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Fr, 11:29 Uhr
13.12.2013

Kevin Künzel steht auf Abruf bereit

Gefragte Gesprächspartner: Die Handys von Cheftrainer Konrad Werner und Mannschaftsleiter Michael Döring stehen kaum still. An anderen Ende der Leitung melden sich die Heimtrainer, die wissen wollten, ob ihre Schützlinge morgen gegen Hanau zum Einsatz kommen...

Kevin Künzel (Foto: Karsten Thorhauer) Kevin Künzel (Foto: Karsten Thorhauer) Der erste Heimkampf der Boxstaffel des Nordhäuser SV rückt schließlich immer näher. Und die Sechs muss irgendwann stehen. Die Sechs, das sind die Sportler, die in den jeweiligen sechs Gewichtsklassen, um die nötigen Punkte kämpfen sollen.

Eine Anfrage erreichte Döring auch über Facebook. Geschrieben hatte ihm Kevin Künzel, der wissen wollte, wie es für Sonnabend aussieht. Im ersten Saisonkampf beim Serienmeister in Velbert stand der 25-Jährige vom MSV Buna Schkopau schon im Aufgebot. Für den Halbschwergewichtler also keine unberechtigte Frage. Werner und Döring hatten sich schon vor seiner Anfrage für eine andere Option entschieden – Leon Bunn.

Der Frankfurter hatte sich schon früh in der Saison für einen Verbleib beim NSV entschieden. Schon damals hatte der 21-Jährige den Wunsch geäußert, dass er unbedingt gegen seine Leute aus der Heimat kämpfen will. „Der Junge ist richtig heiß auf den Kampf. Er will sich der Sache stellen“, sagt Döring, der mit den Bunns, Leons Vater ist zugleich sein Trainer, im regen Austausch steht.

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Trotz der Absage an Künzel ist ein Einsatz für ihn dennoch möglich. „Es kann immer was passieren. Eine Erkältung kann sehr schnell kommen oder beim Training reicht eine falsche Bewegung und der Sportler verletzt sich, sagt Döring mit Blick auf eine mögliche Option, wenn Bunn kurzfristig ausfallen sollte. Für den Fall der Fälle steht Künzel bereit. „Wir haben mit Kevin gesprochen. Er bereitet sich vor und kommt zur Not auch aus Merseburg gelaufen“, sagt Werner und lobt zugleich dessen hervorragende Einstellung.

Bestes Beispiel für einen kurzfristigen Ausfall ist Neuzugang Raymund Meilinger, der für den ersten Kampf in Velbert eigentlich eingeplant war. Der Hessische Meister aus Kassel sollte in der Gewichtsklasse bis 76 Kilogramm boxen, zog sich im Training aber einen Achillessehnenriss zu. Für ihn kam der junge Meriton Rexhepi, Hamburger Meister und Dritter der Deutschen U21 Meisterschaft, zu seinem Bundesliga-Debüt.

Auch wenn Künzel für den ersten Heimauftritt noch nicht berücksichtigt wurde, sei ihm gesagt, die Saison ist noch lang. Drei weitere gegen Velbert (1. Februar), Babelsberg (22. Februar) und Straubing (15. März) werden folgen. Er kann also ruhig weiter anfragen. „Er wird seine Chance erhalten“, sind sich Werner und Döring einig. Zudem sehnen die beiden sicherlich schon die Tage nach dem ersten Heimkampf herbei. Es wird dann wohl etwas ruhiger werden – mit Sicherheit auch in ihrer jeweiligen Handytasche.
Sandra Arm
Autor: red

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Kommentare
I.H.
13.12.2013, 13:31 Uhr
Kann mir das mal einer erklären?
Bin kein Boxfan und habe immer gedacht, hier in NDH gibt es einen Boxverein, der Bundesliga kämpft. Wenn ich den Artikel lese und versuche zu verstehen, dann sieht das so aus, als ob hier in NDH ein Trainer oder ein Management sitzt, welche sich Boxer für die jeweiligen Bundesligakämpfe je nach Bedarf deutschlandweit zusammen stellen. Ist das so?
wipperpirat
13.12.2013, 17:29 Uhr
Jup
Das haben sie richtig erraten ! damals zu Oberliga zeiten wurden viele Nordhäuser eingesetzt bestes bsp. Ist Michael Werner dafür.

Zurzeit boxt kein einziger Nordhäuser in der Start "6".
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