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Mo, 17:39 Uhr
08.07.2013

Der Blick in die Glaskugel

„Ich habe begonnen mit einer Zukunftsdiskussion“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) heute im Audimax der Nordhäuser Fachhochschule zum Zukunftsdiskurs Nordthüringen. Eingeladen hatte Machnig Experten aus Wissenschaft und Politik...


Zunächst gestaltete der Minister viele Zahlen, Daten und Fakten und verdeutlichte, dass in den nächsten Jahren deutlich weniger Geld für Investitionen zur Verfügung stehen werde. Sowohl im Land als auch in den Kommunen. Was bis zum Jahr 2020 in Thüringen, also auch in Nordthüringen zu tun ist, dazu gab von Machnig einige Empfehlungen. Faire Löhne, Innovationen, exportorientierte Unternehmen und vor allem eine enge Verbindung zwischen Forschung und Wirtschaft. Der entscheidende Motor, um diese Herausforderungen anzunehmen, sei ein gesunder Mittelstand. Dann sei Thüringen ein wirtschaftlicher und sozialer Lebensstandort, so Machnig.
Die Zukunft diskutiert (Foto: nnz)
Die Zukunft diskutiert (Foto: nnz)
Die Zukunft diskutiert (Foto: nnz)
Dann wurde diskutiert. Machnig diskutierte mit zwei Landrätinnen (Antje Hochwind und Birgit Keller) einem FH-Präsidenten (Prof. Jörg Wagner), einem Oberbürgermeister (Dr. Klaus Zeh) und einem Unternehmensgeschäftsführer (Oliver Wönnmann).

In der Diskussion kam zum Ausdruck, dass es in den kommenden Jahren weniger Geld gebe. Die Kommunen haben mitunter nicht mal Geld, um die zehn oder zwanzig Prozent Eigenanteil für Investitionen aufzubringen. Positive Erfahrungen schilderte Oliver Wönnmann. Der Kurbelwellenhersteller Feuer Powertrain würdigte die Zusammenarbeit mit Partnern im Land und in der Kommune. Anständige Löhne, gute Ausbildung stehen gegen einen weltweiten Wettbewerb.

Für die Nordhäuser Fachhochschule konstatierte deren Präsident, dass die Hälfte der Absolventen in einem Umkreis von 50 Kilometer um Nordhausen herum einen Job finde.

Und nun sollte diskutiert werden. Gefragt wurde nach Image-Kampagne des Kyffhäuserkreises und des Landkreises Nordhausen. Das sei in Arbeit, sagten Hochwind und Keller und verwiesen auf die kreiseigenen Internetseiten, die entsprechend aufgepeppt werden. Es ist eigentlich alles ganz einfach - es muss nur gemacht und nur finanziert werden.
Autor: red

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