Mi, 16:22 Uhr
20.11.2013
Die neuste Generation
Momentan gleichen Teile der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie in Nordhäuser Südharz Klinikum einer Baustelle. Hintergrund ist der Einbau eines ersten Linearbeschleunigers der neusten Generation...
Grund für Chefarzt Dr. med. Wolfgang Oehler fast in Euphorie zu verfallen, wenn er über die neue Technik spricht. Wir bekommen mit der neuen Technik und Technologie eine therapeutische Zukunft für die nächsten 15 Jahre in die Hand”, sagt Chefarzt Oehler und ergänzt, dass die Nordhäuser Klinik deutschlandweit über die neueste Version des sogenannten TrueBeam”-Systems verfügt.
Bis zum Februar kommenden Jahres soll auch der zweite alte Linearbeschleuniger im Südharz Klinikum ausgebaut und durch die neue Technik ersetzt werden. Bis dahin bedeutet das für das Team der Klinik die Behandlung von Patienten im Zweischicht-Betrieb durchzuführen. Von 6 bis 22 Uhr werden unsere Patienten behandelt”, sagt der leitende Physiker Dirk Strauß. Für ihn und seine Mitarbeiter beginnt der Tag dann bereits um 4 Uhr, denn vor Bestrahlungsbeginn müssen alle Maschinenparameter und die korrekte Bestrahlung aller Patientenpläne mittels spezieller Messphantome überprüft werden.
Die besondere Leistung dieser Maschine besteht darin, dass durch ihren volldigitalen Aufbau höchste Maßstäbe der Bestrahlungssicherheit erreicht werden. Das Grundprinzip der konventionellen Strahlentherapie, die Teilung der Tumorzellen zu verhindern (sterilisieren), kann mit diesem Gerät auf eine neue Qualitätsstufe gehoben werden. Durch hohe Dosen in kurzer Bestrahlungszeit wird erstmals die direkte Zerstörung von Tumoren möglich (FFF).
Und trotzdem mussten und müssen beim Austausch von Linearbeschleunigern höchste Sicherheitsmaßstäbe angesetzt werden. Immer wieder wurde beim Ausbau des 13 Jahre alten Beschleunigers gemessen und protokolliert. Auch nach dem Einbau des neuen Gerätes wird ständig eingemessen, danach kommt ein Gutachter und schließlich muss die Genehmigungsbehörde, in diesem Fall das Landesverwaltungsamt, grünes Licht” geben.
Chefarzt Dr. med. Wolfgang Oehler und sein Team gehen davon aus, dass die neue Technologie in der zweiten Dezemberwoche einsatzfähig sein wird. Dann kann der zweite alte Beschleuniger ausgebaut und gegen das neue System ausgetauscht werden. Beide Anlagen werden dann ab Februar den Medizinern, Physikern und Assistentinnen, vor allem aber den Patienten zur Verfügung stehen.
Autor: redGrund für Chefarzt Dr. med. Wolfgang Oehler fast in Euphorie zu verfallen, wenn er über die neue Technik spricht. Wir bekommen mit der neuen Technik und Technologie eine therapeutische Zukunft für die nächsten 15 Jahre in die Hand”, sagt Chefarzt Oehler und ergänzt, dass die Nordhäuser Klinik deutschlandweit über die neueste Version des sogenannten TrueBeam”-Systems verfügt.
Bis zum Februar kommenden Jahres soll auch der zweite alte Linearbeschleuniger im Südharz Klinikum ausgebaut und durch die neue Technik ersetzt werden. Bis dahin bedeutet das für das Team der Klinik die Behandlung von Patienten im Zweischicht-Betrieb durchzuführen. Von 6 bis 22 Uhr werden unsere Patienten behandelt”, sagt der leitende Physiker Dirk Strauß. Für ihn und seine Mitarbeiter beginnt der Tag dann bereits um 4 Uhr, denn vor Bestrahlungsbeginn müssen alle Maschinenparameter und die korrekte Bestrahlung aller Patientenpläne mittels spezieller Messphantome überprüft werden.
Die besondere Leistung dieser Maschine besteht darin, dass durch ihren volldigitalen Aufbau höchste Maßstäbe der Bestrahlungssicherheit erreicht werden. Das Grundprinzip der konventionellen Strahlentherapie, die Teilung der Tumorzellen zu verhindern (sterilisieren), kann mit diesem Gerät auf eine neue Qualitätsstufe gehoben werden. Durch hohe Dosen in kurzer Bestrahlungszeit wird erstmals die direkte Zerstörung von Tumoren möglich (FFF).
Und trotzdem mussten und müssen beim Austausch von Linearbeschleunigern höchste Sicherheitsmaßstäbe angesetzt werden. Immer wieder wurde beim Ausbau des 13 Jahre alten Beschleunigers gemessen und protokolliert. Auch nach dem Einbau des neuen Gerätes wird ständig eingemessen, danach kommt ein Gutachter und schließlich muss die Genehmigungsbehörde, in diesem Fall das Landesverwaltungsamt, grünes Licht” geben.
Chefarzt Dr. med. Wolfgang Oehler und sein Team gehen davon aus, dass die neue Technologie in der zweiten Dezemberwoche einsatzfähig sein wird. Dann kann der zweite alte Beschleuniger ausgebaut und gegen das neue System ausgetauscht werden. Beide Anlagen werden dann ab Februar den Medizinern, Physikern und Assistentinnen, vor allem aber den Patienten zur Verfügung stehen.


