Mi, 19:13 Uhr
05.05.2004
Theoretiker und Praktiker
Nordhausen (nnz). Sie sind oft nah beieinander und treffen selten aufeinander: Die Theoretiker und Praktiker. Doch ein neuer Studiengang an der Fachhochschule macht es möglich, das selbst eine Verwaltung der Bildungseinrichtung näher kommen kann.
Heute informierten sich Amtsleiter und Ausbildungsverantwortliche der Stadtverwaltung Nordhausen an der Fachhochschule Nordhausen über den neuen Studiengang Öffentliche Betriebswirtschaft/Public Management. Prof. Arnsmeyer und Frau Schmidt vom Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften präsentierten den geladenen Vertretern den neuen Modellstudiengang, der deutschlandweit einmalig ist.
Die Stadt Nordhausen hat sich bereit erklärt, Studierenden dieses neuen Studiengangs Praktikumplätze in erheblichem Umfang zur Verfügung zu stellen. Eine ähnliche Absichtserklärung gibt es bereits vom Landratsamt Nordhausen. Um die Modalitäten der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zu klären, war der heutige Termin anberaumt worden. Positiv wurde von den Vertretern der Stadtverwaltung die innovative Ausrichtung des Studiengangs hervorgehoben, der die klassische Verwaltungsausbildung mit modernem betriebswirtschaftlich Know-how verbindet.
Mit diesem Modellstudiengang bietet der Freistaat eine zeitgemäße Ausbildung für eine Tätigkeit in einer kunden- und dienstleistungsorientierten Verwaltung oder in privaten Dienstleistungseinrichtungen. Der neue Studiengang war im Herbst 2003 gestartet und auf großes Interesse bei Studierenden sowie in Wirtschaft und Verwaltung gestoßen. In nur sieben Semestern werden die Studierenden nicht nur den neuen Abschluss eines Bachelors of Arts erwerben, sondern sollen zukünftig auch die Laufbahnberechtigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst erhalten. Derzeit ist überdies die deutschlandweite Anerkennung dieser Laufbahnbefähigung in der Phase der Anerkennung zwischen den Bundesländern.
In der öffentlichen Verwaltung ist eine bundesweit zunehmende Hinwendung zu neueren, betriebs-wirtschaftlich orientierten Steuerungsinstrumenten zu beobachten. Die Novelle des Kommunalrechts in Thüringen wird eine Zunahme der Privatisierung ehemals kommunaler Institutionen mit sich bringen, die weitgehend betriebswirtschaftlich zu steuern sein werden. Der Wandel hin zum Dienstleistungsbetrieb Verwaltung wird mit diesem Studiengang nachhaltig gefördert. Ziel ist es, ein betriebswirtschaftliches und rechtswissenschaftliches Methodenwissen aufzubauen, um sowohl die Effizienz als auch die Qualitäts- und Leistungsorientierung im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Gleichwohl bleiben auch die klassischen Ausbildungsbereiche insbesondere im Rechtsbereich nicht ausgespart.
Interessenten für eine Studienaufnahme ab WS 2005/06 können sich bereits jetzt über den neuen Studiengang beim Studien-Service-Zentrum der FH Nordhausen FH Nordhausen.
Autor: nnz
Heute informierten sich Amtsleiter und Ausbildungsverantwortliche der Stadtverwaltung Nordhausen an der Fachhochschule Nordhausen über den neuen Studiengang Öffentliche Betriebswirtschaft/Public Management. Prof. Arnsmeyer und Frau Schmidt vom Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften präsentierten den geladenen Vertretern den neuen Modellstudiengang, der deutschlandweit einmalig ist. Die Stadt Nordhausen hat sich bereit erklärt, Studierenden dieses neuen Studiengangs Praktikumplätze in erheblichem Umfang zur Verfügung zu stellen. Eine ähnliche Absichtserklärung gibt es bereits vom Landratsamt Nordhausen. Um die Modalitäten der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung zu klären, war der heutige Termin anberaumt worden. Positiv wurde von den Vertretern der Stadtverwaltung die innovative Ausrichtung des Studiengangs hervorgehoben, der die klassische Verwaltungsausbildung mit modernem betriebswirtschaftlich Know-how verbindet.
Mit diesem Modellstudiengang bietet der Freistaat eine zeitgemäße Ausbildung für eine Tätigkeit in einer kunden- und dienstleistungsorientierten Verwaltung oder in privaten Dienstleistungseinrichtungen. Der neue Studiengang war im Herbst 2003 gestartet und auf großes Interesse bei Studierenden sowie in Wirtschaft und Verwaltung gestoßen. In nur sieben Semestern werden die Studierenden nicht nur den neuen Abschluss eines Bachelors of Arts erwerben, sondern sollen zukünftig auch die Laufbahnberechtigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst erhalten. Derzeit ist überdies die deutschlandweite Anerkennung dieser Laufbahnbefähigung in der Phase der Anerkennung zwischen den Bundesländern.
In der öffentlichen Verwaltung ist eine bundesweit zunehmende Hinwendung zu neueren, betriebs-wirtschaftlich orientierten Steuerungsinstrumenten zu beobachten. Die Novelle des Kommunalrechts in Thüringen wird eine Zunahme der Privatisierung ehemals kommunaler Institutionen mit sich bringen, die weitgehend betriebswirtschaftlich zu steuern sein werden. Der Wandel hin zum Dienstleistungsbetrieb Verwaltung wird mit diesem Studiengang nachhaltig gefördert. Ziel ist es, ein betriebswirtschaftliches und rechtswissenschaftliches Methodenwissen aufzubauen, um sowohl die Effizienz als auch die Qualitäts- und Leistungsorientierung im öffentlichen Sektor zu erhöhen. Gleichwohl bleiben auch die klassischen Ausbildungsbereiche insbesondere im Rechtsbereich nicht ausgespart.
Interessenten für eine Studienaufnahme ab WS 2005/06 können sich bereits jetzt über den neuen Studiengang beim Studien-Service-Zentrum der FH Nordhausen FH Nordhausen.


