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So, 09:41 Uhr
08.09.2013

Stressfaktor Schmerz

Sie kennen kaum eine Verschnaufpause, die Schmerzen sind so gut wie immer da. Allein in Deutschland leben rund 15 Millionen chronisch Schmerzkranke. Dies entspricht etwa 17 Prozent der Gesamtbevölkerung. Ein Großteil der Schmerzpatienten leidet unter Schmerzen des Bewegungsapparates...


Verursacht werden diese beispielsweise durch rheumatische Krankheiten, degenerative oder entzündliche Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder Arthritis, in den meisten Fällen jedoch durch Rückenleiden. So haben etwa 22 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer in Deutschland Rückenschmerzen, die mindestens drei Monate oder sogar dauerhaft anhalten und sich täglich oder nahezu täglich bemerkbar machen.

Schonung ist der falsche Weg

Wer über Wochen, Monate oder Jahre unter chronischen Beschwerden im Rücken oder den Gelenken leidet, steht unter hohem psychischen Druck. In Folge der Belastung sind Schlafstörungen und Depressionen keine Seltenheit. Damit kommt eine regelrechte Schmerzspirale in Gang, denn zermürbender Dauerschmerz wird zunehmend als Stress empfunden, der das Schmerzempfinden und die Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe verstärkt.

Damit es nicht so weit kommt, sollten Betroffene erste Warnsignale ernst nehmen und von Beginn an gegensteuern. Das bedeutet zunächst auch, in Bewegung zu bleiben. Denn wer sich schont, erreicht in den meisten Fällen keine Besserung, sondern genau das Gegenteil. Wie Experten wissen, tragen Inaktivität und Schonung maßgeblich zur Chronifizierung von Rückenschmerzen und Arthrosebeschwerden bei.

Beschwerden frühzeitig behandeln

Nach dem Motto „Was von allein gekommen ist, wird auch von allein wieder gehen“ werden die Beschwerden von den Betroffenen selbst häufig nicht ausreichend ernst genommen und der Gang zum Arzt hinausgezögert. Statt also ihre Schmerzen beizeiten zu bekämpfen und ihre Beweglichkeit schnellstmöglich wiederherzustellen, leiden viele unnötig und nehmen Einschränkungen der Lebensqualität in Kauf. Doch dabei geht wertvolle Zeit verloren.

Denn um zu verhindern, dass sich ein sogenanntes Schmerzgedächtnis ausbildet und die Beschwerden chronisch werden, kann eine frühzeitige, ärztliche Behandlung sinnvoll sein. Das heißt allerdings auch, den Anordnungen des Arztes Folge zu leisten und Medikamente aus Angst vor Nebenwirkungen nicht eigenmächtig abzusetzen oder die Dosierung zu verändern.

Individuelle Therapie

Ein gezieltes Schmerzmanagement mit einer frühen Diagnose und einer schnellen Behandlung von Entzündung und Schmerzen kann den Verlauf von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen positiv beeinflussen, betonen Experten wie Prof. Dr. med. Stefan Rehart aus Frankfurt.

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„Zur Behandlung akuter Beschwerden bei Arthrose und Arthritis stehen neben klassischen NSAR seit einiger Zeit auch magenschonende Medikamente, sogenannte Cox-2-Hemmer, zur Verfügung, die nicht nur den Schmerz schnell, stark und lange anhaltend lindern, sondern auch die Entzündung bekämpfen“, erklärt der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Frankfurter AGAPLESION Markus Krankenhaus.

„Zur Therapie starker chronischer Rückenschmerzen mit neuropathischer Komponente kann mit dem Wirkstoff Tapentadol seit einiger Zeit ein Medikament eingesetzt werden, das in seiner Wirksamkeit gegenüber vielen bisherigen Mitteln Vorteile hat“, weiß Dr. med. Liliana Tarau aus Wiesbaden. Durch seine zweifache Wirkung, die opiatähnlich ist und zugleich mit einer Aktivierung der schmerzhemmenden absteigenden Bahnen einhergeht, könne es starke Schmerzen effektiv und gezielt lindern, führt die erfahrene Anästhesiologin aus. Verträglichkeit und Sicherheit in der Langzeitanwendung seien weitere Vorteile dieser Substanz.

Fragen Sie unsere Experten

Neben dem gezielten Einsatz von Medikamenten befürworten Experten außerdem auch individuelle, alternative Behandlungsmethoden, Bewegungstherapie und eine Ernährungsumstellung, um die Beweglichkeit der Betroffenen zu verbessern und die Lebensqualität der Schmerzpatienten wiederherzustellen. Doch welcher Arzt ist der richtige Ansprechpartner? Was können moderne Behandlungskonzepte bieten? Wie sieht ein umfassendes Schmerzmanagement aus? Welche Bewegungstrainings sind sinnvoll? Wie kann die Ernährung die Gelenkgesundheit beeinflussen? Antworten rund um das Thema Schmerz geben am 12. September vier ausgewiesene Experten am Telefon.

Am Telefon sitzen für Sie:
  • Prof. Dr. med. Uwe Lange, Professur für Internistische Rheumatologie, Osteologie, Physikalische Medizin der Universität Gießen, Direktor der Abteilung Physikalische Medizin und Osteologie, stellv. Direktor der Abteilung Rheumatologie, klinische Immunologie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim. Schwerpunkte: Internistische Rheumatologie, Osteologie, Physikalische Medizin
  • Prof. Dr. med. Stefan Rehart, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am AGAPLESION Markus Krankenhaus in Frankfurt. Schwerpunkte: Orthopädische Rheumatologie, Endoprothetik und Arthroskopie an allen Gelenken
  • Dr. med. Liliana Tarau, Fachärztin für Anästhesiologie am Schmerz- und Palliativzentrum Rhein-Main in Wiesbaden. Schwerpunkte: spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Akupunktur
  • Dr. med. Thorsten Kriese, Leitender Arzt der Orthopädischen Fachabteilung am Otto-Fricke-Krankenhaus Bad Schwalbach. Schwerpunkte: Orthopädie, spezielle Schmerztherapie, Rheumatologie, Chirotherapie, Sportmedizin
Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönliche Expertenrat unter der kostenfreien Rufnummer 0800 000 55 32!
Autor: red

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