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So, 10:07 Uhr
25.04.2004

Oldies auf der Kuppe

Nordhausen/Schernberg (nnz). Schernberg ist eine kleine Gemeinde im Kyffhäuserkreis. Deren Ferienpark, „die Feuerkuppe“, ist natürlich auch im Landkreis Nordhausen bekannt. Vorgestern ist dort etwas eingeweiht worden, um das die Schernberger beneidet werden.


Kunstrasen vom Feinsten

Seit Freitag hat der Ferienpark „Feuerkuppe“ einen Kunstrasenplatz, der über 500.000 Euro gekostet hat. So gehört vielleicht ein solcher Platz nicht unbedingt zur Grundausstattung von Ferienparks, doch der Trägerverein will mehr. Er will die Attraktivität seines Parks erhöhen. Nicht nur Schulklassen sollen sich künftig auf der Feuerkuppe erholen, auch Fußballer oder Hockeyspieler können sich ab sofort unter idealen Trainingsbedingungen auf der Kuppe „austoben“.

Die Eröffnung war denn auch einem Leckerbissen in Sachen Fußball vorbehalten. Die „Alte Herren“ von Lok Leipzig, Rot-Weiß Erfurt, Eintracht Sondershausen und Wacker Nordhausen spielten gegeneinander. Obwohl die äußeren Umstände (stundenlanger Dauerregen) nicht gerade zur Aufwertung des Turniers beitrugen, ließen es sich rund 100 Fußballverrückte nicht nehmen und sahen den „Alten Hasen“ zu. Und das war eine Freude. Wenn am Ende die Nordhäuser Oldies nur abgeschlagen den letzten Platz belegten, so war Mitorganisator Arndt Forberger dennoch zufrieden. Und er schwärmte neidisch für den Platz. Das, was er nicht direkt sagen wollte, das will die nnz gern vermitteln: Wer heutzutage im Fußball vielleicht „oben“ mitmischen will, der benötigt Unterstützer. Vor allem in der Politik.

Die hat nun mal die Eintracht in Sondershausen. Ob Vize-Landrat Schäfer oder Bürgermeister Kreyer, sie alle haben in der Eintracht was zu sagen. Und das ist in diesem Fall nicht die schlechteste Lösung. Wie eine solche politische Sympathie für den Sport auszeichnen kann, das können alle Fußball-Sachverständigen allein im Spielklassenunterschied zwischen Eintracht und Wacker ausmachen.
Autor: nnz

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