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Mi, 07:05 Uhr
28.08.2013

Kryptische Fete

Wie in vielen anderen Städten wird es auch in Nordhausen Veranstaltungen zum Thema Verschlüsselung und Datensicherheit geben. Die erste Nordthüringer Kryptoparty ist für dem letzten Freitag in diesem Monat ab 18 Uhr in Nordhausen geplant...


Warum das Ganze? Wie wir vor Kurzem durch den NSA-Whistleblower Edward Snowden erfahren haben, ist staatliche Überwachung leider allgegenwärtig. Es geht nicht nur darum, dass jeder das Recht hat unbeobachtet zu kommunizieren, es geht auch um den Schutz Ihrer Geheimnisse! Jeder hat etwas zu verbergen. Nämlich seine eigenste Privatsphäre.

Leider ist es aber so, dass die im Grundgesetz verankerte Vertraulichkeit der Kommunikation (insbesondere das Fernmeldegeheimnis) nicht mehr viel wert ist und es immer wieder zum unerlaubten Mitschneiden personenbezogender Daten kommt.

Deswegen möchten die Nordhäuser Piraten und SOLID allen Interessierten Mittel und Hilfestellung geben sich so gut wie möglich zu schützen. Wir helfen beim Installieren von E-Mailsoftware, dem Erstellen und Verteilen von Schlüsseln zur sicheren Kommunikation.

Außerdem wollen die Veranstalter einige Risiken aus dem Alltag aufzeigen, wo es durch kleine Unachtsamkeit oder technische Defekte viel zu schnell zum Kontrollverlust über wichtige Datenbestände kommen kann, die wenn sie unverschlüsselt sind, dann ungeschützt in fremde Hände geraten können.
Gruppierungen und Organisationen die sich beteiligen möchten, egal ob mit technischer Ausrüstung, oder Unterstützung sind natürlich willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kann aber aus Planungsgründen nicht schaden. Aktuelle informationen und Linksammlung zum Thema Verschlüsselung und digitaler Notwehr unter: http://krypto.piratenndh.de/
Kontakt: Jan Richter krypto@piratenndh.de

30. August, 18 Uhr, Grimmelallee 25 (im Haus der Nordhäuser Tafel
Autor: red

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Kommentare
Franz Tabak
04.09.2013, 08:27 Uhr
Fragen zur Kryptoparty?
Mich würde ja mal interessieren, wie erfolgreich, also wieviele Besucher, die Party hatte. Viele können es ja nicht gewesen sein, sonst hätten die PIRATEN in ihrem Wahlkampf ja darüber berichtet, oder?

Aus früheren Erfahrungen mit dieser Örtlichkeit weiß noch, dass es dort doch etwas unangenehm riechen soll. Was denkt sich die Stadt bzw. die Kommune dabei, swas, wenn auch "nur" für eine derartige Sache die Räumlichkeiten zu vermieten?
Harzer_jung
04.09.2013, 10:05 Uhr
Antworten
Allzuviele Besucher waren es leider nicht. 4 Interessierte waren vor Ort.
Zur Örtlichkeit: Das gebäude ist benutzbar, sauber und Riecht auch nicht merkwürdig^^
Und ich möchte es sicherheitshalber nochmal erwähnen: eine Kryptoparty ist kein Wahlkampf.

Es wird demnächst auch eine 2. Veranstaltung geben, aus organisatorischen Gründen wird der Termin irgendwann ende September sein.
BGE- Pirat
04.09.2013, 22:56 Uhr
@hanni
hallo
wenn du da warst warum bist du nicht hoch gekommen und hättest dir ein bild gemacht.
oder lass es mit solchen kommentaren.
ohne mfg
Wolfi65
05.09.2013, 07:25 Uhr
Alles verschlüsseln
und dann kommt man irgwann selbst nicht mehr an die eigenen Daten heran.
Den Schlüssel verlegt oder beim verschlüsseln falsch abgelegt und schon ist der eigene PC zugemauert.
Alles schon passiert und wohl dem, welcher noch ein unverschlüsseltes Backup irgendwo liegen hat, sonst wird es eng mit den unersetzbaren Fotos und Dokumenten.
Dann kommt Niemand mehr an die Daten ran.
Und wen interessieren schon die Fotos von der eigenen Hochzeit und oder der Kinder.
Aber die sind dann digital sicher auf der eigenen Festplatte für immer dem eigenen Zugriff entzogen.
So ist das eben mit den Ratschlägen des Herrn Snowden.
Franz Tabak
05.09.2013, 08:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Alex Gösel
06.09.2013, 00:29 Uhr
Piraten
Wie ich soeben in anderen Medien gelesen habe, hat sich Snowden wieder gemeldet, diesmal zum Thema "Verschlüsselte Daten im Internet". Die NSA kann, wenn man seinen Äußerungen glauben schenken darf, verschlüsselte Daten im Internet mitlesen.

Unter dem Codenamen "Bullrun" könne die NSA mit Supercomputern, technischen Tricks, Gerichtsbeschlüssen und einiger Überzeugungsarbeit bei IT-Unternehmen die Mehrheit der bekannten Verschlüsselungssysteme geknackt oder umgangen. Trifft dieses auch auf die von Ihnen gezeigten Verschlüsselungssyteme zu? Falls ja, lohnt sich dann der Aufwand, dass man seine Daten verschlüsselt? Lohnt auch der Aufwand für eine zweite, von Ihnen hier angekündigte "Kryptofete"?

Jetzt noch ein Wort zum "Piraten für NDH": Wie sie hier kommentieren, werter Nordhäuser Pirat, schickt es sich nicht für einen Bundestagskandidaten, sowas kostet Ihnen und Ihrer Partei nur Stimmen!

Zum Schluß möchte ich ein Zitat, welchen Konrad Zuse, dem Erfinder des Computers, zugeschrieben wird, bringen: "Wenn die Computer zu mächtig werden, dann zieht den Stecker aus der Steckdose."

Ich kann mich diesem Zitat nur anfügen, es gibt auch noch ein anderes Leben als das in "Digitalien"!
Wolfi65
06.09.2013, 07:08 Uhr
Das Problem ist...
aber:
Wenn ich den Stecker ziehe, läuft er trozdem weiter und ich muss warten, bis das Akku leer ist.
Das kann sich ziehen und in dieser Zeit hat der Geheimdienst die Festplatte leergesaugt.:-)
Übrigens sind heute Computersysteme in der Lage den Störfaktor Mensch weitgehend außen vor zu lassen und völlig autark weiter zu machen.
In vielen Fällen gibt es überhaupt kein Stecker mehr, den man noch ziehen könnte.
Als Beispiel seien der Angriffscomputer der Atomstreitkräfte der Supermächte genannt.

PS:Verschlüsselt Eure Festplatten und Ihr werdet sehen, das Drama nimmt seinen Lauf.
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