Fr, 15:02 Uhr
07.05.2004
IHK: Die Unvernunft hat gesiegt
Nordhausen (nnz). Die Bundesregierung hat heute die Ausbildungsplatzabgabe beschlossen. Für die IHK Erfurt ist das ein äußerst unvernünftiger Schritt. Die Kammer plädiert hingegen für einen Ausbildungspakt.
Die Unvernunft hat gesiegt!, kommentiert IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen die heute durch die rot-grüne Mehrheit im Bundestag beschlossene Ausbildungsplatzabgabe. Die Unternehmen sollen mit einer zusätzlichen Abgabe belastet und erpresst werden. Damit entsteht kein einziger zusätzlicher Ausbildungsplatz, so Chrestensen weiter. Im Gegenteil: mit diesem Gesetz sei das Ausbildungschaos vorprogrammiert. Leider würde wieder einmal parteitaktisches Kalkül vor der Zukunftssicherung der Jugend stehen.
Die Wirtschaft hält dagegen und wird trotz der derzeitigen Rechtslage an der Idee eines Ausbildungspaktes festhalten, zeigt sich Chrestensen kämpferisch im Vorfeld der heute stattfindenden Gespräche über einen regionalen Ausbildungskonsens. Unter Moderation des Thüringer Wirtschaftsministeriums werden heute erneut Kammern und Verbände, Arbeitsagenturen und Gewerkschaften um die Unterzeichnung einer Thüringer Ausbildungsinitiative ringen.
Ziel muss es auch 2004 sein, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Ausbildungsangebot zu unterbreiten, erklärt der IHK-Präsident. Die Kammer erhöhe ihre Anstrengungen bei der Werbung um zusätzliche Ausbildungsbetriebe und Lehrstellen. Die eigene Vorgabe von mehr als 6.000 neuen Ausbildungsverträgen in diesem Jahr stelle die Unternehmen des Kammerbezirkes vor eine große Herausforderung. Damit würden allein schon rund 30 Prozent des Ausbildungsplatzbedarfes in Thüringen gedeckt.
Autor: nnzDie Unvernunft hat gesiegt!, kommentiert IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen die heute durch die rot-grüne Mehrheit im Bundestag beschlossene Ausbildungsplatzabgabe. Die Unternehmen sollen mit einer zusätzlichen Abgabe belastet und erpresst werden. Damit entsteht kein einziger zusätzlicher Ausbildungsplatz, so Chrestensen weiter. Im Gegenteil: mit diesem Gesetz sei das Ausbildungschaos vorprogrammiert. Leider würde wieder einmal parteitaktisches Kalkül vor der Zukunftssicherung der Jugend stehen.
Die Wirtschaft hält dagegen und wird trotz der derzeitigen Rechtslage an der Idee eines Ausbildungspaktes festhalten, zeigt sich Chrestensen kämpferisch im Vorfeld der heute stattfindenden Gespräche über einen regionalen Ausbildungskonsens. Unter Moderation des Thüringer Wirtschaftsministeriums werden heute erneut Kammern und Verbände, Arbeitsagenturen und Gewerkschaften um die Unterzeichnung einer Thüringer Ausbildungsinitiative ringen.
Ziel muss es auch 2004 sein, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Ausbildungsangebot zu unterbreiten, erklärt der IHK-Präsident. Die Kammer erhöhe ihre Anstrengungen bei der Werbung um zusätzliche Ausbildungsbetriebe und Lehrstellen. Die eigene Vorgabe von mehr als 6.000 neuen Ausbildungsverträgen in diesem Jahr stelle die Unternehmen des Kammerbezirkes vor eine große Herausforderung. Damit würden allein schon rund 30 Prozent des Ausbildungsplatzbedarfes in Thüringen gedeckt.

