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Mo, 11:21 Uhr
09.09.2013

nnz-Forum: Nachlese zum Denkmalstag

Eva Kothe, einer Leserin der nnz, ist ein wenig über alle Medien und Wortmelder verwundert. Maßt man sich denn im privaten Bereich auch an, unangemeldet zur Feierlichkeit zu gehen und mit zu essen, was man nicht bezahlt, fragt sie und gibt Antworten...


Nein es würde keiner wagen, sich zur Betriebsfeier selbst einzuladen, obwohl man nicht dem Betrieb zugehörig ist. Die Gäste zahlten einen Spendenobolus, und manche mehr als erwartet. Es waren alles Gäste, die mit Denkmalschutz eng verbunden sind, in der Richtung was zu sagen haben und oft etwas bewegten. Ehrenamt und Freiwilliges haben hier einen großen Stellenwert. Auch ortsansässige Betriebe leisten ihren Anteil, siehe Blasiikirche, Dorfkirchen des
Evangelischen Kirchenkreises Südharz usw.

Denkmalstag in Heringen (Foto: Eva Kothe) Denkmalstag in Heringen (Foto: Eva Kothe)

Der Kreisheimatpfleger leistet ehrenamtlich mit seinen Helfern wie es in Werna z.B. Frau Krug und viele Dorfbewohner gibt Großes. So hatte früher mal die Regelschule Projekte der Denkmalpflege durchgeführt und Kindergärten und GS kamen in den Geostützpunkt, um sich zu informieren.

Ist etwa das Thema gut gewählt? Jenseits des Guten und Schönen; unbequeme Denkmale?

Was ist unbequem? Das Denkmal? Wie damit umgegangen wird? Weiß die Bevölkerung (Worte aus anderen Kommentaren möchte ich nicht gebrauchen) überhaupt über die Arbeit Bescheid? Was ist Denkmalpflege? Was leistet das Projekt: Denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule?

Ich selbst habe mal mit Schülern eine Treppe denkmalschutzgerecht restauriert, Gipsgießen, Schmetterlingsoasen, Teiche untersucht usw. mit Unterstützung von ortsansässigen Unternehmen. Es hat ihnen Spaß gemacht und sie lernten die Natur und Denkmale – denkend kennen.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr? Stimmt dieses Sprichwort wirklich? Können wir nicht dazu lernen, dass wir Denkmalschutz in vielen Bereichen brauchen und sich die Hauptgruppe etwas intensiver damit beschäftigt? Soweit mir bekannt ist, waren vier Busse diesen Tag Thüringenweit unterwegs von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Steht diesen Leuten nicht doch Pausen- wie Mittag, Kaffee und Abendbrot zu?

Mir fällt dazu eine Bibelgeschichte ein. Als Jesus über eine Frau, die Fremd gegangen war Recht sprechen sollte und er nur antwortete, wer ohne Tadel sei, werfe den ersten Stein.

In diesem Sinne wünschen ich frohe Beschäftigung mit dem Denk –mal- Schutz.
Eva Kothe
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
I.H.
09.09.2013, 14:10 Uhr
Die können es nicht besser
Nehmen Sie sich die hirnlosen Kommentare der hiesigen Dauernörgel-Futterneid-Hass-Kommentatoren bitte nicht zu Herzen Frau Kothe. Solche Randgruppen sind nicht Volkes Meinung. Die sind nur der Beweis dafür, dass die Dummheit im Volk niemals austirbt und das Brecht mit dem Spruch -Fressen kommt vor der Moral- recht hat. Die können es ganz einfach nicht besser.
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