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Mi, 16:16 Uhr
20.11.2013

Bau kann beginnen

Nach dem gestrigen Beschluss des Kreistages zur Schulsporthalle in Ellrich kann die Service Gesellschaft des Landkreises nun in die Bauphase starten. Der nun beschlossene Entwurf basiert auf einer bereits bestehenden Turnhalle in Schalkau in Südthüringen, die auf Initiative einiger Kreistagsmitglieder besichtigt wurde...

Grundriss (Foto: Landratsamt Nordhausen) Grundriss (Foto: Landratsamt Nordhausen)
Ziel war es, sich einerseits ein konkretes Bild dieser Bauart einer Einfeldhalle mit Mehrzwecknutzung zu gewinnen, andererseits von den dortigen schon praktischen Erfahrungen mit dem Schul- und Vereinssport zu profitieren. „Die Schulsporthalle, die nun in Ellrich entstehen wird, ist mit einem Sportfeld mit 415 Quadratmetern in etwa so groß wie die jetzige Halle“, so Landrätin Birgit Keller.

„Außerdem wird es einen Mehrzweckraum mit 96 Quadratmetern mit einer eigenen Umkleide geben. Insgesamt liegt die Nutzfläche bei rund 840 Quadratmetern. Damit entspricht die Halle einer Größe, die wir gemeinsam mit der Service Gesellschaft finanziell realisieren können und die auch beim Land genehmigungsfähig ist. Ich weiß, es gibt Ellricher, die gerne eine größere Halle gehabt hätten, aber weder den Bau noch die Unterhaltung können wir uns leisten.“

Ansicht (Foto: Landratsamt Nordhausen) Ansicht (Foto: Landratsamt Nordhausen)

Das geschätzte Investitionsvolumen für die Einfeldschulsporthalle mit Mehrzwecknutzung liegt nun bei rund 1,6 Millionen Euro. Angestrebt wird eine Förderung von 40% im Rahmen der Sportstättenförderung durch das Sozialministerium. Refinanzieren wird die Service Gesellschaft das Bauprojekt, indem sie die Halle über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahre an den Landkreis vermietet. Dabei werden Rückstellungen gebildet, um auch während des Mietzeitraums anfallende Arbeiten an der Halle realisieren zu können.

„Die jetzt geplante Halle entspricht konzeptionell den Anforderungen einer modernen Schulsporthalle und den Vorgaben der Thüringer Schulbaurichtlinie“, sagt der Geschäftsführer der Service Gesellschaft Gunnar Reuter. „Die kompakte Bauweise wird eine energieeffiziente Nutzung ermöglichen, so dass wir bei den Betriebskosten deutlich unter denen der jetzigen Halle liegen werden.“ Die ursprüngliche Idee, die bestehende Schulsporthalle auch nach Fertigstellung einer neuen Halle weiter zu nutzen, wird nun doch nicht umgesetzt.

„Ellrich sollte die jetzige Halle übertragen werden und der Landkreis wollte sich nur im Rahmen seiner Pflichtaufgabe als Schulträger bewegen. Die Stadt Ellrich hat jedoch signalisiert, dass sie sich finanziell nicht in der Lage sieht, die bestehende Sporthalle zu übernehmen“, so Birgit Keller. „Um einem weiteren "Schandfleck" auf dem Schulgelände, wie es jetzt das leerstehende Hortgebäude ist, entgegenzuwirken, bleibt uns nur der Weg, die jetzige Halle abzureißen.“ Nun beginnen die konkreten Planungen, die auch mit Vertretern des Vereinssports besprochen werden. Im ersten Halbjahr 2014 sollen die Bauarbeiten starten.
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Autor: red

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