eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
So, 11:02 Uhr
11.08.2013

Übung macht den Meister

Der einheitliche europäische Zahlungsraum - kurz SEPA genannt - steht unmittelbar vor der Vollendung. Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen müssen sich an Neuerungen im Zahlungsverkehr gewöhnen. Aber sie tun sich schwer damit...


"Die bisher bekannten nationalen Überweisungen und Lastschriften werden schon bald nicht mehr möglich sein", betont Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Um welche Dimensionen es bei der Umstellung geht, verdeutlichen Zahlen der Bundesbank: Täglich werden in Deutschland etwa 22 Millionen Überweisungen und 35 Millionen Lastschriften getätigt.

Europaweit einheitliche Kontonummern

Die neuen EU-Regeln schaffen europaweit einheitliche Kontonummern (IBAN), welche die bisherigen Zahlenkombinationen ablösen. Diese IBAN besteht aus einem Ländercode (für Deutschland DE), einer zweistelligen Prüfziffer sowie der schon bekannten BLZ und Kontonummer. Zum 1. Februar 2014 soll die Umstellung vollzogen sein und für alle nationalen und internationalen Zahlungen gelten. Die näher rückende Umstellung lässt die Bundesbürger noch kalt: Nicht einmal zehn Prozent aller Überweisungen wurden Mitte 2013 über SEPA abgewickelt.

Banken nutzen Übergangsfristen

Ab Februar 2014 werden die Bundesbürger auf ihren Kontoauszügen tatsächlich ihre neue IBAN vorfinden - ansonsten ändert sich zunächst nicht viel. "Denn die deutschen Banken nutzen die Übergangsfristen für Privatkunden, die das SEPA-Begleitgesetz bietet", erläutert Martin. Konkret bedeute dies, dass Privatkunden bei inländischen Überweisungen noch bis zum 1. Februar 2016 wie bisher Kontonummer und BLZ nutzen können.Die Bank übernehme dann für die Privatkunden die Umrechnung in IBAN. Bei grenzüberschreitenden SEPA-Überweisungen und -Lastschriften benötige man bis Februar 2016 auch weiterhin neben der IBAN den BIC. "Nach dem Ende dieser Übergangsfristen kann man im bargeldlosen Zahlungsverkehr europaweit nur noch seine IBAN nutzen. Die Übergangszeit ist die beste Gelegenheit, um sich mit der Verwendung vertraut zu machen", appelliert der BVR-Vorstand an die Verbraucher.

Daten & Fakten

Während es für Privatkunden beim SEPA-Verfahren eine Übergangszeit bis zum 1. Februar 2016 gibt, müssen Firmenkunden bereits ab dem 1. Februar 2014 die neuen SEPA-Zahlverfahren verwenden. Zeit zum "Üben" war genug: Seit dem Start der SEPA-Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in den Jahren 2008 und 2009 können diese bereits parallel genutzt werden. SEPA umfasst einheitliche Vorgaben für alle 28 EU-Staaten sowie für Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Retupmoc
12.08.2013, 10:11 Uhr
Nümmerchen
Da haben die meisten älteren Leute mal wieder die nächste Hürde ... und was im Artikel nicht gesagt wird: Früher wurden die Nümmerchen auf der Bank verglichen... heute genügt eine falsche Zahl und schon ist das Geld woanders. Und dann geht das Gejammer los. Statt einfacher wird es durch die EU noch komplizierter.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)