Di, 12:09 Uhr
09.07.2013
Medusa im Südharz-Klinikum
An Sepsis, umgangssprachlich auch unter dem Begriff Blutvergiftung bekannt, sterben fast so viele Deutsche, wie am Herzinfarkt. Dieser Infektionserkrankung fallen jährlich in Deutschland etwa 60.000 Menschen zum Opfer...
Von links: Prof. Dr. Uwe Klein, Pfleger Ralf Schumann, Dr. Raimondo Laubinger und Dr. Patrick Jung
Sollte die Sepsis nicht rechtzeitig erkannt und richtig therapiert werden, führt sie innerhalb weniger Tage zum Tode. Genau an dieser Stelle setzt die MEDUSA-Studie (Medical Education for Sepsis Source Control and Antibiotics) an. Diese Studie ist weltweit die größte Studie zum Thema Sepsis und Weiterbildung als Maßnahme zur Senkung der Sepsissterblichkeit.
In Thüringen läuft diese bundesweite Qualitätsoffensive zur Senkung der Sepsissterblichkeit bereits seit mehren Monaten. Insgesamt 40 Kliniken, darunter allein die Hälfte aus Thüringen, nehmen an der sogenannten MEDUSA-Studie teil, die vom Sepsiscenter CSCC des Universitätsklinikums Jena initiiert wurde. Ein erfolgreicher Teil dieser Studie wird durch die Klink für Anästhesie und operative Intensivmedizin des Südharz Klinikums bereits seit Monaten bearbeitet.
In dieser auf fünf Jahre angelegten bundesweiten Studie, die sich inzwischen in der zweiten von vier Phasen befindet, soll untersucht werden, inwiefern klinikinterne Weiterbildungsprogramme zum frühzeitigen Erkennen einer Blutvergiftung und somit einer rechtzeitigen Behandlung, beitragen können. So lautet auch das Motto der MEDUSA-Studie: Zeit rettet Leben.
Hierbei hat sich heraus gestellt , dass mit jeder gewonnenen Stunde einer frühzeitigeren Behandlung die Sterblichkeit um etwa 8 % gesenkt werden könne. Durch Weiterbildung und Training für Ärzte und Pflegekräfte sowie ein Vergleich unter den Kliniken, soll die Krankenhaushygiene gestärkt werden. An der Durchführung der Studie und der Umsetzung der Weiterbildungsmaßnahmen an der Klink für Anästhesie und operative Intensivmedizin des Südharz Klinikums, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Uwe Klein und Dr. med. Patrick Jung, sind insbesondere Oberarzt Dr. med. Raimondo Laubinger, Frau Dr. Beatrix Eberhardt und der Intensivpfleger Ralf Schumann beteiligt.
Autor: redVon links: Prof. Dr. Uwe Klein, Pfleger Ralf Schumann, Dr. Raimondo Laubinger und Dr. Patrick Jung
Sollte die Sepsis nicht rechtzeitig erkannt und richtig therapiert werden, führt sie innerhalb weniger Tage zum Tode. Genau an dieser Stelle setzt die MEDUSA-Studie (Medical Education for Sepsis Source Control and Antibiotics) an. Diese Studie ist weltweit die größte Studie zum Thema Sepsis und Weiterbildung als Maßnahme zur Senkung der Sepsissterblichkeit.
In Thüringen läuft diese bundesweite Qualitätsoffensive zur Senkung der Sepsissterblichkeit bereits seit mehren Monaten. Insgesamt 40 Kliniken, darunter allein die Hälfte aus Thüringen, nehmen an der sogenannten MEDUSA-Studie teil, die vom Sepsiscenter CSCC des Universitätsklinikums Jena initiiert wurde. Ein erfolgreicher Teil dieser Studie wird durch die Klink für Anästhesie und operative Intensivmedizin des Südharz Klinikums bereits seit Monaten bearbeitet.
In dieser auf fünf Jahre angelegten bundesweiten Studie, die sich inzwischen in der zweiten von vier Phasen befindet, soll untersucht werden, inwiefern klinikinterne Weiterbildungsprogramme zum frühzeitigen Erkennen einer Blutvergiftung und somit einer rechtzeitigen Behandlung, beitragen können. So lautet auch das Motto der MEDUSA-Studie: Zeit rettet Leben.
Hierbei hat sich heraus gestellt , dass mit jeder gewonnenen Stunde einer frühzeitigeren Behandlung die Sterblichkeit um etwa 8 % gesenkt werden könne. Durch Weiterbildung und Training für Ärzte und Pflegekräfte sowie ein Vergleich unter den Kliniken, soll die Krankenhaushygiene gestärkt werden. An der Durchführung der Studie und der Umsetzung der Weiterbildungsmaßnahmen an der Klink für Anästhesie und operative Intensivmedizin des Südharz Klinikums, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Uwe Klein und Dr. med. Patrick Jung, sind insbesondere Oberarzt Dr. med. Raimondo Laubinger, Frau Dr. Beatrix Eberhardt und der Intensivpfleger Ralf Schumann beteiligt.


