Fr, 12:08 Uhr
16.04.2004
Alles in „Butter“?
Nordhausen (nnz). So kurz vor der Landesgartenschau scheint in Nordhausen alles in Butter zu sein. Die letzten Arbeiten stehen. Von der LGS-Zeit sollten auch die Einzelhändler profitieren. Doch denen wird jetzt ein Strich durch ihre Rechnung gemacht. Zumindest an den Sonntagen.
Hoch zufrieden mit dem realisierten Stadtumbau zeigte sich der Nordhäuser Bauausschussvorsitzende im Stadtrat, Volker Fütterer (SPD). Viel Streit habe es in den letzten Jahren um die baulichen Veränderungen der Nordhäuser Innenstadt gegeben, doch das Ergebnis war die mitunter mühselige Auseinandersetzung wert, meinte Fütterer.
Der Nordhäuser Stadtrat hatte mit der Landesgartenschau auch immer die Zielsetzung verbunden, der Stadt ein neues Gesicht zu geben. Dass dies positiv gelungen ist, bestätigt einem jetzt selbst so mancher Kritiker, weiß Volker Fütterer aus persönlichen Gesprächen. Fütterer dankte auch den beiden großen Wohnungsbauunternehmen der Stadt Nordhausen für ihr Engagement bei der Modernisierung der Innenstadtgebäude. Ohne diese Millionen-Investitionen wäre es noch ziemlich grau in unserer Stadt, meinte Fütterer.
Enttäuscht zeigte sich der Bauausschussvorsitzende vom Thüringer Sozialministerium, welches den Geschäften in der Stadt keine freiwillige Sonntagsöffnung während der Landesgartenschau genehmigte. Die Stadt Nordhausen hatte den Antrag für eine Ausnahmeregelung an das zuständige Ministerium gestellt, um den Gartenschaubesuchern auch an Sonntagen das Einkaufen zu ermöglichen. Hier hätte der Nordhäuser Minister Dr. Klaus Zeh sich für die Stadt einsetzen müssen, stattdessen sprach sein Ministerium ein Verbot aus, erklärte Fütterer verärgert.
Die Stadt rechnet mit rund einer halben Million Besuchern während der Landesgartenschau, welche sicherlich hauptsächlich an den Wochenenden kommen werden. Samstags können die Geschäfte schon jetzt bis 20 Uhr öffnen.
Autor: nnzHoch zufrieden mit dem realisierten Stadtumbau zeigte sich der Nordhäuser Bauausschussvorsitzende im Stadtrat, Volker Fütterer (SPD). Viel Streit habe es in den letzten Jahren um die baulichen Veränderungen der Nordhäuser Innenstadt gegeben, doch das Ergebnis war die mitunter mühselige Auseinandersetzung wert, meinte Fütterer.
Der Nordhäuser Stadtrat hatte mit der Landesgartenschau auch immer die Zielsetzung verbunden, der Stadt ein neues Gesicht zu geben. Dass dies positiv gelungen ist, bestätigt einem jetzt selbst so mancher Kritiker, weiß Volker Fütterer aus persönlichen Gesprächen. Fütterer dankte auch den beiden großen Wohnungsbauunternehmen der Stadt Nordhausen für ihr Engagement bei der Modernisierung der Innenstadtgebäude. Ohne diese Millionen-Investitionen wäre es noch ziemlich grau in unserer Stadt, meinte Fütterer.
Enttäuscht zeigte sich der Bauausschussvorsitzende vom Thüringer Sozialministerium, welches den Geschäften in der Stadt keine freiwillige Sonntagsöffnung während der Landesgartenschau genehmigte. Die Stadt Nordhausen hatte den Antrag für eine Ausnahmeregelung an das zuständige Ministerium gestellt, um den Gartenschaubesuchern auch an Sonntagen das Einkaufen zu ermöglichen. Hier hätte der Nordhäuser Minister Dr. Klaus Zeh sich für die Stadt einsetzen müssen, stattdessen sprach sein Ministerium ein Verbot aus, erklärte Fütterer verärgert.
Die Stadt rechnet mit rund einer halben Million Besuchern während der Landesgartenschau, welche sicherlich hauptsächlich an den Wochenenden kommen werden. Samstags können die Geschäfte schon jetzt bis 20 Uhr öffnen.


