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Di, 17:09 Uhr
30.07.2013

Fahrradunfälle häufen sich in Ferienzeit

Nach wie vor ist hierzulande Rad fahren eine der Sportarten Nummer eins. Sie ist gesund, hält fit, man kann sie problemlos in den Alltag einbauen und mit anderen Dingen, etwa dem kleineren Einkauf oder der Fahrt zur Arbeit kombinieren...


Jedes Jahr zur Ferienzeit bevölkern allerdings auch Radtouristen die Radwege in den verschiedenen Tourismusgebieten. Dies hat zur Folge, dass in den entsprechenden Gegenden die Fahrradunfälle erheblich ansteigen. Neben Unkenntnis spielt hier häufig auch Leichtsinn eine Rolle. Statt geeigneter Gepäckstücke, etwa hier erhältlich, zu kaufen, werden häufig Umhängetaschen notdürftig an den Lenker geknotet oder auf dem Gepäckträger transportiert, von wo aus die Gurte dann in die Speichen gelangen.

Doch dies ist nicht alles. Hinter der Mehrzahl an Unfällen oder Gefahrensituationen steckt nicht Unwissen und Leichtsinn, sondern ein gewisses Maß an Ignoranz.

Bessere Kontrollen

Bundesweit nimmt die Polizei daher gerade jetzt verstärkt in der Ferienzeit Kontrollen speziell an Fahrradfahrern vor. Die Beamten untersuchen das Fahrrad hierbei auf Verkehrssicherheit, speziell auf geeignete Beleuchtung, und kontrollieren auch die Einhaltung von Verkehrsregeln. Denn hier nehmen die Radfahrer das Gesetz meist nicht so ernst und der Trend geht klar in die Richtung Verkehrswidrigkeiten als Fahrradfahrer eher als Bagatelle zu werten.

So wird Rechtsverkehr auf Radwegen ignoriert, es wird mit höchster Geschwindigkeit auf Fußwegen gefahren und Ampelsignale erfahren gerade dort, wo sie speziell für Radfahrer angebracht wurden, am wenigsten Beachtung. Der zusätzliche Einsatz von der sogenannten Radler-Polizei soll weiter die Unfallzahlen senken.

Je besser das Fahrradnetz desto schlechter die Situation

Auffällig ist hierbei auch dass Radfahrer gerade dort, wo die Radwege am besten ausgebaut sind, am Häufigsten regelwidrig fahren. Scheinbar wird im regulären Straßenverkehr noch aufgepasst, auch zum Selbstschutz und etwaige Ampeln werden beachtet. Auf gut ausgebauten Radwegen fühlen sich die Radler dann sicher und nehmen Regeln dementsprechend nicht so ernst.

Weder die Verkehrsrichtung noch Gefahrenschilder oder Ampeln, welche erst dann auf Grün schalten, wenn eine Straßenquerung sicher ist, erfahren Beachtung. Der Ausbau von Radwegen hingegen ist dennoch sehr sinnvoll, erkennt man in offiziellen Unfallstatistiken doch, dass im regulären Straßenverkehr Unfälle vor allem auch durch Autofahrer verschuldet werden.
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
30.07.2013, 22:55 Uhr
Radfahrer gehören auf die Straße ...
und nicht auf den Gehweg! Zustände wie in Nordhausen, finden sie in keiner anderen Stadt. Radfahrer fahren auf dem Gehweg und "rasen" an Haustüren und Geschäften vorbei ohne Rücksicht auf Verluste. Nur mit der Begründung "Auf der Straße ist es so gefährlich". Dass die Radfahrer aber die Füssgänger gefährden interessiert weder Ordnungsamt noch Polizei. Die fahren durch ohne auch nur die Wimper zu zucken. Würden alle Radfahrer auf der Straße fahren, würde sich das Rasen der Autofahrer von selbst einstellen.
Suedharzer15
31.07.2013, 08:17 Uhr
da muß ich Ihnen absolut Recht geben
Radfahrer gehören auf die Straße, wenn kein Radweg vorhanden ist. Es ist sogar per Gesetzt verboten, dass Radfahrer (ausgenommen kleine Kinder) auf Gehwegen fahren dürfen. Dafür gibt es sogar Verwarngelder! Aber in Nordhausen habe ich noch nie gesehen, dass Polizei oder Ordnungsamt mal genau darauf achten. Es scheint hier niemanden (Polizei oder OA) zu Interessieren. Ich selber war erst vor einigen Monaten ein Opfer von einem rasenden Radfahrer geworden. Ich machte einen Schritt aus unserem Haus und bin dann direkt auf dem Bürgersteig, als ich "erwischt" wurde von einem rasenden Jugendlichen Radfahrer. Resultat: zwei gebrochene Rippen bei mir und ein Parkendes Auto beschädigt.

Ich wünsche mir mehr Kontrollen und auch das verhängen von den dementsprechenden Bußgeldern! So kann es nicht weiter gehen!!!
Hans Dittmar
31.07.2013, 10:54 Uhr
Mehr Kontrollen für Radfahrer
Da kann ich meinen beiden Vor-Kommentatoren nur Recht geben. Stellen Sie sich doch vor, ein Kind läuft aus der Haustür auf den "sicheren" Gehweg. Kopf in Lenkerhöhe da kann sich jeder das Resultat ausrechnen. Hoffentlich liest die Polizei oder das Ordnungsamt mal mit und reagiert endlich mal.
Wuschel75
31.07.2013, 11:37 Uhr
Strengere Kontrollen!!!
Ich gebe da meinen Vorrednern definitiv Recht.
Auch ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, mit Parkplätzen vor der Tür. Dazu wächst eine Hecke direkt neben den Bürgersteig.
So das wenn man aus dem Ausgang kommt, den Bürgersteig nicht einsehen kann. Dann kommt ein Radfahrer angeradelt und man sitzt fasst auf dem Lenker.

Da ich Mutti eines kleinen Kindes bin, ist da immer mit Vorsicht geboten, weil man die Fahrradfahrer nicht kommen sieht.

Auch als Autofahrer muß man sich von Fahrradfahrern beschimpfen lassen. Man macht die Beifahrertür des Autos auf um das Kind ein und aussteigen zu lassen, dadurch ist natürlich der Bürgersteig kurzzeitig blockiert.
Dann wird man noch beschimpft.

Es gibt auch Fahrradfahrer die es noch nicht mal nötig haben zu klingeln, wenn sie an einem vorbei wollen. Gibt es nicht.

Ich weiß nur das ich mich provokativ, dann erst Recht als Fußgänger mich breit mache auf dem Bürgersteig.
-----7
31.07.2013, 12:35 Uhr
Rücksichtslosigkeit
Ich bin selbst seit einiger Zeit wieder Radfahrer, aber auch ich bin über die Rücksichtslosigkeit vieler anderer Radfahrer entsetzt.

Schlimm ist es in der Halleschen und der Arnoldstraße. Obwohl dort beidseitig Radwege sind wird von vielen der falsche Radweg benutzt. Fahre ich auf der richtigen Seite, wird noch nicht einmal angehalten oder ausgewichen, so dass ich gezwungen bin bzw. dazu genötigt werde, anzuhalten, oder auf den Gehweg auszuweichen. Wartet man an der Ampel Hallesche Str. - Taschenberg, was auch mal 2-3 min dauern kann, radeln andere einfach bei rot drüber. Ähnliche Situationen, wie sie hier schon geschildert wurden, habe ich als Fußgänger auch schon erlebt.

Daher möchte ich mich meinen Vorkommentatoren anschließen und fordere auch Kontrollen der Radfahrer.

Aber auch einige Autofahrer sollten beim Abbiegen besser kontrolliert werden. Mehrfach wurde ich durch diese schon in gefährliche Situationen gebracht.
nordhäuser72
31.07.2013, 18:41 Uhr
Mehr Sicherheit für Radfahrer
Natürlich.... Da erscheint ein Bericht, dass sich Fahrradunfälle häufen und schon sind die Radfahrer Schuld. Ich denke, dass das Problem woanders liegt. Warum gibt es denn so viele Unfälle? Weil die Radfahrer auf den Fußweg ausweichen müssen. Und warum? Weil es keine Radwege, bzw. Zu wenig gibt. Und da, wo es welche gibt, laufen die Fußgänger achtlos dräu und Regen sich über die Radfahrer auf.
Radfahrer gehören nicht auf die Strasse!!! Sie gehören auf den Radweg. Und hier ist die Stadt gefragt. Beispiel : Nordhausen Nord. Dort ist es schon ein Glücksspiel lebend und unverletzt an den parkenden Autos auf der Strasse um edeka zu kommen, zumal man ständig überholt wird, trotz Gegenverkehr. Warum soll man sich gefährden? Und bevor irgendwer antwortet. Bitte auch mal an Kinder denken. Die sind unser höchstes Gut und wir setzen sie Gefahren aus, weil sie auf der Strasse fahren müssen und es keine Radwege, bzw. Zu wenig davon gibt.
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