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Do, 14:17 Uhr
05.12.2013

Glückwunsch zur Ehrenbürgerschaft

Erika Schirmer ist in der gestrigen Stadtratssitzung auf Grund ihres herausragenden künstlerischen Schaffens und sozialen Engagements die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen verliehen wurden.

Nachricht überreicht (Foto: I. Bergmann|Stadtverwaltung Nordhausen) Nachricht überreicht (Foto: I. Bergmann|Stadtverwaltung Nordhausen)
Sichtlich gerührt und sehr glücklich nahm Erika Schirmer die Glückwünsche entgegen.

Heute überbrachte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh ihr die frohe Nachricht und gratulierte persönlich zu dieser Ehre. „Alle anwesenden Stadträte stimmten der Verleihung zu“, sagte der Oberbürgermeister. „Sie haben sich neben ihrer künstlerischen Tätigkeit besonders auch für die Integration von ausländischen Bürgern in Deutschland und für gute nachbarschaftliche Beziehungen zwischen Polen und Deutschen sowie in der Behindertenpädagogik verdient gemacht. "

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Eine offizielle Verleihung in einem würdigen Rahmen mit einem Eintrag in das „Goldene Buch“ der Stadt Nordhausen wird es noch geben, stellte der Oberbürgermeister in Aussicht. Dies könnte vielleicht auch mit einer Ausstellungseröffnung einhergehen.

Erika Schirmer wurde 1926 in einem schlesischen Dorf in der Nähe von Grünberg, dem heutigen Zielona Góra, geboren. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges fand sie in Nordhausen ihr neues Zuhause. Frau Schirmer arbeitete ab 1948 viele Jahre als Kindergärtnerin und Sonderpädagogin. Um Kindern und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen bessere Therapiemöglichkeiten zu bieten, erarbeitete sie eine Fibel für die Behindertenpädagogik.

Angeregt von Picassos "Taube“ textete und komponierte 1948 das Lied „Kleine weiße Friedenstaube“, welches auch heute noch in vielen Ländern bekannt ist. Es folgten zahlreiche Lieder, Gedichte und Kurzgeschichten, die in renommierten Verlagen erschienen. Viele ihrer Werke sind dem Harz und der Stadt Nordhausen gewidmet.
Autor: red

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