Mi, 19:06 Uhr
28.04.2004
Ein Sieg ist Pflicht
Nordhausen (nnz). Am 25. Spieltag in der Fußball-Landesklasse stehen Wacker 90 Nordhausen und die FSG Salza vor lösbaren Aufgaben. Eine Vorschau auf das Wochenende von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Langsam beginnt die Schlussphase der Meisterschaft in der Landesklasse. Die Mannschaften, die noch Aufstiegsambitionen haben, rüsten zum Endspurt, mobilisieren die letzten Kraftreserven, um im Kampf um den begehrten 2. Tabellenplatz noch ein Wörtchen mitreden zu können. Für Wacker 90 sind die verbleibenden fünf Begegnungen weniger bedeutungsvoll. Vom Aufstieg spricht schon lange keiner mehr. Das Vorjahresergebnis (2. Platz) wird aufgrund der instabilen Leistungen nicht mehr zu schaffen sein, leider. Dabei hatte sich die Vereinsspitze vor Saisonbeginn so viel vorgenommen.
Der bisherige Verlauf der Meisterschaft ist ernüchternd und indiskutabel für die einst drittbeste Mannschaft in Thüringen. Damit sind die Fans, denen man große Anerkennung für ihr Ausharren zollen muss, bereits vor dem Ende der Meisterschaft um eine weitere Enttäuschung reicher. Erneut wurde der angepeilte Aufstieg durch die unerklärlichen Leistungsschwankungen nicht geschafft. Pistorius & Co. bleibt eigentlich nur noch, sich mit sehr guten Leistungen in den restlichen vier Heimspielen die Zuschauern versöhnlich zu stimmen. Daran sollte ihnen unbedingt gelegen sein, wenn auch in der neuen Saison die Fans so zahlreich wie bisher kommen sollen. Nordhausen hat nach Stadtilm den größten Zuschauerzuspruch in der Staffel Ost (durchschnittlich 301 - nach 24 Spieltagen).
Das Punkt- und Torkonto aufzubessern, dazu besteht am Sonnabend um 14.30 Uhr eine gute Möglichkeit, denn mit der Elf von Blau Weiß 90 Stadtilm trifft die Mannschaft von Trainer Uwe Etzrodt im Albert-Kuntz-Sportpark nicht nur auf einen möglichen Absteiger, sondern auch auf die Mannschaft mit der instabilsten Verteidigung. Doch so einfach geschlagen geben werden sich die Kicker aus Stadtilm nicht. Am vergangenen Wochenende trotzten sie Sömmerda immerhin ein torloses Unentschieden ab. Denn rein theoretisch haben sie noch die Chance, die Klasse zu halten. Deshalb werden sie alles daran setzen, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Die Nordhäuser müssen definitiv auf Pohl (Rote Karte) und Demmer (5. Gelbe Karte) verzichten. Auch der Einsatz von Torhüter Finsterbusch ist stark gefährdet. Das sollte jedoch kein Hindernis sein, eine ansprechende Leistung abzuliefern und die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer mit einigen sehenswerten Toren zu erfreuen. Ein Sieg gegen Stadtilm ist Pflicht. Wacker 90 gewann bereits das Hinspiel mit 4:2.
Die Fußballsportgemeinschaft Salza, derzeit nur einen Punkt hinter Wacker auf dem siebenten Tabellenplatz, bewegt sich dagegen voll im Trend der vor der Saison ausgegebenen Zielstellung, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Leider leisteten sich die Schützlinge von Trainer Silvio Böhm gegen vermeidlich schwächere Gegner (Lobeda, Meuselwitz) Ausrutscher, die eine bessere Platzierung verhinderten. Nach der zuletzt überzeugenden Leistung gegen Bad Blankenburg gilt es am Wochenende in Sömmerda nachzulegen, um mindestens ein Unentschieden zu holen. Mit einer ähnlich kampfstarken Leistung könnte sogar noch mehr drin sein. Im Hinspiel gab es in Salza einen knappen 3:2-Erfolg für die Gastgeber.
Autor: rhLangsam beginnt die Schlussphase der Meisterschaft in der Landesklasse. Die Mannschaften, die noch Aufstiegsambitionen haben, rüsten zum Endspurt, mobilisieren die letzten Kraftreserven, um im Kampf um den begehrten 2. Tabellenplatz noch ein Wörtchen mitreden zu können. Für Wacker 90 sind die verbleibenden fünf Begegnungen weniger bedeutungsvoll. Vom Aufstieg spricht schon lange keiner mehr. Das Vorjahresergebnis (2. Platz) wird aufgrund der instabilen Leistungen nicht mehr zu schaffen sein, leider. Dabei hatte sich die Vereinsspitze vor Saisonbeginn so viel vorgenommen.
Der bisherige Verlauf der Meisterschaft ist ernüchternd und indiskutabel für die einst drittbeste Mannschaft in Thüringen. Damit sind die Fans, denen man große Anerkennung für ihr Ausharren zollen muss, bereits vor dem Ende der Meisterschaft um eine weitere Enttäuschung reicher. Erneut wurde der angepeilte Aufstieg durch die unerklärlichen Leistungsschwankungen nicht geschafft. Pistorius & Co. bleibt eigentlich nur noch, sich mit sehr guten Leistungen in den restlichen vier Heimspielen die Zuschauern versöhnlich zu stimmen. Daran sollte ihnen unbedingt gelegen sein, wenn auch in der neuen Saison die Fans so zahlreich wie bisher kommen sollen. Nordhausen hat nach Stadtilm den größten Zuschauerzuspruch in der Staffel Ost (durchschnittlich 301 - nach 24 Spieltagen).
Das Punkt- und Torkonto aufzubessern, dazu besteht am Sonnabend um 14.30 Uhr eine gute Möglichkeit, denn mit der Elf von Blau Weiß 90 Stadtilm trifft die Mannschaft von Trainer Uwe Etzrodt im Albert-Kuntz-Sportpark nicht nur auf einen möglichen Absteiger, sondern auch auf die Mannschaft mit der instabilsten Verteidigung. Doch so einfach geschlagen geben werden sich die Kicker aus Stadtilm nicht. Am vergangenen Wochenende trotzten sie Sömmerda immerhin ein torloses Unentschieden ab. Denn rein theoretisch haben sie noch die Chance, die Klasse zu halten. Deshalb werden sie alles daran setzen, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Die Nordhäuser müssen definitiv auf Pohl (Rote Karte) und Demmer (5. Gelbe Karte) verzichten. Auch der Einsatz von Torhüter Finsterbusch ist stark gefährdet. Das sollte jedoch kein Hindernis sein, eine ansprechende Leistung abzuliefern und die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer mit einigen sehenswerten Toren zu erfreuen. Ein Sieg gegen Stadtilm ist Pflicht. Wacker 90 gewann bereits das Hinspiel mit 4:2.
Die Fußballsportgemeinschaft Salza, derzeit nur einen Punkt hinter Wacker auf dem siebenten Tabellenplatz, bewegt sich dagegen voll im Trend der vor der Saison ausgegebenen Zielstellung, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Leider leisteten sich die Schützlinge von Trainer Silvio Böhm gegen vermeidlich schwächere Gegner (Lobeda, Meuselwitz) Ausrutscher, die eine bessere Platzierung verhinderten. Nach der zuletzt überzeugenden Leistung gegen Bad Blankenburg gilt es am Wochenende in Sömmerda nachzulegen, um mindestens ein Unentschieden zu holen. Mit einer ähnlich kampfstarken Leistung könnte sogar noch mehr drin sein. Im Hinspiel gab es in Salza einen knappen 3:2-Erfolg für die Gastgeber.


