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Di, 19:42 Uhr
10.09.2013

In Nordhausen auf stabilem Niveau

Nordhausen genießt eine exponierte Lage am Südrand des Harzes und im Nordwesten der Goldenen Aue. Hier steht nicht nur der aus romanisch-gotischer Zeit stammende und sehr gut erhaltene Dom „Zum Heiligen Kreuz“, auch der hier produzierte Nordhäuser Doppelkorn zeugt von der jahrhundertelangen Tradition dieser Stadt...


Nordhausen hat seit Jahren aber auch unter einer sinkenden Bevölkerung zu leiden, noch vor fast 20 Jahren lebten hier über 48.000 Menschen. Dabei hat die Stadt und deren nähere Umgebung einiges zu bieten, gerade für junge Familien mit Kindern, die zudem von relativ stabilen Immobilienpreisen auf niedrigem Niveau profitieren.

Im Schnitt 800 Euro pro Quadratmeter

Sieht man sich die steigenden Kauf- und Mietpreise in anderen Regionen Deutschlands an, so lässt sich vor allem im Münchner Raum eine extreme Wertsteigerung feststellen. Die dort gehandelten Quadratmeterpreise betragen ein Mehrfaches der in Nordhausen üblichen Konditionen, die Immobilien sind aber nicht wesentlich hochwertiger oder wertvoller.

Gerade junge Familien, die sesshaft werden möchten und eine gute Umgebung für ihre Kinder wünschen, finden im gesamten Kreis Nordhausen eine Vielzahl an Kaufobjekten. Gut geschnittene, ausreichend groß dimensionierte Einfamilienhäuser in gutem Zustand bekommt man hier bereits ab 120.000 Euro – zusätzlich gibt es Fördermaßnahmen der Thüringer Aufbaubank und der staatlichen KfW-Bankengruppe.

Ganz anders sind die Immobilienpreise bei der Terrafinanz Wohnbau, einer der größten Bauträger Münchens. Verglichen mit Nordhausen zahlen hier selbst Wohnungskäufer mehr als ein Häuslebauer im Norden von Thüringen. Jürgen Blum, CEO der Terrafinanz, prognostiziert im Interview trotzdem weiter steigende Preis: „Der Zuzug nach München wird weiter anhalten und die Preise ähnlich hohe Niveaus wie London oder Paris erreichen.“ Dies sei ein schwieriger Prozess in der bayerischen Landeshauptstadt, aber leider nicht zu vermeiden, so der Firmenchef weiter. Da zeigt auch diese Einschätzung eines Experten, dass neben der generell höheren Lebenshaltungskosten, eine Umkehr hin zum Leben auf dem Land stattfinden muss. Die Bildung von homogenen Bezirken wird sich verstärken, Alteingesessene werden in die Vorstadt verdrängt und verlieren den Bezug zu ihrem Viertel.

Kampagne „Zukunft mit Tradition“

Dass auch Nordhausen eine Chance auf Zuwanderung hat, zeigt sich anhand der von Bürgervereinen und Gewerbetreibenden initiierten Kampagne namens „Zukunft mit Tradition“. Sie zeigt werbewirksam die vor allem gemischten Branchen und eine dynamische Wirtschaftsentwicklung, die Arbeitsplatzsicherheit für die Menschen gewährleistet und qualifizierte Fachkräfte an die Region bindet. Nach dem Willen der Politik soll so ein Alleinstellungsmerkmal im Norden Thüringens gegeben sein, welches insbesondere mittels gezielter Wirtschaftsförderung einen Anziehungspunkt darstellt.
Autor: red

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