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Mo, 05:58 Uhr
09.09.2013

Toll gekämpft, aber...

Steve Kindervater von Freiwilligen Feuerwehr Niedersachswerfen machte sich am vergangenen Donnerstag ,nun schon zum vierten Mal auf den langen Weg in die Hauptstadt Berlin, um am Internationalen Feuwehrwettkampf der besonderen Art, der 7. Berliner Firefighter Combat Challenge teilzunehmen...


Hier galt es gegen Feuerwehrleuten aus zehn Nationen unter anderen: Italien, Polen, Ungarn, Slowakei, Österreich, Frankreich und Tschechien zu bestehen. Der Wettkampf fand dieses Jahr vom 4. bis 7. September auf dem alten Tempelhofer Flughafen statt. Das besondere an diesen Jahr war, das man sich in den vier Tagen für die 3. Europameisterschaft qualifizieren konnte, die im Anschluss am 8. September ebenfalls in Berlin auf dem Flugplatz stattfand.

Wenn man unter die schnellsten 60 Einzelstarter kommt, war man dabei, so schien es am Anfang. Die Freude war groß, denn Steve Kindervater konnte den 47. Platz mit einer Wahnsinnszeit von 2,09 min von 310 Startern belegen. Fünf Stationen unter schweren Atemschutz waren zu durchlaufen:
  • ein 19 kg Schlauchpaket ein 12 Meter hohen Turm hoch tragen
  • ein 19 kg Schlauchpaket den 12 Meter Turm hochziehen
  • dann wieder runter an die Kaiserforce, wo man ein 72 kg schweren Stahlgewicht 1,5 Meter mit einem 4 kg Vorschlaghammer nach hinten schlagen
  • danach gleich ein 50 Meter Slalom laufen,
  • einen mit Wasser gefüllten C-Schlauch schnappen und 30 Meter ausziehen um danach
  • den 84 kg schweren Dummy 25 Meter ins Ziel zu tragen.
Nach Bekanntgabe der Starter der 3. European Firefighter Combat Challenge zerplatzte der große Traum von der Teilnahme einer Europameisterschaft. Denn nicht die 60 schnellsten Starter, sondern aus ein seltsamen Prozenten errechneten Altersklassen M, M30, M40, M45, M50, M55 und W nahmen daran teil .

Steve belegte in seiner Altersklasse M30 den 26. Platz von 102 Startern. Da aber nur die ersten 15 Starter in dieser Altersklasse gezählt haben, war Steve leider nicht dabei. Auch bei den anderen Starter waren viele entsetzte und traurige Gesichter zu sehn. Letztendlich nahm Steve die Entcheidung sportlich und wird weiter trainieren, um auch nächstes Jahr wieder am härtesten Feuerwehrsport der Welt teilzunehmen. Steve möchte die Gelegenheit nutzen sich bei T. Gerlach, U. Peters, M. Weiß, F. Krebs, seinem Arbeitgeber Harz Guss Zorge, seinen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niedersachswerfen und natürlich bei seiner Familie für die tolle Unterstützung zu bedanken.
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
In Berlin gekämpft (Foto: privat)
Autor: red

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