Verlassen wir uns nicht auf die neue Regierung, die zwar das EEG reformieren will, aber wir müssen den Bau an diesem Standort in Bielen, in der Nähe von Wohnbebauung, in der Nähe von einer Pension und eines Hotels, von kleinen Gerwerbebetrieben, neben dem Segelflugplatz stoppen! Helfen Sie bitte alle mit, genau diesen direkt betroffenen Einwohnern unserer noch schönen Stadt Nordhausen mit Einwendungen diese Wahnsinnsanalage zu verhindern!

Wir schaffen das nur gemeinsam! Es gilt also bis zum 02.Februar 2014 bei der Behörde vorstellig zu werden!
Arthur
02.01.2014, 23:26 Uhr
Ich bin für den Standort Himmelgarten!
Seit einer Ewigkeit geht das wegen der Anlage und Geld wird durch diese sogenannte "Bürgerinitiative" verschwendet unglaublich so etwas!!!
Retupmoc
03.01.2014, 07:58 Uhr
Ich bin für den Standort Lampukistan
Nicht die BI verschwendet Geld, sondern die Stadt Nordhausen und die EVN. Diese Anlage muß verhindert werden. Wir haben 2014 und wir verbrennen Nahrungsmittel - und das auf Kosten von Umweltzerstörung, Gestank und erhöhtem Verkehrsaufkommen. Das ist Steinzeitniveau und alle die dafür sind sehenh nur das Geld.
lumpi22
03.01.2014, 15:56 Uhr
Wer hier wohl Geld verschwendet @ Arthur!
Also manchmal fange ich auch schon an, immer mehr über manche Beiträge zu staunen und die Augen zu rollen. So erging es mir bei den paar Worten von Arthur, denn verständliche Sätze sind das ja wohl nicht, aber auch egal!

Ich glaube an dieser Stelle nicht, dass bisher die Bürgerinitiative Geld verschwendet, sondern aus meiner Sicht wohl eindeutig die EVN als "verantwortlicher Bauherr" lieber Arthur! Und die BI hat selbst schon glaube viel Geld in die Hand genommen und für Ihre Sache, gegen diese Anlage zu kämpfen, auch Werbung gemacht. Ich kann mich nur an die vielen Veranstaltungsinfo´s, Unterschriftensammlungen, Werbeblätter und auch die Gründung im BIC erinnern. Sie glauben doch wohl nicht, dass das die Stadt oder die EVN bezahlt hat oder woher nehmen Sie Ihr "Nichtwissen" und behaupten so einen Unsinn hier?

Ich bin ein Außenstehender, denn mich betrifft die Anlage eigentlich nicht direkt, aber ich kann mir die Menschen schon sehr gut vorstellen, die kurzerhand vor ihr Wohnhaus eine solch risikovolle Anlage hingestellt bekommen sollen. Was würden Sie da bloß sagen bzw. reagieren lieber Arthur, wenn Ihnen vor Ihr Haus so eine Anlage hingesetzt wird?

Ich hoffe für diese Menschen und auch kleinen Firmen in Bielen, dass sie im Kampf um ihre Existenzen am Ende gewinnen werden. So eine gefährliche Anlage, die zudem angebaute Lebensmittel vernichtet, die Monokulturen schafft, die zu weiteren Steigerungen der Energiepreise, von Gas und Lebensmitteln führen wird, gehört nicht dorthin, auch nicht in Himmelgarten, wie von Ihnen gewünscht, sondern ans Ende der Lebensmittelkette und somit gehört soetwas verboten!
Birgit26
03.01.2014, 16:19 Uhr
Standort hin oder her, besser kein Standort!
Naja, ist ja verständlich, dass Arthur den Standort Himmelgarten vorschlägt, denn Himmelgarten passt ja besser zu A..der Engel! Aber Spass beiseite, manche haben es immer noch nicht begriffen, was so eine Anlage bedeutet. Aber vielleicht ist es inzwischen bei unserer Regierung doch durchgesickert und es werden die Förderungen reduziert, dann, so bin ich mir sicher wird, es auch eine solche Anlage nicht geben, denn sie vernichtet nicht nur Lebensmittel, sondern fördert die Vermaisung unserer Böden, die Düngung vergiftet unser Grundwasser und der Nutzen einer solchen Anlage ist ja wohl sehr unwirtschaftlich und nur, allein nur durch die hohe Foerderung lukrativ!
Ich bin auch für die Nutzung von erneuerbaren Energien, aber es muss auch sinnvoll sein! Man sollte lieber Abfälle zur Energiegewinnung nutzen und sich auf die Entwicklung von Speichermöglichkeiten stürzen, damit wir unsere Energien nicht an Ausland "verschenken" müssen!
Wacht auf Leute und erhebt Einspruch gegen diese Anlage. Ich hoffe auch die Bürger, die sich gegen Standort Himmelgarten ausgesprochen haben, werden sich jetzt auch noch engagieren!
P.S.: Ich dachte der/die Pressersprecher/in der Stadt geben dem @Flitzpiepe mal eine Antwort, aber ich glaube sowas gibt es nicht online....
Flitzpiepe
03.01.2014, 17:37 Uhr
Wenn es diese Planungsunterlagen nicht online gibt
heißt es für mich doch nur, dass die Bauherren ein schlechtes Gewissen haben und es was zu verbergen gibt. Man will es den Betroffenen so schwer wie möglich zu machen, dass diese sich damit beschäftigen können und ggf. Einspruch erheben können.

Welcher normal arbeitende Bürger kann es sich den leisten, mehrere Stunden auf dem Bauamt zur normalen Arbeitszeit zuzubringen, um sich dort dann die eine Kopie anzuschauen und durchzuarbeiten? Ich jedenfalls nicht!
Heutzutage ist sämtlicher Schriftverkehr auf digitaler Basis.

Es wäre ein Leichtes so wie z.B. die Bebauungspläne auch diese Planungsunterlagen als PDFs online verfügbar zu machen. Aber man macht es nicht...
Arme Demokratie, Armes Deutschland
W. Roßmell
03.01.2014, 19:05 Uhr
Richtig Flitzpiepe- das ist die neue Demokratie!
Ich habe mal versucht, ob es eine Möglichkeit gibt, die Planungsunterlagen online Nachlesen zu können. Das ist allerdings nicht der Fall. Man kann beim Landesverwaltungsamt unter dem Link
http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tlvwa2/bekanntmachungen/firma_avn_biomehtan_gmbh.pdf
die Bekanntmachung komplett nachlesen. Vielleicht hilft das einigen Personen ja weiter, zumindest kann man dort auch die Adresse (Anschrift für die schriftlich zu stellenden Einwendungen) nachlesen.
Wir müssen uns im Klaren sein, es wird ein von den Gegnern dieser Anlage sehr sehr schwerer Kampf, aber ich denke, dass wir als mündige Bürger und vor allem die direkt betroffenen Menschen auch eine Chance haben, diesen Wahnsinn zu kippen! Mir macht die neue Regierung da viel Hoffnung, aber auch die Standortfrage so nah an Wohnbebauung kann keine positive Entscheidung (eigentlich) herbeibringen! Kein Mensch will eine solch gefährliche Anlage direkt neben seiner Existenzgrundlage, seinem persönlichen Eigentum haben! Man entzieht diesen Menschen ihre gesamte persönliche Lebensqualität!
Und ich gebe an dieser Stelle Birgit26 natürlich ganz klar Recht, dass für so eine Anlage möglichst gar kein Standort genehmigt werden darf, da letztendlich Lebensmittel vernichtet werden! Eine Anlage nur wegen der Fördermittel zu bauen, die sich nur durch diese rechnen läßt, da wird die Regierung hoffentlich noch schnell die Tür verriegeln!
Hier allein sind viele Ansätze für Einwende durch die Bürger möglich und das sollten auch die Gegner und Bürger dieser Stadt nutzen und davon rege gebrauch machen!
Und klar Flitzpiepe, warum man nur beim Amt selbst die Unterlagen einsehen darf, das spricht ebenfalls klar gegen den Bürger! Dieser kann nur zu den Öffnungszeiten des Amtes die Unterlagen einsehen und wer beruflich tätig ist, verzichtet entweder auf eine Einsicht und schriftliche Einwände oder hofft auf die Unterstützung ihrer Vorgesetzten, dass sie ihre Arbeitszeit "verlagern" dürfen. Das ist sicher so gewollt vom Amt, denn gewollt war ja auch, dass in der Planungsphase kein Vertreter der BI oder Bürger dieser Stadt mit dabei sein durfte, weil man hätte Betriebsgeheimnisse hätte öffentlich machen können...
Und bei der Stadt hofft man sicher auch, dass möglichst wenig Bürger kommen, weil man auch die rechtlichen Fragen, die eine solche Anlage mit sich bringt, gar nicht einschätzen kann.
Trotzdem hoffen wir Gegner dieser Anlage, dass es Bürger gibt, die sich gegen diesen Bau wehren werden und noch geht es mit Einwänden und schriftlich, anschließend nur noch mit viel Geld und Anwälten und das sollten wir den direkt betroffenen Personen möglichst ersparen, die sind schon betroffen genug!
Deshalb liebe Bürger nutzen Sie bitte die Chance und helft uns allen, diese Anlage zu verhindern, denn mit VAN ASTEN ist Nordhausen schon über Jahre genug gestraft!
altmeister
03.01.2014, 20:30 Uhr
Wer es will...
wird schon die Zeit finden und sich die Unterlagen ansehen um sich ein persönliches Bild machen zu können. Sollte dafür keine Zeit gefunden werden, so ist auch von einem geringeren Interesse auszugehen. Da auch die Rede davon war, dass sich über Voranmeldungen ein Termin geholt und somit Wartezeiten vermieden werden können, so ist schon weniger Frust bei den Wartezeiten zu erwarten.
Wie eine Veröffentlichung im Internet rechtlich zu sehen ist weiss ich nicht. Vielleicht sind aber Pläne, Berechnungen und Zeichungen nicht dafür gedacht, dass diese von jedem kostenlos vervielfältigt und genutzt werden können?
Franz100
04.01.2014, 00:16 Uhr
Dieses ganze Drumherum
..,um die Biomethananlage
.... ich versteh es nicht! Es soll gebaut werden in unmittelbarer Nachbarschaft mit 65 m zu Wohnhäusern. Das ist verboten. Wo ist das Problem ? Wenn es verboten ist, kann es nicht dort gebaut werden! Ganz einfach! Alles andere wäre strafbar. Wer wagt sich , sich darüber hinweg zu setzen? Sind wir nur noch umgeben von kriminellen Lobyisten, wo jeder sich Gelder in den Ar.... gegenseitig schiebt? Ihr habt sie alle gewählt, und jetzt bekommt ihr die Quittung!
W. Roßmell
06.01.2014, 10:44 Uhr
@Franz100 richtig!
Genau Franz100, das ist und sollte verboten werden so nah an Wohnbebauung eine solche Anlage zu errichten. Und genau das ist es, was man dem Landesverwaltungsamt Weimar als mündiger Bürger auch mitteilen sollte und zwar schriftlich! Je mehr Bürger dies tun, desto mehr Einwände voerliegen, desto mehr haben die Gegener dieser Analge die Chance, diese Biomethananlage genau an diesem Ort zu verhindern!

Beim Besuch der Biogasanlage in Einbeck hatten die dortigen verantwortlichen Mitarbeiter von EON eindeutig gesagt, dass es zwar kein Gesetz, aber eine Empfehlung gibt, solche Anlagen mindestens von bebauten privaten Wohnhäusern von 800 m Entfernung zu errichten. Tja und Sie werden es nicht glauben, aber die Verantwortlichen von der EVN und einige Statdräte waren direkt dabei gewesen, als ich diese Frage den EON Mitarbeitern stellte und heute wollen oder können sie sich nicht mehr erinnern... Wer will dazu noch etwas Sagen?

Man hatte es an diesem Tag der Besichtigung allerdings geschafft, die Anfuhr von Silage in 3h auf zwei Traktoren zu begrenzen, denn auch der Verkehrslärm und die ständigen Gerüche von Silage sind nicht zu vermeiden, mal von dem Radladerlärm, der die Anlage mit Silage befüllt, ganz zu schweigen...!
Die Bürger werden ganz einfach für "dumm" erklärt und vor vollendete Tatsachen gestellt und jetzt rechnen die Verantwortlichen damit, dass die Bürger meinen, dass es sowieso nicht mehr zu ändern ist! Genau aber das muss und sollte verhindert werden, denn wir mündigen Bürger dürfen genau bei dieser Behörde berechtigte Einwände anbringen und diese prüfen lassen!

Und wer den Koaltionsvertrag genau gelesen hat, der kann sich einen Neubau dieser Anlage eigentlich gar nicht mehr vorstellen..., aber Lesen Sie selbst:
Koalitionsvertrag der jetzigen Regierung, Seite 54, Abschitt Wachstum, Innovation u Wachstum: Biomasse: Der Zubau von Biomasse wird überwiegend auf Abfall- und Reststoffe begrenzt. Dies dient dem Schutz der Natur, vermeidet die „Vermaisung“ der Landschaft und entschärft Nutzungskonkurrenzen. Bestehende Anlagen sollen möglichst bedarfsorientiert betrieben werden, um Vorteile für Systemstabilität zu nutzen. Wir entwickeln ein Gesamtkonzept für Anbau, Verarbeitung und Nutzung von Biomasse unter bioökonomischen Gesichtspunkten. Dabei soll deren Einsatz einen sinnvollen Beitrag zum CO2-Minderungsziel leisten und Nutzungskonkurrenzen mit dem Arten- und Naturschutz entschärft werden.
Wer vom Landesverwaltungsamt will gegen dies jetz "verstoßen" und diesem Wahnsinnsbau eigentlich noch zustimmen???
Entweder man handelt fahrlässig oder bekommt es anschließend mit Anwälten zu tun...
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