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Sa, 08:05 Uhr
17.04.2004

Und was ist mit den Ich-AGs?

Nordhausen (nnz). Als Erfolgsmodell bezeichnen SPD und auch Union die Entwicklung der Minijobs. Dass es da aber auch noch die Ich-AGs gibt, könnte darüber leicht übersehen werden. nnz wirft deshalb heute einen Blick auf deren Entwicklung.


Aus der staatlich geförderten Ich AG haben sich seit ihrer Einführung knapp ein Zehntel der Existenzgründer wieder verabschiedet. Zwischen Januar 2003 und Ende März 2004 seien von den insgesamt 127 000 Gründern 12 000 aus der Förderung herausgefallen, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag. Zum Jahreswechsel 2004 hatte die Quote lediglich bei drei Prozent gelegen. Dies bedeute jedoch kein „Scheitern“ des Instruments, beteuerte die BA-Sprecherin.

Für das Auslaufen der Fördertätigkeit könne es verschiedene Ursachen geben: Im schlimmsten Fall musste der Ich-AG-Gründer Insolvenz anmelden. Es sei aber auch möglich, dass ein Gründer eine feste Stelle angenommen hätte. Wenn eine Ich AG außerdem ein Jahreseinkommen von mehr als 25 000 Euro erzielt, wird die Förderung ebenfalls gestoppt. Ob dies schon vorgekommen sei konnte die Sprecherin allerdings nicht sagen. Existenzgründer können sich für maximal drei Jahre von der BA unterstützen lassen. Die Fördersumme sinkt nach einem Jahr von 600 auf 360 Euro im Monat.

Für die Vizechefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ursula Engelen-Kefer, sind die Daten über die Abmeldungen wenig überraschend. Sie fordert strengere Kriterien für die Genehmigung einer Ich AG, etwa die Vorlage eines Geschäftsplans.
Autor: nnz

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