Di, 12:52 Uhr
30.07.2013
Kein Regal, sondern Zigaretten
Rasthof Waldkater bei Helmstedt: In den Abendstunden des vergangenen Freitags kontrollierten Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Braunschweig stichprobenweise den fließenden Verkehr auf der Autobahn 2. Um die Überprüfung von Gepäckstücken zu beschleunigen, stand den Beamten am Kontrollpunkt ein Röntgenmobil zur
Verfügung...
Gegen 19 Uhr führten meine Kollegen einen in Osteuropa zugelassenen Kleintransporter mit mehreren Reisenden zum Kontrollpunkt. Laut Angabe des Fahrers sollte die Reiseroute nach England führen, erklärt Frank Mauritz,
Pressesprecher des Hauptzollamts Braunschweig.
Dank des Röntgenfahrzeugs konnte das gesamte Reisegepäck im Kleintransporter zügig kontrolliert werden. Die erfahrenen Zöllner erkannten auf den Bildschirmen der Röntgenanlage sofort, dass bei einem Paket etwas nicht stimmen konnte. Von außen konnte man meinen, dass sich im Paket Einlegeböden für Regale befinden. Die Durchleuchtung der Böden lieferte jedoch den sicheren Hinweis, dass die Böden nicht ausschließlich aus (Sperr-)Holz bestehen konnten. Die Beamten untersuchten die furnierten Bretter näher und fanden darin über 33.400 eingelassene Schmuggelzigaretten.
Der Schmuggel von Zigaretten nach England ist für uns nicht ungewöhnlich. Tabakwaren unterliegen dort einer höheren Steuerbelastung als in Deutschland. England ist damit ein lukratives Ziel für Zigarettenschmuggler, erläutert Mauritz weiter.
Die Zöllner vor Ort stellten die 34.400 Schmuggelzigaretten sicher. Der Steuerschaden liegt bei 6.000 Euro.
Autor: redVerfügung...
Gegen 19 Uhr führten meine Kollegen einen in Osteuropa zugelassenen Kleintransporter mit mehreren Reisenden zum Kontrollpunkt. Laut Angabe des Fahrers sollte die Reiseroute nach England führen, erklärt Frank Mauritz,
Pressesprecher des Hauptzollamts Braunschweig.
Dank des Röntgenfahrzeugs konnte das gesamte Reisegepäck im Kleintransporter zügig kontrolliert werden. Die erfahrenen Zöllner erkannten auf den Bildschirmen der Röntgenanlage sofort, dass bei einem Paket etwas nicht stimmen konnte. Von außen konnte man meinen, dass sich im Paket Einlegeböden für Regale befinden. Die Durchleuchtung der Böden lieferte jedoch den sicheren Hinweis, dass die Böden nicht ausschließlich aus (Sperr-)Holz bestehen konnten. Die Beamten untersuchten die furnierten Bretter näher und fanden darin über 33.400 eingelassene Schmuggelzigaretten.
Der Schmuggel von Zigaretten nach England ist für uns nicht ungewöhnlich. Tabakwaren unterliegen dort einer höheren Steuerbelastung als in Deutschland. England ist damit ein lukratives Ziel für Zigarettenschmuggler, erläutert Mauritz weiter.
Die Zöllner vor Ort stellten die 34.400 Schmuggelzigaretten sicher. Der Steuerschaden liegt bei 6.000 Euro.




