Do, 18:58 Uhr
06.05.2004
nnz-Forum: Geheimniskrämerei
Nordhausen (nnz). Sehr erstaunt ist die Bürgerinitiative über Äußerungen von Wirtschaftsminister Reinholz über das Theater um das Industriegebiet in der Goldenen Aue. Mehr dazu wie immer im Forum der nnz.
Das Herr Reinholz allerdings jetzt den Planungsverband und damit die Stadt und Kreisverwaltung vorführt ist neu. Unverständnis über dieses medienwirksame Donnerwetter äußerte nicht erst die Bürgerinitiative. Bevor Herr Reinholz Wirtschaftsminister wurde, war er Geschäftsführer der mit der Vermarktung des Industriegebietes beauftragten LEG-Thüringen. Schon aus diesem Grund hätte Minister Reinholz erkennen müssen, daß die Erlangung des Baurechts für dieses Gebiet äußerst schwierig und langwierig sein wird. Dies hatte die BI dem Planungsverband allerdings schon vor Jahren prophezeit. Leider wurden die Einwände immer vom Tisch gefegt. Die Realität bestätigt aber die berechtigten Befürchtungen der BI, daß das sturen Festhalten der Politik an diesem fragwürdigen Projekt die eigentliche Beschädigung der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region ist.
Für die Bürgerinitiative stelle sich jetzt die Frage, wer für diesen Schaden verantwortlich ist. Da seitens des Planungsverbandes in keinster Weise erkennbar ist, das die versprochene Offenheit eingehalten wird, fordert die Bürgerinitiative Wirtschaftsdezernent Beyse (CDU) auf, von seinem Vertreterposten im Planungsverband unverzüglich zurückzutreten. Herr Beyse, als verantwortlicher Dezernent muß aufgrund seiner Fachkompetenz erkennen, wann eine Planung unverantwortlich wird und nur noch durch massiven, politischen Druck, durchgeboxt werden kann. Diese Einsicht lässt Herr Beyse und damit der Planungsverband vermissen. Auch Wirtschaftsminister Reinholz begibt sich mit seinen Aussagen deutlich aufs Glatteis. Mit seinen Äußerungen, angebliche Investitionen in den Kyfhäuserkreis zu geben, sollte der Planungsverband nicht spuren, erweckt er den Eindruck als gäbe es Investoren, die nur darauf warten, sich hier niederzulassen. Hier fordert die Bürgerinitiative umgehend Minister Reinholz auf, den Bürgern der Region Auskunft darüber zu geben, welche Art der Investitionen er unserer Region vorenthalten will.
Wie schlimm sich die unprofessionelle Öffentlichkeitsarbeit des Planungsverbandes unter maßgeblichem Einfluss von Herrn Beyse auswirkt, zeigen auch Leserbriefe verängstigter Bürger der Region in der letzten Zeit. Von der auf der letzten Sitzung des Planungsverbandes Ende 2003 versprochenen Bürgerinformation spricht niemand mehr. Der Planungsverband darf sich nicht wundern, wenn Bürger dieser Planung kein Vertrauen mehr entgegenbringen.
Die Bürgerinitiative fordert daher den Planungsverband auf, umgehend über den Stand sowie vor allem über die Planungsziele aufzuklären. Der Versuch dieses Planungsverbandes, den schwarzen Peter der Bürgerinitiative in die Schuhe zu schieben, wurde vom Wirtschaftsminister durch seine Äußerungen eindeutig widerlegt. Nicht die Bürgerinitiative ist für das Planungschaos verantwortlich, sondern diejenigen im Planungsverband, die aufgrund ihrer fehlenden Weit- und Einsicht nicht erkannt haben, das letztlich nur noch Gerichte über die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region entscheiden.
Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue
Autor: nnzDas Herr Reinholz allerdings jetzt den Planungsverband und damit die Stadt und Kreisverwaltung vorführt ist neu. Unverständnis über dieses medienwirksame Donnerwetter äußerte nicht erst die Bürgerinitiative. Bevor Herr Reinholz Wirtschaftsminister wurde, war er Geschäftsführer der mit der Vermarktung des Industriegebietes beauftragten LEG-Thüringen. Schon aus diesem Grund hätte Minister Reinholz erkennen müssen, daß die Erlangung des Baurechts für dieses Gebiet äußerst schwierig und langwierig sein wird. Dies hatte die BI dem Planungsverband allerdings schon vor Jahren prophezeit. Leider wurden die Einwände immer vom Tisch gefegt. Die Realität bestätigt aber die berechtigten Befürchtungen der BI, daß das sturen Festhalten der Politik an diesem fragwürdigen Projekt die eigentliche Beschädigung der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region ist.
Für die Bürgerinitiative stelle sich jetzt die Frage, wer für diesen Schaden verantwortlich ist. Da seitens des Planungsverbandes in keinster Weise erkennbar ist, das die versprochene Offenheit eingehalten wird, fordert die Bürgerinitiative Wirtschaftsdezernent Beyse (CDU) auf, von seinem Vertreterposten im Planungsverband unverzüglich zurückzutreten. Herr Beyse, als verantwortlicher Dezernent muß aufgrund seiner Fachkompetenz erkennen, wann eine Planung unverantwortlich wird und nur noch durch massiven, politischen Druck, durchgeboxt werden kann. Diese Einsicht lässt Herr Beyse und damit der Planungsverband vermissen. Auch Wirtschaftsminister Reinholz begibt sich mit seinen Aussagen deutlich aufs Glatteis. Mit seinen Äußerungen, angebliche Investitionen in den Kyfhäuserkreis zu geben, sollte der Planungsverband nicht spuren, erweckt er den Eindruck als gäbe es Investoren, die nur darauf warten, sich hier niederzulassen. Hier fordert die Bürgerinitiative umgehend Minister Reinholz auf, den Bürgern der Region Auskunft darüber zu geben, welche Art der Investitionen er unserer Region vorenthalten will.
Wie schlimm sich die unprofessionelle Öffentlichkeitsarbeit des Planungsverbandes unter maßgeblichem Einfluss von Herrn Beyse auswirkt, zeigen auch Leserbriefe verängstigter Bürger der Region in der letzten Zeit. Von der auf der letzten Sitzung des Planungsverbandes Ende 2003 versprochenen Bürgerinformation spricht niemand mehr. Der Planungsverband darf sich nicht wundern, wenn Bürger dieser Planung kein Vertrauen mehr entgegenbringen.
Die Bürgerinitiative fordert daher den Planungsverband auf, umgehend über den Stand sowie vor allem über die Planungsziele aufzuklären. Der Versuch dieses Planungsverbandes, den schwarzen Peter der Bürgerinitiative in die Schuhe zu schieben, wurde vom Wirtschaftsminister durch seine Äußerungen eindeutig widerlegt. Nicht die Bürgerinitiative ist für das Planungschaos verantwortlich, sondern diejenigen im Planungsverband, die aufgrund ihrer fehlenden Weit- und Einsicht nicht erkannt haben, das letztlich nur noch Gerichte über die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region entscheiden.
Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue
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