Mo, 14:10 Uhr
23.09.2013
Die "Neuen" im "Felix"
Andreas Rink und David Jobst sind mutig. Im heiß umkämpften "Kneipenmarkt" in der Nordhäuser Altstadt wollen sie jetzt an- und können auf zweierlei "Pfunde" zurückgreifen: Auf einen Namen und auf ihre Berufserfahrung...
Andreas Rink vor dem "Felix" (Foto: nnz)
Anfang September haben sie das "Felix", eine Nordhäuser Lokalitäten-Instanz, als Betreiber übernommen, seit dem 6. September ist es wieder geöffnet. Der 33jährige Rink und der fünf Jahr jüngere Jobst kennen sich seit ihrer Ausbildung und Arbeit in Göttingen. Zwischendurch gingen sie eigene Wege. Während der gelernte Koch David Jobst unter anderem auf einem Schiff der Bundesmarine arbeitete, tourte Andreas Rink rund um die Welt und arbeitete sich - wie er selbst sagt - vom Tellerwäscher bis in die Managementebene angesagter Restaurants hoch.
Über Bekannte wurde schließlich der Kontakt zum "Felix" in Nordhausen hergestellt. Der Leipziger Rink wurde angesprochen und fragte beim Nordhäuser Jobst nach. Jetzt haben sie das Restaurant am "gastronomischen Hals", sind selbständig. Sicher, das Bewährte soll beibehalten werden, doch die beiden wollen auch neue Akzente setzen. Wollen eine frische junge Küche anbieten. "Bei uns wird nicht die Fritteuse das zentrale Arbeitsmittel der Küche sein, auch Tiefkühlkost soll weitestgehend der Vergangenheit angehören", beschreibt das Duo einen Teil seiner Vorhaben.
Sie wollen künftig den Spagat wagen zwischen einem attraktiven Mittagessen für das "gesetzte" Alter, für Touristen und Geschäftsleute auf der einen Seite, andererseits wollen sie eine Topadresse für Party und Stimmung am Abend werden.
Sorgt für die frische junge Küche: David Jobst (Foto: nnz)
Die etwas andere Speisekarte setzt zum Beispiel auf verschiedene Pasta-Gerichte. Dabei bedienen sich die beiden auch einer Nudelmaschine, die in Göttingen steht und mit deren Hilfe sie frische Nudeln anbieten können. Was bleibt also vom "alten Felix"? Die Terrasse auf jeden Fall, die wird umgebaut und die Cocktails - die gehen immer, nur: Sie werden jetzt mit frischen Zutaten gemixt und auf Wunsch mit frischer Sahne veredelt.
Andreas Rinke und David Jobst haben jetzt nicht nur unternehmerische Verantwortung für sich selbst übernommen, sondern auch für drei Festangestellte und Aushilfen, ohne die man in der aktuellen Gastronomie nicht auskommt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Andreas Rink vor dem "Felix" (Foto: nnz)
Anfang September haben sie das "Felix", eine Nordhäuser Lokalitäten-Instanz, als Betreiber übernommen, seit dem 6. September ist es wieder geöffnet. Der 33jährige Rink und der fünf Jahr jüngere Jobst kennen sich seit ihrer Ausbildung und Arbeit in Göttingen. Zwischendurch gingen sie eigene Wege. Während der gelernte Koch David Jobst unter anderem auf einem Schiff der Bundesmarine arbeitete, tourte Andreas Rink rund um die Welt und arbeitete sich - wie er selbst sagt - vom Tellerwäscher bis in die Managementebene angesagter Restaurants hoch.Über Bekannte wurde schließlich der Kontakt zum "Felix" in Nordhausen hergestellt. Der Leipziger Rink wurde angesprochen und fragte beim Nordhäuser Jobst nach. Jetzt haben sie das Restaurant am "gastronomischen Hals", sind selbständig. Sicher, das Bewährte soll beibehalten werden, doch die beiden wollen auch neue Akzente setzen. Wollen eine frische junge Küche anbieten. "Bei uns wird nicht die Fritteuse das zentrale Arbeitsmittel der Küche sein, auch Tiefkühlkost soll weitestgehend der Vergangenheit angehören", beschreibt das Duo einen Teil seiner Vorhaben.
Sie wollen künftig den Spagat wagen zwischen einem attraktiven Mittagessen für das "gesetzte" Alter, für Touristen und Geschäftsleute auf der einen Seite, andererseits wollen sie eine Topadresse für Party und Stimmung am Abend werden.
Sorgt für die frische junge Küche: David Jobst (Foto: nnz)
Die etwas andere Speisekarte setzt zum Beispiel auf verschiedene Pasta-Gerichte. Dabei bedienen sich die beiden auch einer Nudelmaschine, die in Göttingen steht und mit deren Hilfe sie frische Nudeln anbieten können. Was bleibt also vom "alten Felix"? Die Terrasse auf jeden Fall, die wird umgebaut und die Cocktails - die gehen immer, nur: Sie werden jetzt mit frischen Zutaten gemixt und auf Wunsch mit frischer Sahne veredelt. Andreas Rinke und David Jobst haben jetzt nicht nur unternehmerische Verantwortung für sich selbst übernommen, sondern auch für drei Festangestellte und Aushilfen, ohne die man in der aktuellen Gastronomie nicht auskommt.
Peter-Stefan Greiner


