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Fr, 15:44 Uhr
13.09.2013

Diskussion moderieren

„Zum Thema Biosphärenreservat Südharz gibt es immer noch sehr unterschiedliche Wissensstände und Annahmen der Menschen in der Region", sagt eine der Abgeordneten, die am Vormittag die Anhörungen zum geplanten Biosphärenreservat Südharz veranstalteten...


Diese Unterschiede müssten dringend durch einen moderierten Diskussionsprozess gebündelt werden, um eine qualifizierte Entscheidung für oder gegen das Biosphärenreservat treffen zu können. Richtig vorbereitet und umgesetzt, könne das zu einer Erfolgsgeschichte für die ganze Region werden.

Diese Schlussfolgerung hat die naturschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Eleonore Mühlbauer, heute gezogen, nachdem im Ausschuss für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Vertreter der Lokalpolitik, der Wirtschaft, des Naturschutzes und der Verbändelandschaft in einer öffentlichen Anhörung ihre Stellungnahmen abgegeben und auf den hohen Wert der Natur- und Kulturlandschaft des Südharzes hingewiesen hatten.

„Wir konnten viele positive Anregungen für die weitere politische Arbeit mitnehmen. Für mich von besonderer Bedeutung ist, den Willen der Region zu erfassen und die Chancen für den Südharz zu nutzen. Nichts passiert gegen die Region, sondern nur mit den Menschen und Betrieben vor Ort“, betonte die naturschutzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Aber man wünsche sich auch, länderübergreifend Perspektiven für die Zukunft ermöglichen zu können, wie sie ein Biosphärenreservat eröffne. „Dafür wollen und müssen wir Überzeugungsarbeit leisten“, so Mühlbauer. Leider habe die Anhörung auch große Wissensdefizite offenbart, was die Rahmenbedingungen eines Biosphärenreservates angeht.

Aus diesem Grund sei aus Sicht der SPD-Fraktion ein von Seiten des Ministeriums geführter Moderationsprozess als fachliche Voraussetzung für die Region unabdingbar. Erst nach diesem Prozess sei den Bürgern, Landwirten und Kommunen eine Entscheidung zuzumuten, so Mühlbauer.
Autor: red

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