Verhandlungen sollen beginnen
Nach den Turbulenzen um den inneren Zustand der kreiseigenen Service-Gesellschaft könnte in den kommenden Woche wieder relative Ruhe in das kommunale Unternehmen einziehen...
Geschäftsführer Reuter und Landrätin Keller sollen sich während einer gestrigen Mitarbeiterversammlung nicht besonders amüsiert gezeigt haben, ob der Aktion vom Wochenbeginn. Noch solch eine Aktion und es würde vermutlich arbeitsrechtliche Konsequenzen geben, soll Jurist Reuter angedeutet und die Landrätin bekräftigt haben.
Die angelaufene Umstrukturierung werde wohl auf jeden Fall fortgesetzt. Und das trotz der Bedenken bei den Mitarbeitern und aus den Reihen der Schulleiter. Mit Beifall sei auch der abgelöste Betriebsleiter begrüßt worden, der über die Entwicklung im Jahr 2013 sprach und auch Verantwortlichkeiten aufzeigte.
Fazit: Im November soll es Gehaltsverhandlungen im Unternehmen geben und im Januar kommenden Jahres soll eine erste Bilanz gezogen werden. Dann will sich auch Landrätin Birgit Keller wieder einbringen.
Autor: red
Kommentare
Artur der Engel
14.09.2013, 11:37 Uhr
LINKE lässt die schöne Maske fallen…
…und dahinter kommt die hässlichste Fratze des brutalen Kapitalismus zum Vorschein. Da streiken Schulhausmeister für höhere Löhne. Das ist ein Grundrecht in Deutschland. Und was tut die LINKE Landrätin Birgit Keller? Sie droht diesen Leuten: Macht ihr das noch einmal, fliegt ihr raus!
Wäre die LINKE Frau Keller als Landrätin wohl gewählt worden, wenn sie sich schon im Wahlkampf als Rambo-Unternehmerin geoutet hätte? Mit so einer Einstellung, kann sie sich alle ihre sozialen Phrasen an die Klotür pinnen! Es glaubt ihr sowieso niemand und ihrer Partei auch nicht mehr!
knuddelmaus246
14.09.2013, 11:46 Uhr
Traurig...
... aber wahr:
Haben die "Oberen" überhaupt verstanden, worum es geht oder will man es nicht verstehen?
Ich hoffe, die Eltern, desssen Kinder frühs im Regen stehen müssen, weil der Hausmeister die andere Schule aufschließt, beschweren sich. Oder wenn im Winter ein Kind oder Lehrer ausrutscht und sich -hoffentlich nicht- ein Bein bricht.
Daran hat ggf die Landrätin scheinbar nicht gedacht???
Auch nicht, dass die Hausmeister des Landratsamtes mehr Geld verdienen, als die der Service Gesellschaft.
Anstatt werden noch arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht, wenn sich die Hausmeister zur Wehr setzen!!!
Wo leben wir heute noch?!
Sehr geehrte Frau Landrätin: Bitte überdenken Sie sich die Situation.
Auch ich bin einer der vielen, die zur Wahl gehen werden.
Harzer00
14.09.2013, 13:36 Uhr
Linke Wahlversprechen???
Linke Wahlversprechen sind:
- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- Streikrecht
und was kommt hier im Landkreis dabei raus?
Vielen Dank für den Artikel - wir wissen jetzt wenigstens was Linke-Wahlversprechen sind und was man daraus macht! Aber Linke und CDU - dies ist hier in der Region ja sowieso alles eine Suppe.
Sued-harzer
14.09.2013, 13:54 Uhr
So viel zum Thema der Linken Mindeslohn
Da sieht man es wieder mal nur leere Versprechungen vor einer Bundestagswahl.
Zitat: Wir die LINKE möchten den Mindestlohn von 10€ die Stunde und selbst ha ha das ich nicht lache müssen die Angestellten für ein gerechten Lohn Demonstrieren:
Max Freiheit
14.09.2013, 14:37 Uhr
Kleines Geheimnis...
die Landrätin muss um ihre von uns allen bezahlte riesige Rente zu bekommen nicht einmal mehr wiedergewählt werden!
Sie muß beim nächsten mal dafür lediglich kandidieren NICHT gewinnen!
Ob erfolgreich oder nicht, ist für die fast 10 fache Rente im Vergleich von jemandem der 40 Jahre hart gearbeitet hat, völlig unerheblich.
Da lebt es sich doch dann gut mit auf der griechischen Finka, oder?
Und sozial...ach wer als Linke keine Probleme hat CDU Mann Nüßle auf Sozialposten zu hieven, der trotz oder wegen? seine Vorgeschichte, dass Gehalt von 4-5 Hausmeistern bekommt...nun ja, bilden sie sich ihre eigene Meinung!
othello
14.09.2013, 14:56 Uhr
Wunschdenken und Wirklichkeit
Die Landrätin der Linken ist nun in der Wirklichkeit angekommen ! Wunsch und Realität treffen jetzt aufeinander. Der Wunsch sozialer als alle anderen zu sein, scheint nun an den finanziellen Möglichkeiten zu scheitern. Bei klammen Kassen des Kreishaushalts und immer weiter steigenden festen Kosten z.B. Sozialausgaben, Personalausgaben usw., denen Kürzungen der Landeszuweisungen einhergehen, kommt man an seine Grenzen. Dem gegenüber stehen die notwendigen Forderungen der Erhöhung der freiwilligen Ausgaben z.B in Schulen, Kitas, in die Infrastruktur, um nur einige Posten zu nennen. In diesem Zusammenhang stehen Forderungen wie die der Hausmeister entgegen. Eine Frechheit ist in meinen Augen aber die Ankündigung des Geschäftsführers/Juristen, Herrn Reuter, arbeitsrechtliche Konsequenzen für protestierende Hausmeister anzukündigen, die öffentlich Missstände ankündigen. Hierauf hätte die Landrätin durchaus im linken Sinne den Geschäftsführer zur Zurückhaltung auffordern können, seine Ankündigung missbilligen können. Man darf gespannt sein, wie sie, die Landrätin, im linken Sinne die Gehaltsverhandlungen gestalten will und den Wünschen der Hausmeister und Schuldirektoren entgegenkommen will.Ähnlich sieht es doch auch bei den Gehaltsforderungen des Pflegepersonals im Nordhäuser Krankenhaus aus. Als Gesellschaftsvertreter sitzt man nun auf der Seite des Arbeitgebers, der den Gewinn im Auge haben muss. Dieses ist nun ihr Dilemma. Weitere ähnliche Baustellen werden folgen und man darf gespannt sein, was vom linken Wunschdenken übrig bleibt.
Mister X
14.09.2013, 15:12 Uhr
LINKE LANDRÄTING
was haben sie von der landrätin erwartet, das sie ihre WAHLVERSPRECHEN einhält, so naiv kann doch niemand gewesen sein, es sei denn er ist genosse und selbst da habe ich sehr shwere zweifel. der LINKEN partei konnte man nicht vertrauen man kann ihr nicht vertrauen und wenn sie so weitermachen werden sie nie vertrauen gewinnen.
Noch solch eine Aktion und es würde vermutlich arbeitsrechtliche Konsequenzen geben, soll Jurist Reuter angedeutet und die Landrätin bekräftigt haben. genau so kennen wir die kader der linken, man kann das alte herrschergehabe nicht ablegen. man muss immer noch macht demonstrieren, früher im kommunistischen sinne und heute übt man die macht im kapitalistischem einvernehmen aus. so weit meine interpretation der angelegenheit.
erst wird der kreis von unfähigen politikern ruiniert und dann sollen die kleinen dafür bluten. kommen sie mir aber nicht mit slogan, dass haben unsere vorgänger zu verantworten. Hier sollten sie nicht vergessen, dass sie mit zu den vorgängern gehören, ob ihnen das gefällt oder nicht.
knuddelmaus246
14.09.2013, 20:11 Uhr
Nicht nur...
... Frau Keller kann ihre Wahlversprechen nicht halten...
Herr Reuter scheint ja außer Drohungen nichts aussprechen zu können. Hat er Angst um seinen Posten oder warum droht er den Hausmeistern mit den Verlust ihres Arbeitsplatzes.
Frau Keller, wenn Sie so sozial sind und sich für die arbeitende Bevölkerung einsetzten, dann schauen sie hin und lassen sich nicht Sand in die Augen streuen.
Kinder müssen nach dem Sandmann ins Bett ...
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