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Mi, 19:10 Uhr
02.10.2013

Ehrenamtliche geehrt

Im Nordhäuser Theater werden zur Stunde ehrenamtlich tätige Frauen und Männer aus dem Landkreis Nordhausen geehrt. Es ist die erste gemeinsame Ehrung durch den Landkreis und die Stadt Nordhausen...


Nach einer musikalischen Ouvertüre durch das Loh-Orchester hielten Landrätin Birgit Keller und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh.die Festreden. Birgit Keller mahnte an, dass die Gesellschaft ohne das Ehrenamt ärmer wäre. Hunderte Einwohner würden sich im Landkreis Nordhausen engagieren, in den Freiwilligen Feuerwehren oder in den Sportvereinen mit ihren Übungsleitern zum Beispiel. So seien zum Beispiel über 38.000 Arbeitsstunden investiert.

Darüber hinaus gebe es über 400 eingetragene weitere Vereine, die vor allem im ländlichen Raum einen wesentlichen Teil der sozialen Infrastruktur ausmachen.


60 Vorschläge sind für heutige Auszeichnung eingegangen, 25 konnten jedoch nur berücksichtigt werden.

Die Reden von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh und Landrätin Birgit Keller haben wir für Sie als Dokumentation zur Verfügung gestellt.

Hans- Joachim Jech

Vorschlagende Institution: Bergmannsverein Sankt Barbara
Hans-Joachim Jech ist ein Gründungsmitglied des seit 20 Jahren bestehenden Bergmannsverein Sankt Barbara. Seit 2003 steht er an der Spitze dieses Traditionsvereins; auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass heute mehr als 100 ehemalige Bergleute im Sankt Barbara e.V. aktiv sind.

Hans-Joachim Jech organisiert die Teilnahme der Mitglieder an Bergparaden und Bergaufzügen in ganz Deutschland, Österreich und Holland und trägt so dazu bei, die Region Nordhausen überregional bekannt zu machen. Unter der Leitung des Bergkameraden Jech hat der Verein viele Höhepunkte erlebt und damit die Rolle des Bergbaus in unserer Region dokumentiert.

Bei seiner Arbeit legt Hans-Joachim Jech vor allem wert auf Wahrung, Pflege und Fortführung der bergmännischen Tradition.Sein persönliches Engagement zeigt sich auch während der Arbeitseinsätze an der „Langen Wand“ in Ilfeld. Dort versucht er ebenfalls das Brauchtum und die Liebe zum Bergbau weiterzutragen. Hans-Joachim Jech investiert zahllose Stunden in die Vereinsarbeit um diese für alle Mitglieder interessant und auf hohem Niveau zu gestalten.

Die Anerkennung seiner vielfältigen Aktivitäten ist ein Höhepunkt der 20- jährigen Geschichte des Bergmannsvereins Sankt Barbara.

Helmut Bornkessel

Vorschlagende Institution: Kreissportbund Nordhausen
Nachdem die Kinder- und Jugendsportschule 1967 geschlossen wurde, arbeitete Helmut Bornkessel als Deutsch- und Sportlehrer an der Bertolt- Brecht- Schule und weckte dort in seinen Schützlingen die Liebe zum Sport. Einige seiner Schüler machten sogar als Sportler Furore, zum Beispiel als DDR-Rekordhalter in der Leichtathletik.

Ziel der Trainingspläne, die er zusammenstellte, war eine gemeinsame und freundschaftliche Trainingsarbeit, mit der er engagierte Sportlerpersönlichkeiten formen wollte. Er zählt zu den Schrittmachern des Eisenbahner-Sportvereins und als Gründungsmitglied des daraus resultierenden LV Altstadt 98 Nordhausen e.V.

1995 wurde Helmut Bornkessel mit der GutsMuths-Ehrenplakette in Bronze ausgezeichnet. 2008 wählten ihn die Sportler zum Trainer des Jahres; drei Jahre später erhielt er die höchste Thüringer Sportehrung - die GutsMuths-Ehrenplakette in Gold. Bis zum heutigen Tag ist Helmut Bornkessel beim LV Altstadt 98 als Leichtathletik-Trainer aktiv und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Helmut Bornkessel arbeitet an der Geschichte des Nordhäuser Sports und seiner Olympioniken. Sein uneigennütziger ehrenamtlicher Einsatz ist Anlass, Helmut Bornkessel für sein großes Engagement zu danken und ihn für diese Tätigkeiten zu ehren.
Ehrenamtsgala in Nordhausen (Foto: nnz)
Ehrenamtsgala in Nordhausen (Foto: nnz)
Ehrenamtsgala in Nordhausen (Foto: nnz)
Die Ausgezeichneten (Foto: J. Piper)
Die Ausgezeichneten (Foto: J. Piper)
Die Ausgezeichneten (Foto: J. Piper)
Die Ausgezeichneten (Foto: J. Piper)
Die Ausgezeichneten (Foto: J. Piper)
Die Ausgezeichneten (Foto: J. Piper)

Oda Duderstadt

Vorschlagende Institution: Pflegeheim am „Am Pappelweg“ in Nordhausen-Ost

Oda Duderstadt wirkt seit mehreren Jahren ehrenamtlich im Pflegeheim „Am Pappelweg“ in Nordhausen-Ost. 2007 übernahm sie den Besuchsdienst und kümmert sich seither vor allem um die Bewohner, die keine Angehörigen mehr haben und deshalb selten oder auch nie Besuch bekommen.

Seit einiger Zeit bietet Oda Duderstadt „Kaffeeklatsch mit Frau Duderstadt“ im Pflegeheim an. Diese Möglichkeit der Begegnung in geselliger Runde wird von den Bewohnern gern wahrgenommen. Fürsorglich kümmert sie sich um jeden einzelnen Teilnehmer der Kaffeeklatsch- Runde. Auch wegen ihrer sozialen Grundhaltung und persönlichen Kompetenz gilt Oda Duderstadt als eine unverzichtbare Helferin im Pflegeheim „Am Pappelweg“.

Vor kurzem übernahm sie die Stelle als Heimfürsprecherin und steht nun auch in ständigem Kontakt mit der Heimaufsichtsbehörde. Ihr Tun ist das, was das Pflegeheim „Am Pappelweg“ zu dem macht was es ist: Ein Ort der Begegnung und Freude.

Ihr Motto lautet: „Etwas für sich und Andere tun“, und dafür wollen wir ihr am heutigen Abend danken.

Dr. Götz Ehrhardt

Vorschlagende Institution: Förderverein Theater Nordhausen
Dr. Götz Ehrhardt amtierte 10 Jahre lang als Vorsitzender des Theaterfördervereins. Auch seine langjährigen kontinuierlichen Tätigkeiten trugen maßgeblich zum Erhalt unseres Theaters bei.

Gemeinsam mit seiner Frau hat er viele Impulse im Rahmen seiner Tätigkeiten gegeben. Er initiierte u.a. beliebte Veranstaltungsreihen, wie zum Beispiel „Montags ins Da Capo“. Darüberhinaus betreute er in den Aufführungspausen den Bücher- und CD-Stand im Theaterfoyer, den Informationsstand während der Thüringer Schlossfestspiele und auch den bekannten jährlichen Weihnachtskalender auf dem Theaterplatz.

Dr. Götz Ehrhardt warb mit seinen zahlreichen Aktivitäten viele finanzielle Mittel ein, mit denen viele bemerkenswerte Projekte des Theaters unterstützt werden konnten. Der Förderverein Theater Nordhausen bedankt sich für Dr. Götz Ehrhardts Engagement.

Karin und Reiner Fehling

Vorschlagende Institution: Dritte Welt Initiative Nordhausen
Seit 13 Jahren empfängt das Ehepaar Reiner und Karin Fehling kleine Gäste aus Tschernobyl in ihrer Pension. Die Kinder der Region leiden infolge der Reaktorkatastrophe vor 27 Jahren noch immer an chronischen Krankheiten. Ihnen ein wenig Erholung und Freude zu bieten, dafür ist der Verein angetreten.

Die Kinder, die in der Pension Karin empfangen werden, werden von Karin Fehling liebevoll umsorgt und verwöhnt. Gesunde Speisen und süße Kleinigkeiten bereitet sie für ihre kleinen Gäste zu.

Der Garten mit der Eisenbahn ist Reiner Fehlings Hobby. Jedes Jahr sorgt er mit zahllosen Rundfahrten durch die grüne Oase bei den Kindern für strahlende Gesichter. Karin und Reiner Fehling tragen mit ihrem Engagement dazu bei, den Aufenthalt der Kinder aus Tschernobyl hier in Nordhausen zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen.

Ulrich Heise

Vorschlagende Institution: Tierheim Nordhausen
Ulrich Heise arbeitet seit sechs Jahren ehrenamtlich im Tierheim Nordhausen. Täglich, auch an den Wochenenden, kümmert er sich um die sogenannten Kampfhunde. Mit diesen oft schlecht sozialisierten Tieren besucht Ulrich Heise die Hundeschule. Selten finden sich Familien, die solche Hunde übernehmen, sodass sie ihr gesamtes Leben im Tierheim verbringen werden.

Ulrich Heise trägt mit seinem Engagement dazu bei, dass die Hunde sich hier wohl fühlen können und entlastet so die anderen Mitarbeiter des Tierheims. Wegen seiner aufopferungsvollen Arbeit für „seine Tiere“ soll Ulrich Heise heute geehrt werden.

Volker Lange

Vorschlagende Institution: Frieda-Gerlach-Chor
Volker Lange ist einer der Gründer der Sülzhayner Folkloregruppe und der Ilfelder Kinderfolkloregruppe. Er übernahm die Leitung der Kinderfolkloregruppe der POS Friedrich Engels Nordhausen mit der er seinen ersten Auftritt am 8. März 1983 zum Frauentag in der Landtechnik hatte.

Am 3. Mai 1991 gründete sich die Heimatgruppe „De Nordhieser“ unter der Leitung von Volker Lange. Seit nunmehr neun Jahren leitet Volker Lange den Frieda - Gerlach- Chor. Auftritte bei Senioren, zum Rolandsfest und in den Kirchen von Salza und Frauenberg brachten ihm immer viel Anerkennung.

Volker Lange zeigt immer großen Einsatz und wird von den Chormitgliedern auch wegen seiner hohe Sozialkompetenz sehr geschätzt. Auch bei Sorgen und Nöten ist Volker Lange ein beliebter Ansprechpartner. Er hilft, wo er kann. Dabei stellt er seine Tätigkeit nie in den Vordergrund und sieht seine ehrenamtliche Arbeit als selbstverständlich an.

Sabine Langner

Vorgeschlagene Institution: Südharzer Fachwerkzentrum Nordhausen
Sabine Langner gehört zu der Gruppe engagierter Nordhäuser, die eines der ältesten Gebäude der Stadt vor dem Abriss gerettet hat. Dieses Haus ist ein 350 Jahre altes, kunsthistorisches Fachwerkhaus im Altendorf 48, welches Dank ihrer Hilfe nun nach und nach in denkmalgerechter Weise saniert wird. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin an einer Regelschule ist Sabine Langner trotzdem ständig dabei, wenn es gilt, selbst Hand anzulegen. Sie scheut sich nicht davor Fundamente auszuheben, Kellertreppen freizulegen und Putz zu entfernen.

Sabine Langner unterstützt mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement den Verein „Südharzer Fachwerkzentrum Nordhausen“. Auch bei Sabine Langner bedanken wir uns anlässlich der heutigen Festveranstaltung für ihr vielfältiges Engagement und ehren sie für diese Tätigkeit.

Wally Lehner

Vorschlagende Institution: KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Schon als junges Mädchen war Wally Lehner für andere da: Nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora kochte die damals 20Jährige für die Überlebenden der menschenverachtenden Todesfabrik, verteilte Brot und spendete Trost. Diese Eindrücke haben sie nachhaltig geprägt. Sie engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, die Erinnerung an den Ort des Grauens und an seine vielen Opfer wach zu halten.

Wally Lehner betreut seit Mitte der 1980er Jahre ehrenamtlich die Dauerausstellung im ehemaligen Krematorium, übernahm Besucherführungen oder reinigte regelmäßig den einstigen Appellplatz von Unkraut. In den 1990er Jahren begann Wally Lehner Vorträge zur Geschichte des KZ Mittelbau-Dora in der gesamten Region zu halten; Schülergruppen tritt sie heute auch als Zeitzeugin gegenüber. Sie berichtet ihren jungen Zuhörern von ihren Begegnungen mit den ehemaligen Häftlingen im befreiten Konzentrationslager.

Neben ihrer engagierten unermüdlichen Tätigkeit in der Gedenkstätte singt Wally Lehner außerdem im Krimderöder Chor und ist beim jährlichen Eichenfest aktiv. Für ihre hervorragende ehrenamtlich geleistete Arbeit wollen wir Wally Lehner anlässlich der heutigen Festveranstaltung danken und ehren sie für ihr jahrzehntelanges Engagement wider das Vergessen.

Dorothea Sander

Vorschlagende Institution: Seniorenbegegnungszentrum Nordhausen
Dorothea Sander ist seit Jahren ehrenamtlich für die Seniorenarbeit des Seniorenbegegnungszentrums Nordhausen tätig. Mit viel Einfühlungsvermögen kümmert sie sich um die persönlichen Belange der Gäste des Begegnungszentrums. Selbst personelle Engpässe hilft sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu überbrücken. Dorothea Sander unterstützt auch Senioren bei der Bewältigung von Alltagsanforderungen.

Sie bringt sich sowohl als Hilfe bei großen Veranstaltungen im Haus ein, sichert aber auch den alltäglichen organisatorischen Ablauf im Seniorenbegegnungszentrum mit ab. Gefragt ist sie nicht nur unter den Mitarbeitern sondern auch bei den Senioren als kompetente Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund um die Rente. Dank ihres unermüdlichen, bereits über viele Jahre bestehenden Einsatzes ist das Seniorenbegegnungszentrum zu dem geworden, was es heute ist.

Winfried Wehrhan

Vorschlagende Institution: Stadt- und Gästeführergilde Nordhausen
Winfried Wehrhan leitet seit 2007 mit viel Engagement als Gildemeister die Stadt- und Gästeführergilde Nordhausen. Er organisiert die Vereinsarbeit, Versammlungen und Weiterbildungsveranstaltungen für die Mitglieder. Als Gästeführer ist er aus dem Nordhäuser Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Indem er Besuchern anschaulich die traditionsreiche Geschichte unserer Stadt vorstellt, darf sein ehrenamtliches Engagement auch im Sinne der positiven Darstellung Nordhausens nach außen verstanden werden.

Neben seiner ehrenamtlichen Aufgaben in der Stadt- und Gästeführergilde ist Winfried Wehrhan außerdem im Konzertchor Nordhausen, beim NABU, im Südharzer Fachwerkzentrum und als stellvertretender Kreisheimatpfleger aktiv.

Veronika Winter

Vorschlagende Institution: Jugendkunstschule Nordhausen
Seit vielen Jahren kümmert sich Veronika Winter vorwiegend um den buchhalterischen Bereich. Auch die Kreativen sähen ohne eine ordentliche und korrekte Buchhaltung manchmal ziemlich alt aus. Veronika Winter arbeitet mit fundiertem Fachwissen, großer Erfahrung, Umsicht und Gründlichkeit an ihren Aufgaben. Sie ist zuständig für den gesamten Verwaltungsablauf der Künstlerischen Kurse.

Außerdem steht sie immer in Kontakt zu allen Vereinsmitgliedern. Sie begleitet die angebotenen Kunstprojekte und hält die Verbindung zu den zahlreichen Kooperationspartnern in Nordhausen, Thüringen und Deutschland. Ihr persönliches Auftreten ist geprägt von Freundlichkeit, Bescheidenheit und Besonnenheit. Veronika Winter wirkt immer im Hintergrund und tritt nie ins Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Das Engagement von Veronika Winter für die Jugendkunstschule Nordhausen geht weit über ihre eigentliche Tätigkeit hinaus. Für Ihre hervorragende ehrenamtlich geleistete Arbeit wollen wir Veronika Winter anlässlich der heutigen Festveranstaltung danken und ehren sie für ihre Tätigkeiten.

Jutta Donath

vorgeschlagen vom Kneipp-Verein Nordhausen
1991 hat sich der Kneipp-Verein Nordhausen gegründet und von Beginn an engagiert sich Jutta Donath als Mitglied. Sie identifiziert sich aus Überzeugung mit den Zielen der Kneipschen Lehre, vorsorgend für die eigene Gesunderhaltung aktiv zu werden. Seit vielen Jahren ist Frau Donath die Schatzmeisterin des Kneipp-Vereins. Diese Aufgabe übt sie mit großer Gewissenhaftigkeit aus.

Da die finanziellen Mittel des Vereins überschaubar sind, ist viel Engagement und Kreativität gefragt damit auszukommen und Möglichkeiten zu finden, Zuschüsse zu beantragen und ausfindig zu machen. Frau Donath sucht dabei immer den persönlichen Kontakt um direkt auf die Situation ihres Vereins aufmerksam zu machen. Der Kneipp-Verein bietet ein umfangreiches Programm für seine Mitglieder. Neben vielen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen organisiert der Verein jedes Jahr gemeinsame Reisen mit Kuraufenthalten und Tagesreisen zu interessanten Sehenswürdigkeiten.

Diese plant Frau Donath mit viel Liebe und bereitet sie zur Zufriedenheit aller vor. Unterwegs ist sie die Reiseleiterin und kümmert sich vor Ort um alle großen und kleinen Fragen. Der Kneipp-Verein möchte auf sie als vertrauensvolle Ansprechpartnerin für alle, mit ihrer großen Einsatzfreude und Gewissenhaftigkeit keinesfalls verzichten.

Hartmut Deisting aus Görsbach

vorgeschlagen von der Freiwilligenagentur Nordhausen
Hartmut Deisting engagiert sich seit vielen Jahren für das Wohl der Gemeinde Görsbach und ist Vorsitzender des dortigen Schützenvereins. Seit 1976 ist er Mitglied im Karnevalsverein und in der Feuerwehr. Er unterstützt alle Vereine bei ihren Aktivitäten, hilft mit bei Sportveranstaltungen und betreibt die vereinseigene Gulaschkanone, die auch in anderen Orten der Umgebung oft im Einsatz ist.

Bei der Organisation von Gemeindefesten und Veranstaltungen schafft er es immer wieder, alle Vereine unter einen Hut zu bekommen. In diesem Jahr fanden in der Gemeinde Görsbach gleich vier Jubiläen statt. Herr Deisting war maßgeblich an der Organisation der 1240-Jahr-Feier der Gemeinde beteiligt. Zeitgleich feierte die St. Mauritius Kirche und die Sportgemeinschaft Blau-Gelb Görsbach ihr 135-jährige Jubiläum und der Kinderkarneval das 55-jährige Jubiläum. Diese Großveranstaltungen waren nicht zuletzt durch die Hilfe von Herrn Deisting ein besonderes Ereignis im Gemeindeleben.

Bernd Recknagel

vorgeschlagen vom Kreisbrandinspektor Wilfried Ittershagen
Der Kamerad Bernd Rechnagel war von 1996 bis 2011 als hauptamtlicher Feuerwehrmann in leitender Funktion bei der Berufsfeuerwehr Nordhausen tätig. Von 1973 bis 1976 studierte er an der Fachschule in Magdeburg die Fachrichtung Brandschutz und schloss erfolgreich als Ingenieur für Brandschutz ab. Sein berufliches Wissen und Können setzt er seit vielen Jahren auch ehrenamtlich ein. Von 1991 bis 2011 war Bernd Recknagel Beisitzer im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Nordhausen.

1998 wurde er vom damaligen Landrat Joachim Claus zum Zugführer des Gefahrenzuges des Landkreises Nordhausen berufen. Seit 1999 ist er Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Ellrich. Bernd Recknagel ist stark engagiert und bereit, seine Kraft im Dienst der Gemeinschaft einzusetzen. Durch sein herausragendes Engagement als Stadtbrandmeister und Zugführer des Gefahrenzuges hat er in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit als Feuerwehrmann dazu beigetragen, den Brand- und Katastrophenschutz in der Region zu stärken und zu stabilisieren.

Burkhard Keil

vorgeschlagen vom Kreisbrandinspektor Wilfried IttershagenDer Kamerad Burkard Keil ist seit 1991 Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode. In den gesamten Jahren seiner Mitgliedschaft in der Feuerwehr hat sich Kamerad Keil stets Weitergebildet: 1995 qualifizierte er sich zum Gruppenführer, 1996 zum Zugführer, 1997 zum Verbandsführer und dann 2002 zum Leiter der Feuerwehr. Seit 1999 ist er Mitglied im Landesbeirat für Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz. Seit dem vergangenen Jahr ist Burkhard Keil zudem Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Bleicherode.

Im Dezember 2011 hat die Landkreisverwaltung Herrn Keil zum stellvertretenden Zugführer des Gefahrenzuges des Landkreises Nordhausen berufen. Burkhard Keil zeichnet sich durch seinen überdurchschnittlichen Einsatz und Verdienst im Brandschutz aus. Durch sein persönliches und unermüdliches Engagement ist der Kamerad Keil unter seinen Kollegen hoch angesehen und genießt in der Freiwilligen Feuerwehr großes Vertrauen aller Kameraden. Diese Auszeichnung kann nur ein kleiner Dank für seinen aufopferungsvollen und kontinuierlichen Einsatz in den vergangenen Jahren sein.

Dr. Andrè Hoy

vorgeschlagen vom Familienverein Ellrich (Vorstandsmitglied Susanne Brandt)
Dr. André Hoy ist von Kindesbeinen an in Ellrich und den zugehörigen Orten verwurzelt. Nach seinem Medizinstudium in Leipzig kehrte er bewusst zurück, um in seiner Heimat den Mittelpunkt seines Lebens aufzubauen. Er lebt mit seiner Familie in Sülzhayn, seine Arztpraxis ist in Ellrich. Dr. Hoy ist Arzt mit Leib und Seele, hat stets ein offenes Ohr für seine Mitmenschen und nicht nur seine Patienten können auf ihn zählen. Er nimmt sich neben seiner Arbeit viel Zeit, das Gemeinwohl in der Stadt zu unterstützen und engagiert voranzubringen.

Dr. Hoy ist seit Jahren im Stadtrat aktiv besonders am Herzen liegen ihm die Kinder und ihre Familien. Seit Mai 2010 ist er Vorsitzender des Schulfördervereins der Regelschule Ellrich und er war Gründungsmitglied des Familienvereins Ellrich. Seit dem ist er immer zur Stelle und setzt sich unermüdlich dafür ein, Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen und sinnvolle Freizeitangebote zu gestalten, die Spaß machen.

Was im Familienverein klein begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in der Gemeinde entwickelt. Zu nennen ist hier die Unterstützung kultureller Veranstaltungen, Vorträge und vor allem die Organisation der Ferienspiele in den Sommerferien ergänzend zum Schulangebot. Neu ist zudem ein Projekt unter dem Gesichtspunkt "Gegen das Vergessen - Die Jüdische Gemeinschaft in Ellrich vor 1939". Hier sollen Zeitzeugen über ihre damaligen Erlebnisse und ihr Leben mit den jüdischen Mitbürgern berichten. Dr. André Hoy ist aus diesem Projekt nicht mehr weg zu denken. Er regt immer wieder neue Themen und Projekte an, bei deren Umsetzung er stets selbst kräftig mit anpackt.

Steffen Paul

vorgeschlagen vom Sportverein "Aktivist" Sollstedt Vorsitzender Manfred Weber
Steffen Paul hat als junger Kegler sehr früh mit sportlichen Aktivitäten im Verein begonnen. Seine Erfolge im Jugendbereich haben sein Talent für den Kegelsport gezeigt. Mit der Wiedervereinigung hat die Abteilung Kegeln die Kegelbahn übernommen. Herr Paul gehörte stets zu den Sportlern, die fortwährend für bessere Bedingungen auf der Kegelbahn eingetreten sind. Besonders jedoch die Modernisierung im Jahr 2008 lag ihm am Herzen. Mit viel Engagement und Einsatz kämpfte Steffen Paul im Vorfeld dafür, dass sich der Finanzierungsplan realisieren ließ und setzte sich dabei besonders dafür ein, Sponsoren zu gewinnen.

Durch seinen persönlichen Einsatz konnten die Gelder abgesichert und das Vorhaben, eine moderne Kegelbahn in Sollstedt zu schaffen, in die Tat umgesetzt werden. Über Jahre hinweg konzentrierte sich der Sportverein Aktivist auf die Nachwuchsarbeit. Als Problem war dabei stets, dass die notwendigen Übungsleiter fehlten. Steffen Paul griff nach der Modernisierung der Kegelanlage dieses Problem auf und erklärte sich bereit, die Nachwuchsarbeit der Abteilung zu forcieren. In den letzten fünf Jahren gelang es ihm, eine Jugendgruppe aufzubauen, die bereits erfolgreich an vielen Turnieren und Vergleichswettkämpfen regional und überregional teilgenommen hat und ab diesem Jahr in den aktiven Wettkampfbetrieb integriert ist.

Gerda und Gerhard Machner

vorgeschlagen vom Bund der Heimatvertreibenen Erika Hesse
Das Ehepaar Gerda und Gerhard Machner hegt und pflegt seit zwei Jahren mit viel Mühe das Vertriebenendenkmal in Niedersachswerfen, das der Künstler Lothar Rechtacek als Dank an die Mütter jener Zeit geschaffen hat. Das Ehepaar Machner bepflanzt die Rabatten mit Ziersträuchern und Blumen und erledigt unnachlässig alle anfallenden Pflegearbeiten das ganze Jahr über unentgeltlich.

Die Anlage, an der B 4 gelegen, ist dank ihnen eine Augenweide für jeden Betrachter. Ein weiterer Grund für die Auszeichnung ist tiefe Menschlichkeit von Gerda und Gerhard Machner, verbunden mit einer außergewöhnlichen Hilfsbereitschaft, die nicht selbstverständlich ist in der heutigen Zeit. Ohne großes Aufsehen haben sie Angehörigen von unheilbar erkrankten Menschen in mehreren Familien geholfen. Dabei werden notwendige Arbeiten erledigt, Einkäufe getätigt und viel Trost gespendet.

Jürgen Lübbecke

vorgeschlagen vom Männergesangsverein "Harmonie" Niedergebra und der Chorgemeinschaft "Wippertal" (Obergebra, Niedergebra, Wipperdorf)
Jürgen Lübbecke ist seit 40 Jahren Mitglied im Männergesangsverein Obergebra und seit mehreren Jahren ehrenamtlich aktiv als Dirigent der Chorgemeinschaft Wippertal, dem der Männergesangsverein Harmonie Niedergebra angehört. In dieser Eigenschaft leitet er mit großem Engagement die wöchentlichen Übungsstunden der Chorgemeinschaft und natürlich eine Vielzahl von Auftritten über das Jahr hinweg.

Außerdem dirigiert Herr Lübecke seit vielen Jahren den gemischten Chor in Wülfingerode und den Männergesangsverein Concordia in Deuna. Als Dirigent der Chorgemeinschaft Wippertal hat Jürgen Lübbecke wesentlichen Anteil an der Vorbereitung und Organisation des 30. Chorjubiläums in Wülfingerode sowie am Freundschaftssingen in Niedergebra und in Werther.

Heinz Rosenbusch

vorgeschlagen von der Landseniorenvereinigung Nordhausen
Heinz Rosenbusch ist seit 15 Jahren Mitglied im Landseniorenverein Nordhausen. Er nimmt gemeinsam mit seiner Partnerin regelmäßig an den Veranstaltungen des Vereins teil. Seine Besuche bei den ältesten Vereinsmitgliedern, auch ohne Anlass, werden sehr geschätzt. Herr Rosenbusch scheut keine Mühe und Wege, investiert viel Zeit für Krankenhausbesuche und für regelmäßige Stippvisiten bei den vereinsangehörigen Senioren, die sich vorübergehend in einer Pflegeeinrichtung befinden.

Er macht ihnen Mut und hilft mit seiner unbeschwerten Art über manche schwere Stunde hinweg. Bei den jährlichen Treffen der Thüringer Landsenioren in Pfiffelbach ist Heinz Rosenbusch regelmäßig dabei. Bei den Diskussionen um die Vereinsamung und das oft befürchtete „Aussterben“ unserer Dörfer angesichts der demografischen Entwicklung beteiligt sich Herr Rosenbusch sehr engagiert. Er wohnt selbst in einem Dorf und weiß daher, wovon er spricht. Herr Rosenbusch ist ein geselliger Mensch. Beim Sommerfest oder der Weihnachtsfeier, aber auch auf Busfahrten sorgt er mit seinen lustigen Einlagen für gute Laune unter den Landsenioren. Alle sagen über Heinz Rosenbusch, er sei wie Medizin, durch ihn werden alle kleinen und großen Sorgen, die in diesem Alter jeder mit sich trägt, vorübergehend vergessen.

Evelyn Gülland

vorgeschlagen von der Kindertagesstätte "Kleine Entdecker" Großwechsungen
Evelyn Gülland begleitet den Kindergarten „Kleine Entdecker“ in Großwechsungen als Landfrau im Rahmen mehrer Projekte. So kümmert sie sich beispielsweise um die „Gartenkinder". Diese Aktion des Deutschen Landfrauenverbandes soll das Interesse der Kinder am Gärtnern und an der Natur wecken. Hierfür legte sie Kistengärten an, zog mit den Kindern Pflanzen und pflegte diese.

Die Kinder haben sie ins Herz geschlossen und sie bereichert den Kindergartenalltag. Im Projekt der generationenübergreifenden Arbeit ist sie ein wichtiger Kooperationspartner. Von ihr ins Leben gerufen wurden regelmäßige Treffen der Kinder mit Senioren, die den Kontakt zwischen den Generationen ausweiten sollen. Dabei sind viele Freundschaften entstanden. Den Oma-Opa-Tag organisiert Frau Gülland seit einigen Jahren gemeinsam mit dem Kindergarten.

Aus den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Werther kommen bis zu 120 Senioren zu Besuch. Zur regelmäßigen Vorlesestunde mit Evelyn Gülland gehen die Kinder mit Begeisterung. Im Förderverein "Starke Kinder" engagiert sich Frau Gülland im Vorstand und koordiniert hier die Finanzen. Sie bringt im Verein die Ressourcen zusammen und gestaltet diese aktiv mit. Durch ihren Einsatz trägt sie maßgeblich zu einer guten Außenwirkung des Vereins bei und präsentiert ihn bei Festen und Feiern. Sie informiert Interessierte über die Arbeit des Vereins und leistet damit eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ihres ehrenamtlichen Engagements ist die Koordination zwischen dem Förderverein und der Grundschule.

Reiner Berndt

vorgeschlagen von Herrn Hütcher, Schulsport-Koordinator Schulamt Nordthüringen
Reiner Berndt gehört zu den aktivsten Unterstützern des Arbeitskreises Schulsport. Er organisiert jährlich zahlreiche Sportveranstaltungen für die Grundschulen des Landkreises. Doch er engagiert sich nicht nur für den sportlichen Nachwuchs. Als

Seniorenbeauftragter des Kreissportbundes kümmert sich Reiner Berndt zudem seit Jahren um die Organisation dieses wichtigen Bereiches der sportlichen Vereinsarbeit. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass der Landkreis Nordhausen über ein Veranstaltungssystem verfügt, das im Land Thüringen als beispielhaft gilt.

Klaus Keßler

vorgeschlagen von Herrn Hütcher, Schulsport-Koordinator Schulamt Nordthüringen
Klaus Keßler gehört zu den verdienstvollsten Ehrenamtlern des Sports im Landkreis Nordhausen. Seit 55 Jahren wirkt er unermüdlich im Ehrenamt. Er unterstützt jährlich zahlreiche Sportveranstaltungen in den Schulen des Landkreises. Viele Jahre gestaltete er als Vorsitzender des Kreisfachausschusses Leichtathletik und als Präsident des Kreissportbundes Nordhausen die sportlichen Geschicke des Landkreises und der Stadt Nordhausen.

Momentan fungiert er als Präsident des Leichtathletikverbandes Altstadt 98 Nordhausen und ist gleichzeitig als Übungsleiter tätig. Im Kreissportbund ist er zudem für die internationalen Sportkontakte verantwortlich.
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