Di, 14:09 Uhr
13.04.2004
nnz-Wahlkampf-Ecke: Bedrohung
Nordhausen (nnz). Es ist Wahlkampfzeit – auch im Landkreis Nordhausen. Und da kümmern sich Landespolitiker der einen Partei auch schon mal um Auswirkungen von Gesetzen, die andere Parteien gemacht haben. Und so will CDU-Mann Egon Primas sich um die Auswirkungen der Ausbildungsplatzabgabe informieren...
Die Verärgerung in der Wirtschaft über die ab Herbst geplante Ausbildungsabgabe nimmt zu. Werden größere Unternehmen nach der jetzt bekannt gewordenen Berechnungsformel hart getroffen, seien die Folgen für kleinere Firmen noch gar nicht abzusehen. Um diese Auswirkungen bei den Unternehmen in der Region kennen zulernen, plant der CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas, Betriebe im Landkreis Nordhausen zu besuchen, um sich über die Situation der einzelnen Unternehmen zu informieren. Dabei ist er insbesondere interessiert, in den Unternehmern die Belastungen durch die von der rot-grünen Koalition angestrebte Ausbildungsplatzabgabe zu erfahren für den Fall, dass sie nach der jetzt bekannten Abgabe-Formel zur Kasse gebeten werden.
Die Belastung durch eine Ausbildungsplatzabgabe sei ein schwerer Schlag für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen, insbesondere der mittelständischen in Industrie und Handwerk. Primas befürchtet aber auch, dass sich viele Betriebe nach Einführung der Ausbildungsplatzabgabe freikaufen werden und damit noch weniger betrieblich ausgebildet werde.
Egon Primas will aber nicht nur die möglichen Belastungen abwägen, sondern auch darüber informieren, dass sich die Union eindeutig gegen diese Abgabe wendet. Vielmehr will sie die Situation auf dem Lehrstellenmarkt durch eine Flexibilisierung der Berufsausbildung verbessern, um so Härten zu vermeiden, die in einzelnen Fällen bis zur Existenzbedrohung gehen könnten. Die Vorschläge der Union sehen unter anderen eine flexible Gestaltung der Ausbildungsdauer vor, indem die in der Regel dreijährige Lehre vermehrt stufenweise organisiert wird.
Egon Primas bekundet vor dem ersten Besuch bei der Gummiformteile GmbH in Niedersachswerfen, sich dafür einzusetzen, dass der rot-grüne Irrweg der Ausbildungsplatzabgabe nicht fortgesetzt, sondern durch die Vorschläge von CDU und CSU zumindest abgemildert werde.
Autor: nnzDie Verärgerung in der Wirtschaft über die ab Herbst geplante Ausbildungsabgabe nimmt zu. Werden größere Unternehmen nach der jetzt bekannt gewordenen Berechnungsformel hart getroffen, seien die Folgen für kleinere Firmen noch gar nicht abzusehen. Um diese Auswirkungen bei den Unternehmen in der Region kennen zulernen, plant der CDU-Landtagsabgeordnete Egon Primas, Betriebe im Landkreis Nordhausen zu besuchen, um sich über die Situation der einzelnen Unternehmen zu informieren. Dabei ist er insbesondere interessiert, in den Unternehmern die Belastungen durch die von der rot-grünen Koalition angestrebte Ausbildungsplatzabgabe zu erfahren für den Fall, dass sie nach der jetzt bekannten Abgabe-Formel zur Kasse gebeten werden.
Die Belastung durch eine Ausbildungsplatzabgabe sei ein schwerer Schlag für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen, insbesondere der mittelständischen in Industrie und Handwerk. Primas befürchtet aber auch, dass sich viele Betriebe nach Einführung der Ausbildungsplatzabgabe freikaufen werden und damit noch weniger betrieblich ausgebildet werde.
Egon Primas will aber nicht nur die möglichen Belastungen abwägen, sondern auch darüber informieren, dass sich die Union eindeutig gegen diese Abgabe wendet. Vielmehr will sie die Situation auf dem Lehrstellenmarkt durch eine Flexibilisierung der Berufsausbildung verbessern, um so Härten zu vermeiden, die in einzelnen Fällen bis zur Existenzbedrohung gehen könnten. Die Vorschläge der Union sehen unter anderen eine flexible Gestaltung der Ausbildungsdauer vor, indem die in der Regel dreijährige Lehre vermehrt stufenweise organisiert wird.
Egon Primas bekundet vor dem ersten Besuch bei der Gummiformteile GmbH in Niedersachswerfen, sich dafür einzusetzen, dass der rot-grüne Irrweg der Ausbildungsplatzabgabe nicht fortgesetzt, sondern durch die Vorschläge von CDU und CSU zumindest abgemildert werde.
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in der nnz-Wahlkampf-Ecke dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |

