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Fr, 11:42 Uhr
13.09.2013

Hilfe aus der Luft

Ein Mensch erleidet einen Herzinfarkt. Ein Kind verunglückt beim Spielen. Minuten entscheiden jetzt über Leben und Tod. Häufig kommt die schnellste medizinische Hilfe aus der Luft. so auch im zurückliegenden Monat August in Nordthüringen...

Hilfe aus der Luft (Foto: DRF Luftrettung Maike Glöckner) Hilfe aus der Luft (Foto: DRF Luftrettung Maike Glöckner)

153-mal startete der Nordhäuser Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung im August zu oft lebensrettenden Einsätzen.

Der rot-weiße Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang von der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Klinikum aus einsatzbereit. „Christoph 37“ wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstruth-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz alarmiert.

Aus dem Einsatzalltag von „Christoph 37“

Temperaturen um die 30 Grad Celsius und körperliche Anstrengung können der Gesundheit schwer zusetzen: Am 6. August erlitt eine ältere Frau auf dem Brocken einen Schwächeanfall. Sofort setzten ihre Angehörigen einen Notruf ab. Der Einsatzort befand sich in einer Höhe von knapp 1.000 Metern. Der Pilot landete den Hubschrauber unmittelbarer Nähe auf einer Straße.

Umgehend begannen der Hubschraubernotarzt und der Rettungsassistent mit der Versorgung der Patientin. Mittlerweile waren auch bodengebundene Rettungskräfte am Einsatzort eingetroffen. Gemeinsam mit ihnen brachte die medizinische Besatzung die Patientin in den Hubschrauber. Anschließend wurde die Frau für weitere Untersuchungen in das Harzklinikum nach Wernigerode geflogen.
Autor: red

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