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Do, 09:50 Uhr
12.12.2013

nnz-Betrachtung: Gefahren

Ach, kommunaler Politiker müsste man sein und ganz oben angekommen. Dann kann man nicht nur über einen eigenen Dienstwagen verfügen, sondern hat auch noch einen Chauffeur...

Angeholt (Foto: privat) Angeholt (Foto: privat)

nnz-Leser Willy W. aus Nordhausen beobachtet nahezu jeden Morgen, wie in der Nordhäuser Altstadt ein weißer BMW angefahren kommt, dort anhält, den Motor laufen lässt und wartet.

Heute zum Beispiel wieder. Wie man sieht, blockiert das schicke Fahrzeug den Fußweg, obwohl, Willy W. hat aufgepasst, nur wenige Meter weiter drei freie Parkplätze zu finden sind. Einige Minuten später kommt eine Frau aus einem Haus, steigt ein und er BMW fährt los. Am Nummernschild ist NDH-LR 200 zu lesen und mittlerweile ist dieses öffentliche Auto bekannt. Es gehört zum Landratsamt, ist das Dienstauto der LINKEN Landrätin Birgit Keller. Die anschließende Fahrt geht zur Dienststelle der Frau, ins Landratsamt, so auch heute, wo um 8 Uhr eine Dienstberatung ansteht.

In der großen Politik wird zum Beispiel durch äußerst investigative Journalisten schon gern mal recherchiert, dass die Ministerpräsidentin dieses Freistaates ihren Wagen hinterher fahren lässt, weil der gepanzert ist.

In der kleinen Politik gibt es zwar keine gepanzerten Fahrzeuge, wohl aber wird das Auto an jedem Morgen aus einer Garage geholt, fährt in die Altstadt, holt Frau Landrätin ab und kutschiert sie ins Landratsamt, dass sich nun nicht am anderen Ende der Stadt, sondern in einer Entfernung von 300 Metern Luftlinie zum Arbeitsort befindet. Fairerweise muss angemerkt werden, dass Frau Keller diese Fahrten abrechnet.

Zu Fuß - Google Maps weiß Bescheid - sind das knapp 500 Meter. Es ist also ein wahrer Luxus, der dort um die Behringstraße herumweht. Luxus, den sich andere Menschen, die Verantwortung für mehrere Hundert Frauen und Männer haben und die für persönliche Fehlentscheidungen in Haftung genommen werden, nicht leisten können.

Ein Beispiel dafür ist Roland Handrek. Der Mann ist Geschäftsführer eines großen Bauunternehmens in Heringen. Auch Handrek hat einen Dienstwagen. Das ist ein Audi A6 avant, ist über fünf Jahre alt. Mit dem ist Roland Handrek im Jahr rund 50.000 Kilometer dienstlich unterwegs. Ohne Fahrer, wie übrigens alle Geschäftsführer oder Inhaber von größeren Unternehmen oder Nordhäuser Bankvorstände auch.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
76er
12.12.2013, 10:23 Uhr
...nicht schon wieder !!!!
Man Leute, akzeptiert doch mal das System. Egal wie oft man sich über das Dienstwagen Thema hier auslässt, ändert wird es sich nicht.

Ich gönne der Landrätin ihren Dienstwagen mit Fahrer.

Und das Laufen lassen des Motors, macht Otto Normalverbraucher auch und das mit Autos die umweltschädlicher sind.

Und parken auf dem Gehweg tun genug andere Verkehrsteilnehmer auch.
Wolfi65
12.12.2013, 10:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Wolfi65
12.12.2013, 11:06 Uhr
Ganz kurz und knapp
Ihr Parteigenosse in den alten BL fährt doch Porsche, da kann doch Frau Genossin Landrätin auch mal BMW fahren. Lenin wäre bestimmt heute Mercedes gefahren.
Flitzpiepe
12.12.2013, 11:56 Uhr
Doch immer wieder
Solange selbst eine linke Landrätin so unsensibel mit Steuergeldern umgeht und auf der anderen Seite als ein Beispiel von vielen die Sport-Gala des KSB wegen Geldmangel abgesagt werden muss, dann sollte Herr Greiner täglich darauf aufmerksam machen.

In den Verwaltungen muss endlich ein Umdenken beim Umgang mit Steuergeldern erfolgen. Und unsere Landrätin muss endlich damit anfangen.
76er
12.12.2013, 12:28 Uhr
...dazu müssten erstmal...
...die bundeseinheitliche Verwaltungsvorschriften geändert werden. Dort steht nämlich unter anderen das die Person die den Landkreis reagiert einen Dienstwagen nutzen muss !!! Diesen in ihrer Position aber nicht selber fahren darf, sondern von geschulten Fahrern. Und das egal welcher Partei sie angehört.
Auch um was für ein Fahrzeug es sich zu handeln hat , ist dort festgelegt. Also Oberklasse, gehobene Mittelklasse usw.

In anderen Landkreisen haben Landräte sogar einen Personenschutz um sich.
Jason18
12.12.2013, 16:30 Uhr
Sinnlos..
sind diese dämlichen Artikel!!!
Wie kann ein Mensch nur so viel Langeweile haben und sich über sowas aufregen. Und wie können soviele Menschen nur so dumme Kommentare abgeben?
Ist es nicht verdammt nochmal ihre Sache was sie tut? Es gibt Gesetze an die man sich halten muss und da Frau Keller die nicht ändern kann,sollte man sich auch nicht so sinnlos das Maul darüber zerreißen.
Ihr tut sicherlich auch Dinge, die andere Menschen nicht verstehen können. Und? Das wird auch nicht ständig ausgeschlachtet.
Sie ist eine hoch angesehene Frau und in einem solchen Dienst, mit solch einer Verantwortung und solch einer Representanz für den ganzen Landkreis würde sich ebenfalls jeder von euch aufregen, wenn sie einen alten Opel fahren würde, der halb auseinanderfiele.
Also lasst euer Neid einfach mal beiseite und seht ein, dass es manche Menschen eben besser haben, bzw. nichts gegen Gesetze tun können!
nemoi
12.12.2013, 20:56 Uhr
gehwegparker???
ich denke mal das es hier vielleicht auch darum geht, das der bmw wild auf dem gehweg parkt.Vor dem dortigen brunnen und nicht auf den öffendlichen parkflächen der wohl nur ein paar meter weiter sind.

würde das der "kleine mann" tun, wäre das ordnungsamt schnell zur stelle und es würde "kostenpflichtig".
_____________________________________________
Anmerk. der. Red: Die Diskussion ist beendet.
suedharzer
12.12.2013, 23:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
BuergervonNordhausen
13.12.2013, 00:17 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
ente aus ndh
13.12.2013, 01:17 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
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