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Mi, 17:58 Uhr
11.09.2013

Stadtrat-Ticker

Ein Ausschuss, der untersuchen soll, ein Verwahrvertrag, der endlich mal beschlossen werden soll und ein Antrag der CDU-Fraktion für ein Ordnungsgeld gegen Andreas Wieninger (SPD) - über all das werden wir Sie auf dem Laufenden halten...


17.58 Uhr
Der nnz-Ticker verabschiedet sich aus der Sitzung des Stadtrates.

17.56 Uhr
Jetzt ist es amtlich: Die Kulturbibliothek wird künftig BÜRGERHAUS heißen.

Der Name erhielt von 36 Stadträten plus OB: 31 Ja-Stimmen, 2 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen.

17.51 Uhr
Neben dem Überbegriff "Bürgerhaus" soll es weitere "Unternamen" geben: Für die Bibliothek "Rudolf Hagelstange", für den Platz zwischen Bibliothek und Rathaus "Nikolai" und "Ratssaal" für den Sitzungssaal. In wenigen Minuten soll abgestimmt werden.

17.49 Uhr
Welchen Namen soll die Kulturbibliothek haben: Fünf Vorschläge gibt es; 1: BuchKultur am Roland, 2. BuchKultur "Rudolf Hagelstange", 3. Bürgerhaus, 4. Kulturzentrum "Rudolf Hagelstange" und 5. Rolandbibliothek. Der entsprechende Ausschuss hatte sich einstimmig für "Bürgerhaus" entschieden.

17.46 Uhr
Mehrheitlich wird der Beschluss abgelehnt, die Fraktionskollegen von Uwe Chour enthalten sich der Stimme.

17.43 Uhr
Jetzt wird abgestimmt? Nein, noch nicht. Volker Fütterer kritisiert die LINKE und die CDU, die die SPD in eine rechtswidrige Ecke stellen wollen.

17.40 Uhr
Ein solcher Antrag, selbst wenn er rechtskonform wäre, hätte nicht die Spur einer Chance gehabt, wie die Abstimmungen in den einzelnen Ausschüsse ergeben hätte. Andreas Wieninger gab nun noch einmal kund, dass er kein Problem mit der CDU habe.

17.38 Uhr
Alexander Scharff (LINKE) wundert sich, warum die SPD einen Antrag vorlegt, der nicht rechtskonform ist? Ähnlich äußert sich auch der Oberbürgermeister.

17.38 Uhr
Alexander Scharff (LINKE) wundert sich, warum die SPD einen Antrag vorlegt, der nicht rechtskonform ist? Ähnlich äußert sich auch der Oberbürgermeister.

17.37 Uhr
Martin Höfer (FDP) sagte, dass er von einem verbeamteten Schulleiter nicht erwarten könne, bei Rot über die Straße zu laufen.

17.35 Uhr
Norbert Klodt (CDU): Mit der CDU gibt es keinen Rechtsbruch.

17.35 Uhr
Jetzt geht es darum, die Ausschüsse öffentlich zu machen. Auch das hatte Uwe Chour vorgeschlagen. Für ihn stehe man an einem Scheideweg, er sei angetreten, der Öffentlichkeit zu dienen und ihr Rechenschaft abzulegen. Demokraten soll hinter seinem Beschluss stehen.

17.29 Uhr
Ein interessanter Vorschlag von Uwe Chour (Fraktion der SPD) zur Zusammenlegung von Ausschüssen. Unter anderem sollen so Gelder eingespart werden, zum Beispiel für Ausschussvorsitzende. Die Ausschüsse hatten bereits im Vorfeld gegen eine Zusammenlegung votiert. Sparen sollen gefälligst andere.

17.23 Uhr
Mitglieder im Ausschuss werden Peter Schwarz und Hans-Georg Müller (beide SPD), Steffen Iffland und Tilly Pape (CDU) sowie Barbara Schencke (LINKE) und Martin Höfer (FDP). Dr. Klaus Zeh ist kraft Amtes das siebte Mitglied des Ausschusses. Die Fraktion von B90/Grüne darf kein Mitglied benennen.

17.20 Uhr
Nun wird insgesamt abgestimmt: zehn Enthaltungen und eine Gegenstimme von SPD und B90/Grüne können den Ausschuss nicht verhindern. Die Mehrheit stimmt dafür.

17.18 Uhr
Dem Antrag der SPD, ein Minderheitenvotum aufzunehmen, wurde mehrheitlich nicht entsprochen. Abgelehnt.

17.16 Uhr
Laut Gisela Hartmann brauche man einen Erkenntnisgewinn, was in Verwaltung und Stadtrat falsch gelaufen sei? Was so falsch gelaufen ist, dass eventuell künftig kaum noch andere freiwillige Aufgaben geleistet werden können, so Hartmann.

17.11 Uhr
Jetzt geht es darum, ob der Ausschuss Mehrheitsentscheidungen treffen kann oder ob es auch ein Minderheitenvotum gebe. Das aber, so Norbert Klodt (CDU), sei rechtswidrig. Was das Minderheitenvotum betrifft.

17.08 Uhr
Natürlich soll dieser Ausschuss unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagen. Was hätte man auch anderes erwartet?

17.06 Uhr
Andreas Wieninger (SPD) hält es für rechtlich und moralisch fragwürdig, dass der Oberbürgermeister Mitglied des Ausschusses wird, da auch Vorgänge aus der Amtszeit seiner Vorgängerin untersucht werden. Es solle eher ein ehrenamtlicher Beigeordneter an den Beratungen teilnehmen.

17.03 Uhr
Jetzt steht die Bildung eines zeitweiligen Ausschusses zur Prüfung des Bauvorhabens "Kulturbibliothek" auf der Tagesordnung. Dazu geht Rainer Bachmann (LINKE) ans Rednerpult. Er fordert, dass der Ausschuss dem Stadtrat Rechenschaft ablegen muss. Und er soll durch Fachleute aus der Verwaltung unterstützt werden.

16.58 Uhr
Hans-Georg Müller (SPD) will wissen, ob es Angebote innerhalb der interkulturellen Woche gibt? In anderen Städten würde es zahlreiche Veranstaltungen geben. Eine Antwort dazu muss noch recherchiert werden, sagte Dezernentin Hannelore Haase.

16.44 Uhr
Nun sind die Anfragen der Stadträte dran. So hat die SPD-Fraktion satte 50 Fragen zur Kulturbibliothek gestellt. Unter anderen wollen die Sozialdemokraten wissen, welcher Minister zum Baustart anwesend war und wann dies war? Die Antworten sind natürlich in der nnz zu finden. Dann will man wissen, wer ab dem 1. Juli 2012 das Dezernat 3 leitete oder wer das Dezernat bis zum Februar 2012 leitete? Kennen Sie die Antworten?

16.37 Uhr
Bislang haben in den siebeneinhalb Tagen 3.700 Wähler im Briefwahlbüro ihre Stimme abgegeben. Das sind bereits mehr als 10 Prozent der Wahlberechtigten.

16.30 Uhr
Die deutsche Telekom habe zugesichert, dass der Breitbandausbau in der Rolandstadt forciert werden soll.

16.25 Uhr
Das war es mit den Fragen der Einwohner, jetzt wird der Oberbürgermeister berichten. Zum Beispiel über das, was bereits vor Tagen in der nnz berichtet wurde: Die Entwicklung eines gemeinsamen Kulturkonzeptes der Landkreise Nordhausen und Kyffhäuser.

16.21 Uhr
Jetzt ist die Fragestunde für die Einwohner dran. Ingolf Schiecke regte an, Fotos und Filme im Archiv sollten endlich digitalisiert werden.

16.11 Uhr
Carola Böck wird verpflichtet (Foto: nnz) Carola Böck wird verpflichtet (Foto: nnz)

Als neues Mitglied wurde Carola Böck (CDU) verpflichtet.

16.10 Uhr
Stefan Nüßle (CDU) wird als Stadtrat verabschiedet. Beifall gab es aus dem Auditorium, etwas verhaltener aus der SPD. Nüßle sagte, dass er gern auch etwas pointiert die Diskussion gesucht habe, ohne persönlich verletzen zu wollen. Er wünscht sich, dass künftig etwas deutlicher die eigene Meinung kundgetan werde. Sein Dank gilt auch der Verwaltung, die seine vielen Anfragen beantwortet.

16.05 Uhr
Jetzt kann es losgehen. OB Dr. Klaus Zeh begrüßt die Stadträte und die Gäste und gratuliert Frau Burghardt (B90/Grüne) zum Geburtstag.
Autor: red

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Kommentare
Franz Tabak
11.09.2013, 16:53 Uhr
Dezernat 3
Herr Greiner, werte SPD Nordhausen,

lassen Sie mich raten: entweder war die Stelle nicht besetzt oder die Stelle hatte eine gewisse Frau Haase inne. Oder irre ich mich?
98maschr
11.09.2013, 16:56 Uhr
50 Fragen?
Will da jemand was hinauszögern?^^
Mister X
11.09.2013, 17:23 Uhr
Politiker Fehler
Das geht nun wirklich nicht, man kann doch über die teilweise schweren Fehler, die von den Politikern gemacht werden und dem Steuerzahler zur Last gelegt werden nicht in aller ÖFFENTLICHKEIT ausdiskutieren, oder?

Man kann doch die Politiker die unsere Steuern nur so verpulvern, nicht auch noch dafür an den Pranger stellen? So etwas macht man mit Hartz-IV-Empfängern, die von Steuergeldern leben, aber niemals mit unfähigen Politikern, oder?
Schnell
11.09.2013, 17:43 Uhr
Wer hat da nicht aufgepasst?
Fächer Demokratie, Lokalpolitik, Kommunalordnung sowie Allgemeinwissen, Intelligenz und gesunder Menschenverstand 1. Klasse: Verantwortlich Kraft Amt für die Kulturbibliothek bis 31. Juni 2012: Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Ab dem 1. Juli 2012: Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, es sei denn, es gelten noch Verträge aus seiner Vorgängerzeit fort, die erfüllt werden müssen.

Wer hat das nicht verstanden? Setzen fünf!
Suse
11.09.2013, 18:08 Uhr
so unter der Gürtellinie
ist wohl die Antwort von Martin Höfer. Zeigt diese Aussage doch uns Bürgern deutlich, was für Experten im Stadtrat entscheiden oder nicht entscheiden.Wen wundert da noch,dass Nordhausen immer mehr den Bach runter geht.Gerade solche Stadträte,die für diese vielen Ausschüsse sind (es gibt ja auch genug Sitzungsgeld usw.)haben dann nie etwas gewusst! Ja haben diese Stadträte dann das Sitzungsgeld etwa ohne dass sie sich in den Ausschüssen schlau gemacht haben einfach eingestrichen?

Schade ,dass außer Herrn Chour kein Stadtrat willens und fähig ist im Interesse der Bürger dieser Stadt zu entscheiden.
Nörgler
11.09.2013, 18:17 Uhr
Haus!
Da scheinen einige Leute in den Begriff "Haus" verliebt zu sein. Da haben wir jetzt ein Regenbogenhaus, ein Badehaus und ein Bürgerhaus. Wer soll von einem Bürgerhaus auf eine Bibliothek schließen? Heißt die Baumaßnahme nicht Kulturbibliothek? Wer denkt sich nur solche Namen aus?
Franz Tabak
11.09.2013, 19:05 Uhr
Ein weiteres Haus
Hintern Rathaus befand sich mal eine Öffentliche. Falls diese wiederaufgebaut wird hätte ich da auch schon nen Namensvorschlag: "Sch**ßhaus"! ;-)
Schnell
11.09.2013, 19:06 Uhr
>P.S. Apropos Kulturbibliothek: Ehrenoberbürgermeisterin?
Apropos Kostenexplosion Bibliothek, da fällt mir was ein. Sollte Frau Rinke auf Wusch ihrer Leute voriges Jahr nicht zur Ehrenoberbürgermeisterin ernannt werden? Was ist daraus geworden?
Windhauch
11.09.2013, 19:37 Uhr
Endlich geschafft!
Frau Böck im Stadtrat! Glückwunsch! Nordhausen startet durch...
Pe_rle
11.09.2013, 20:21 Uhr
Name
"Bürgerhaus"
selten so gelacht
von hier
11.09.2013, 21:49 Uhr
gürtellinie ... liebe suse
wenn der Stadtrat Herr Chour verlangt, dass Stadträte einen Beschluss befürworten und beschließen sollen, welcher gegen das Gesetz verstößt,wird dem Stadtrat Herrn Höfer wohl erlaubt sein, dass er sich mittels einer Parabel äußern darf, mit einem Vergleich, nämlich das Herr Chour von den Stadträten verlangt, und das als Beamter, als Staatsdiener, er wisse zwar dass man bei rot nicht über die Kreuzung fährt, aber wir als Stadräte können das ja mal machen.

Nichts anderes hat Herr Höfer im Stadtrat gesagt wörtlich Zitat:"Sie fordern als Beamter von uns das wir bei rot über die Kreuzung fahren", Zitat Ende. Wo bitte schön ist hier eine Gürtellinie in diesem Sinne, denk-mal!
Alex Gösel
11.09.2013, 22:03 Uhr
Ordnungsgeld?
Was ist denn nun aus dem Ordnungsgeld gegen Herrn Wieninger geworden?

Ich habe im Ticker nichts davon gelesen.

Ist das etwa hinter "verschlossenen Türen" besprochen worden?
Luftikus
11.09.2013, 22:46 Uhr
Einiges anderst im Stadtrat als dargestellt
Leider werden hier nur Stichpunktartig die ereignisse dargestellt. Vielle Beschlüsse nicht so erklärt wie es im Stadtrat geschehen ist sondern nur das Votum, das erzeugt ein falsches Bild!

zu Ausschüssen: Ich weiß nicht woher Suse ihre Info bezieht. Aber von diecken Sitzungsgeld kann keine Rede sein. Laut satzung der Stadt Nordhausen, erhalten Stadträte je Sitzung 16 Euro. Sitzungen gehen in der Regel 2 Stunden nicht selten 3. Stadtrat sogar 4 bis 5 Stunden.

Weil früher verschiedene Ausschüße zusammengelegt waren, wie zB. Kultur- und Sozialausschuß, wurden hier Mamutsitzungen abverlangt von 3-4 Stunden und weil diese dann doch zu lange dauert, hat man vertagt und eine weitere Sitzung einberufen. Also haben unsere Stadträte vor einigen Jahren die Ausschüße gesplittet, zum Einen weil diese als Stadtrat nur ehrenamtlich tätig sind und neben ihrer Arbeit nach Feierabend diese Ausschüße besuchen und zum Anderen die Mitarbeiter des Rathauses auch eher nach haus zu schicken, denn die zuständigen Mitarbeiter der einzelenen Beschlußvorlagen müssen ja teilweise Rede und Antwort stehen.
Zu Beginn des Stadtrates dieser Wahlperiode, hatte man sich auf die Splittung wiedeholt verständigt, jedenfalls alle Stadträte bis auf Herrn Chour.

Die Öffentlichkeit der vorberatenen Ausschüsse herzustellen, verstößt gegen die Thüringer Komunalordnung. Herr Riebel legte dies heute noch einmal dar. Das wollte aber Herrn Chour nicht stören, der der Meinung war, hier eigene Gesetze zu machen, egal was die da oben sagen. Dann sind aber alle Beschlüssen anfechtbar und ungültig, welche in diesen Ausschüssen besprochen und beschlossen werden.
Herr sagte zu Chour: sie sind doch als schulleiter Beamter, da können Sie doch von mir nicht verlangen, bei Rot über die Ampel zu gehen!

Ich denke das Herr Höfer kein Problem damit hättte, wenn Herr Chour bei Rot über die Ampel geht.
Herr Höfer sagte,
Hans Dittmar
11.09.2013, 22:58 Uhr
Herr Schiecke hat den Bock abgeschossen
Mehr als peinlich fand ich den Auftritt zur Bürgerfragestunde. Herr Schiecke vom Schiecke-TV vermittelte den Eindruck, als würde in unserem Stadtarchiv alles verschimmeln, und die Mitarbeiter seien hilflos. Natürlich bot er seine Hilfe an, das Nordhäuser Archiv zu digitalisieren, natürlich kostenlos! Und wenn die Satdt das vermarktet, kann Sie ihn ja ein paar Euro geben.

Lieber Herr Schiecke, sein Sie mir bitte nicht böse, ich würde ihre Aussage wirklich ernst nehmen, wenn Sie selbst an einen gespaltenen Verhältnis zwischen der Stadt und Ihnen nicht Schuld währen.

Sie haben vom Stadtarchiv den Film zur Verfügung bekommen von der 1000Jahrfeier in Nordhausen, jedoch unterstütze die stadtverwaltung Sie nicht dabei, den Film kommerziell zu vermarkten. Gedankt haben Sie damals in Ihren Filmabspann Herr Dr. Kuhlbrodt und rot in fetten Buchstaben schrieben Sie: Keine Unterstützung erhielt ich von der Stadt Nordhausen. Jedoch war Dr. Kuhlbrodt zu jener Zeit Stadtarchivar der Stadt von dem Sie ihre Unterstützung erhielten.

Den größten Bock haben Sie aber abgeschossen, als Sie damit drohten, ihr archiv am Geburtstag (oder Todestag Adolf H.) auf dem Marktplatz zu verbrennen, wenn Sie keine Unterstützung bekommen.

Um eine Person ernst zu nehmen, sollte man schon geschickter auftreten und verhandeln.
Franz Tabak
12.09.2013, 07:01 Uhr
denkmal
Werter Herr H... dank mal, warum müssen sich Stadtoberhäupter immer selber in Schutz nehmen und warum dann immer hinter pseudonym?

Außerdem frage ich mich, wo denn das Kommentar vom "altmeister" hin ist, hat er etwa "aus dem Nähkästchen" geplaudert, also etwas gesagt, was garnicht gesagt, pardon, was garnicht in die öffentlichkeit gehört?
->EchterNordhäuser<-
12.09.2013, 08:38 Uhr
denkmal
Dieses Verwirrspiel, welches Herr Höfer mal wieder betreibt, sucht seinesgleichen! Können Sie sich bitte einmal für einen Namen entscheiden? Seine eigenen Aussagen mit einem Pseudonym hier zu befürworten, sprich nicht gerade für Seriösität.
Mister X
12.09.2013, 12:49 Uhr
Bürgerhaus
wollen sich die politiker mit diesem namen beim bürger einkratzen, oder was soll der sche….. in diesem gebäude wird man die wenigsten bürger sehen. ich glaube eher das wird ein club für die politiker. die vielen gäste aus fern und nahe werden nicht nach Nordhausen kommen um in einem buch zu lesen.

wichtig war wohl nur, dass der name „Nikolai“ untergebracht wurde,oder warum geben sie nicht jedem raum einen anderen namen geben, so wie es die konferenzcenter machen?
Jasager
12.09.2013, 13:25 Uhr
Lügen haben kurze Beine!
Lieber Hans Dittmar, eigentlich sollte man auf Sie nicht reagieren. Sie müssen ihre Bildung oder Nichtbildung anhand Ihrer Rechtschreibfehler nicht zur Schau stellen und schon gar nicht mit Lügen und Halbwahrheiten!

Den kalten Kaffee von Damals können Sie weg lassen. Erstens habe ich von der Stadt nie einen Film in verwertbarer Qualität bekommen. Zweitens hat die Stadt keine "Rechte" über den Film der 1000 Jahrfeier 1927. Drittens hat Herr Dr. Kuhlbrodt als Privatperson Texte zu meinem früheren Film geschrieben und nicht als Repräsentant der Stadt!
Jedoch ist die absolute Ehrabschneidung mich in die Nazi-Ecke zu schieben. Ich habe gesagt das ich meine Filme (und damit kann ich doch machen was ich will) verbrennen werde wenn sie niemanden interessieren, da war aber von Hitlers Geburtstag nie die Rede,
dass ist ja wohl krank. Übrigens hier der Text von Gestern damit die Leser sehen wie Sie die Wahrheit verdrehen.

Meine Damen und Herren Stadtverordneten!

In einer Zeit in der die Digitalisierung von Fotos und Filmen auf der gesamten Welt (dabei schließe ich „Drittweltländer“ mit ein) kein Hexenwerk mehr ist, sollte sich die Stadt Nordhausen diesen Thema ebenfalls stellen. Jahrelanger „Dornröschenschlaf“ auf diesem Gebiet hat hier in Nordhausen schon einen enormen Schaden angerichtet. Der Archivleiter der Stadt Nordhausen Dr. Wolfram G. Theilemann, ein absolut fähiger und kompetenter Mann, kann davon ein trauriges Lied singen! Es kann nicht sein das die schon nicht sehr üppigen Bestände an Fotos, Videobändern, Tonbändern und Filmen einen langsamen chemischen Zersetzungstod sterben nur weil niemand in der Lage ist sie zu digitalisieren . Mit blumigen Worten wird doch gerade in Nordhausen immer wieder bei Festtagsreden an die jüngere Geschichte verwiesen um Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen. Deshalb ist es unverständlich das man gleichzeitig sehenden Auges die Bilder in Pappkartons vergammeln lässt. Gerade visuelle Medien sollten doch bewahrt werden, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das Stadtarchiv kann für diesen Zustand nichts, seine Mittarbeiter kämpfen mit „Herzblut“ für den Erhalt der Dokumente. Man sollte dieses Speichersystem mal unseren Fachhochschulstudenten aus China zeigen, denen würde vor Lachen der Tablet PC aus der Hand gleiten. Ein Stadtarchiv kann nun mal nicht wie zu Zeiten Heinrich des Löwen betrieben werden, der hat ja auch die Stadt verbrannt (Satire). Große Bibliotheken nützen in der heutigen Zeit recht wenig wenn keine Multimediashow geboten wird. Große Flachbildschirme in der „Flohburg“ sind doch sinnlos wenn nur die Preise und Öffnungszeiten angezeigt werden anstatt den Besuchern kurze historische Filme oder Bilder zu zeigen wie es in anderen Städten üblich ist!?!
Bilderschließung geht nicht im Alltagsbetrieb und müsste projektmäßig organisiert werden (O-Ton Dr. Theilemann).
Und genau das bete ich der Stadtverwaltung schon 20, in Worten ZWANZIG, Jahre vor.
Ich bin bereit die vorhandenen Fotos, Filme und Videos zur weiteren Nutzung professionell zu digitalisieren. Weiterhin bin ich in der Lage DVD’s und Blu Ray’s aus Fotos, Filmen und Videos herzustellen. Dabei würde ich auch mein Archiv mit einbinden welches den gesamten Filmbestand über die Stadt Nordhausen aus den Jahren 1922 bis in die heutige Zeit beinhaltet. Die Stadt selbst verfügt in dieser Richtung so gut wie über kein Material! Die Frage des Geldes ist hier kein Problem, denn wie in anderen Städten kann man DVD’s und Blu Ray’s an Touristen (Nordhauseninformation) und Museumsbesucher verkaufen. Natürlich gibt es jetzt schon DVD’s die aber kaum verkauft werden weil sie für Touristen uninteressant sind, da ja kaum Filmmaterial zur Verfügung stand. Denken Sie mal was das für ein Wow-Effekt wäre wenn unsere Städteführer bei Rundgängen auf einen Tablet-PC zu den besichtigten Objekten historische Bilder oder Filmszenen zeigen könnten. Auch hier wäre dann eine Nachfrage nach DVD’s zu erwarten. Natürlich kann man weiter machen wie bisher aber das lockt gelinde gesagt „keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor“ und schon gar nicht unsere Jugend. In Zeiten des I-Phones (über die man übrigens bei Besichtigungen mit Bluetooth Bilder Filme auf die „Handys“ der Besucher übertragen kann, mit wenig Aufwand!) sind andere Präsentationsformen nur noch mit leichten Zwang (Besichtigungen durch Schulklassen) zu machen, wobei das Prinzip: „Hier rein da raus!“ dominiert. Dies alles ist nur digital möglich und sollte nun auch mal schnell geschehen. Noch einmal zwanzig Jahre kann ich leider auf Ihre Entscheidung nicht warten da mir die Natur nur ein begrenztes Verfallsdatum zugestanden hat!
Hochachtungsvoll
Ingolf Schieke,
nail2011
12.09.2013, 13:40 Uhr
Bürgerhaus
Da haben sich diese Damen und Herren nach zähem Ringen für die Bezeichnung "Bürgerhaus" entschieden.

Was assoziiert der Name?

Bei mir, Saufen und Fressen aber nicht Kultur. Denn, wenn ich auswärtigen Gäste ins "Bürgerhaus" einladen sollte, wird diese Frage nach Essen und Trinken gestellt werden. Dieses architektonische "Meisterwerk" in Nordhausen hätte gut und gern auch den Namen "Albert Speer-Haus" verdient.

Ich frage mich nicht nur in diesem Zusammenhang, was für Leute mit welchem IQ in diesem Gremium sitzen und im Namen der Bürger Nordhausens Entscheidungen treffen.
Es musste mal gesagt werden.
Suse
12.09.2013, 14:25 Uhr
moment mal@luntemann
die Vergangenheit hat doch allen gezeigt,dass die "Sitzung "in den Ausschüssen nicht gerade optimal war. Wenn es bei einer Beschlussfassung darauf ankam ,wussten eben doch so einige Stadträte immer angeblich nichts von bestimmten Sachen. Demzufolge sind die vielen Ausschüsse fruchtlos und kosten nur unnütz Geld.Geld,welches die Stadt für wichtigere Dinge braucht. Vielleicht verzichten ja unsere Stadträte mal auf ihr Sitzungsgeld und spenden dies zum Beispiel für unser " Bürgerhaus". Wäre doch ne tolle Idee die Ausschusssitzungen dann mal dort zu machen,vielleicht auch mal mit dem Bürger!
Psychoanalytiker
12.09.2013, 20:14 Uhr
Liebe Hanni
Sie schreiben "Hinterm Rathaus befand sich mal eine Öffentliche". Der Bunker von Nordhausen wird auch öffentlich. In Ihrer Logik hätte das "Bürgerhaus" somit "Sch..ßhaus" genannt werden müssen. Damit könnte ich leben! Diesen Bunker "Bürgerhaus" zu nennen, finde ich persönlich frech. Ich bin auch Bürger von Nordhausen, schäme mich aber für dieses Mach(t)werk und schäme mich gegenüber Besuchern von Nordhausen, für die, die diesen Namen auswählten.
Psychoanalytiker
12.09.2013, 20:49 Uhr
Sehr geehrte 2 Stadträte ...
... die den Namen "Bürgerhaus" ablehnten.
Ich finde Ihre diesbezügliche Entscheidung sehr weise. Ich bitte Sie, sich in dieser Zeitung zu outen. Ich wähle seit Jahren die Vertreter einer bestimmten Partei. Ihr hier gezeigtes Abstimmungsverhalten bewirkt jedoch, dass ich bei der nächsten Wahl vielleicht mal einen von Ihnen wähle.
Harzer_jung
13.09.2013, 00:15 Uhr
deswegen Piraten
Piraten werden geheime SITZUNGEN NIE AKZEPTIEREN
Wir Bürger haben das Recht zu wissen warum unsere Abgeordnete so entscheiden wie sie entscheiden!
WR-NDH
13.09.2013, 10:29 Uhr
2 Stadträte Nr. 2
Mir geht es wie dem Psychoanalytiker. Ich wähle auch seit Jahren immer dieselbe Partei. Das Verhalten dieser Partei bezüglich der sog. Biogasanlage hat mich schon wankelmütig gemacht, ob ich das künftig auch machen werde.

Wenn die zwei Stadträte zu erkennen gäben, welcher Partei sie angehören, könnte das vielleicht dazu führen, dass ich beim nächsten Mal ihrer Partei meine Stimme gebe, denn ich finde den Namen Bürgerhaus völlig irreführend.
I.H.
13.09.2013, 11:08 Uhr
Sachen gibts!?
Wenn ich mein Wahlverhalten igendwann einmal daran festmache, welcher Stadtrat aus Partei XY gegen den profanen Namen eines Verwaltungsklotzes gestimmt hat, dann möge mich der Blitz treffen. Wenn das meine Sorgen sein sollen, dann habe ich keine!
Vincent
13.09.2013, 11:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Bezug zu anderen Medien
Psychoanalytiker
13.09.2013, 16:49 Uhr
@Statler Waldorf
Auch wenn man fast immer die selbe Partei wählt, so schadet es nicht, wenn man dazulernt, und ggf. auch mal anders wählt.
Ich bin jedenfalls dazu bereit. Die sozialen Ungerechtigkeiten, die sich in den vergangenen Jahren breit machten, bestärken mich zusätzlich. Warum soll man sein Wahlverhalten nicht am weisen Abstimmungsverhalten Einzelner festmachen? Einheitsbrei gibt es zur genüge. Und leider gibt es zu wenige Politiker(innen), die sich trauen, entgegen der Parteimeinung auch mal die eigene wahre Meinung zu vertreten.
Und wegen des Blitzes: Einfach bei Gewitter mal aufs freie Feld gehen .....
Vincent
13.09.2013, 17:10 Uhr
SPD Stadtrat stimmte gegen den neuen Namen der Kulturbibliothek
Da ich nicht wusste, dass der Verweis auf andere Medien gegen die AGB verstößt, kann ich jetzt sagen: " Ich habe erfahren, dass der SPD Stadtrat Georg Müller gegen den Namen Bürgerhaus gestimmt hat. Der Grund für die Ablehnung ist der triviale Vorschlag, welcher der Bedeutung des Hauses nicht gerecht wird.
Suse
13.09.2013, 20:27 Uhr
@Vincent -danke für die Information
wenigstens hat ein Stadtrat die Gabe noch denken zu können. Danke Herr Müller!!!
Bei mir löst der Name "Bürgerhaus" genau die Vorstellung aus,wie sie @nail2011 beschrieben hat. Das zeigt das geistige Niveau der Stadtväter, die für diesen Namen gestimmt haben. Armes Nordhausen!
othello
13.09.2013, 20:55 Uhr
sie schreiben doch ! Kritische Anmerkung !
Sie können nichts, sie wissen nichts, man kann am geistigen Niveau zweifeln und entscheiden doch. Damit sind die verantwortlichen Politiker der Stadt gemeint, wenn hier Kommentatoren sich zu Wort melden.

Zu den meisten Kommentatoren könnte man gleiches sagen nur mit dem Zusatz „und schreiben doch“. Statler Waldorf hat ein Beispiel dafür aufgezeigt, doch begriffen haben die Betroffenen nichts. Hiermit ist mein Kommentar beendet.
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