Sa, 06:42 Uhr
06.07.2013
Balsam für Körper und Geist
Über 1500 Südharzer Kunden aller Altersklassen – im Durchschnitt 40 Jahre - zählt das Wellness-und Gesundheitszentrum Carpe Diem in der Nordhäuser Rautenstraße. Vor dreizehn Jahren von Thomas Erny mit zwei Mitarbeitern aus der Taufe gehoben, ist es heute weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Kurt Frank besuchte es...
Pro Woche bietet das Haus 106 Kurse – vom Babyschwimmen bis zu Angeboten für Urgroßeltern. 20 Mitarbeiter, ausgebildete Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler, bemühen sich um das Wohl der Patienten und Besucher. Etwa 200 Männer und Frauen werden hier individuell betreut.
Während jüngere Leute vor allem Wert auf Körperhaltung und Muskulatur, kurzum ästhetische Aspekte, besonderen Wert legen, sind die Senioren darauf bedacht, sich im Alter beweglich und fit zu halten, kleinen und größeren Wehwehchen vorzubeugen. Dafür bietet das Wellness- und Gesundheitszentrum in der Rolandstadt auch dank seiner vielseitigen Sportmöglichkeiten ideale Voraussetzungen.
Man soll das Alter nicht als Abbauphase sehen, der man willkürlich ausgesetzt sei, sagt Geschäftsführer und Sportwissenschaftler Thomas Erny. Sich den neuen Anforderungen stellen und nach Möglichkeiten suchen, damit das Leben auch im höheren Alter Freude bleibt, das sei die bessere Alternative, als nur untätig den Tag zu verbringen. Bewegung sei Leben.
Die Frauen und Männer im Alter von 20 bis 75 Jahren, die sich jeden Dienstagvormittag zu ihrem Gruppenfitnesskurs naturalMove einfinden, nehmen das wörtlich (Bild). Herzstück ist das Balancetrainingssystem. Es sei kein bestimmtes Fitness-Level erforderlich, sagt Kristin Goepp-Erny, die den Kurs leitet. Das Programm ermögliche jedem Teilnehmer seine Intensität selbst zu entscheiden. Es verstärke körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Carpe Diem ist auch zu einer Stätte der Begegnung geworden, in der sich Menschen regelmäßig einfinden, sich sportlich betätigen und miteinander kommunizieren. Oder in der Sauna schwitzen. So wie die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Männer, die sich seit Jahr und Tag jeden Freitagvormittag treffen. Saunagänge, sind sie überzeugt, seien Balsam für Körper und Geist. Eine eingeschworene Gemeinschaft, die über Gott und die Welt diskutiert.
Jeder kennt jeden. Gegenseitige Besuche oder gemeinsame Urlaube sind heute keine Seltenheit mehr. Zu Geburtstagen gehört ein kleiner Umtrunk. So auch gestern nach der Sauna. Da hatte Gustav Warnstedt zu einer kleinen Feier anlässlich seines Geburtstages auf sein Anwesen am Strohmühlenweg geladen. Und aufgetafelt. Die Saunamannschaft fand sich ein: Richard Tober, Jürgen Dobrzykowski, Bernd Winter, Heidi und Heinz Beck (im Bild 2. von rechts der Jubilar).
Der Jubilar, ein alter Nordhäuser, den die Geschäftsleitung gestern mit einem Geschenk überraschte (im Bild überreichen es Kristin Goepp-Erny und Norbert Nixdorf), ist mit seinen 86 Jahren körperlich und geistig äußerst fit. Interessante Geschichten weiß er aus seinem Leben und über Nordhausen zu erzählen. Mit dem Auto fährt Gustav noch weite Strecken. Seit Jahren 60 Jahren unfallfrei. Auch heute steuert er noch bis nach Ungarn, wo er jedes Jahr mehrere Wochen in einem Ferienhäuschen Urlaub macht. Er lebe nicht in den Tag hinein, meint er. Im Haus, Hof und Garten gebe es immer was zu tun. Das halte ihn immer in Bewegung. Der wöchentliche Sauna-Besuch sei ihm Bedürfnis.
Die Saunagemeinschaft wünscht Gustav Warnstedt Gesundheit und noch viele weitere schöne Jahre jeden Freitag in ihrer Mitte.
Kurt Frank
Autor: redPro Woche bietet das Haus 106 Kurse – vom Babyschwimmen bis zu Angeboten für Urgroßeltern. 20 Mitarbeiter, ausgebildete Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler, bemühen sich um das Wohl der Patienten und Besucher. Etwa 200 Männer und Frauen werden hier individuell betreut.
Während jüngere Leute vor allem Wert auf Körperhaltung und Muskulatur, kurzum ästhetische Aspekte, besonderen Wert legen, sind die Senioren darauf bedacht, sich im Alter beweglich und fit zu halten, kleinen und größeren Wehwehchen vorzubeugen. Dafür bietet das Wellness- und Gesundheitszentrum in der Rolandstadt auch dank seiner vielseitigen Sportmöglichkeiten ideale Voraussetzungen.
Man soll das Alter nicht als Abbauphase sehen, der man willkürlich ausgesetzt sei, sagt Geschäftsführer und Sportwissenschaftler Thomas Erny. Sich den neuen Anforderungen stellen und nach Möglichkeiten suchen, damit das Leben auch im höheren Alter Freude bleibt, das sei die bessere Alternative, als nur untätig den Tag zu verbringen. Bewegung sei Leben.
Die Frauen und Männer im Alter von 20 bis 75 Jahren, die sich jeden Dienstagvormittag zu ihrem Gruppenfitnesskurs naturalMove einfinden, nehmen das wörtlich (Bild). Herzstück ist das Balancetrainingssystem. Es sei kein bestimmtes Fitness-Level erforderlich, sagt Kristin Goepp-Erny, die den Kurs leitet. Das Programm ermögliche jedem Teilnehmer seine Intensität selbst zu entscheiden. Es verstärke körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Carpe Diem ist auch zu einer Stätte der Begegnung geworden, in der sich Menschen regelmäßig einfinden, sich sportlich betätigen und miteinander kommunizieren. Oder in der Sauna schwitzen. So wie die mittlerweile nicht mehr ganz jungen Männer, die sich seit Jahr und Tag jeden Freitagvormittag treffen. Saunagänge, sind sie überzeugt, seien Balsam für Körper und Geist. Eine eingeschworene Gemeinschaft, die über Gott und die Welt diskutiert.
Jeder kennt jeden. Gegenseitige Besuche oder gemeinsame Urlaube sind heute keine Seltenheit mehr. Zu Geburtstagen gehört ein kleiner Umtrunk. So auch gestern nach der Sauna. Da hatte Gustav Warnstedt zu einer kleinen Feier anlässlich seines Geburtstages auf sein Anwesen am Strohmühlenweg geladen. Und aufgetafelt. Die Saunamannschaft fand sich ein: Richard Tober, Jürgen Dobrzykowski, Bernd Winter, Heidi und Heinz Beck (im Bild 2. von rechts der Jubilar).
Der Jubilar, ein alter Nordhäuser, den die Geschäftsleitung gestern mit einem Geschenk überraschte (im Bild überreichen es Kristin Goepp-Erny und Norbert Nixdorf), ist mit seinen 86 Jahren körperlich und geistig äußerst fit. Interessante Geschichten weiß er aus seinem Leben und über Nordhausen zu erzählen. Mit dem Auto fährt Gustav noch weite Strecken. Seit Jahren 60 Jahren unfallfrei. Auch heute steuert er noch bis nach Ungarn, wo er jedes Jahr mehrere Wochen in einem Ferienhäuschen Urlaub macht. Er lebe nicht in den Tag hinein, meint er. Im Haus, Hof und Garten gebe es immer was zu tun. Das halte ihn immer in Bewegung. Der wöchentliche Sauna-Besuch sei ihm Bedürfnis.
Die Saunagemeinschaft wünscht Gustav Warnstedt Gesundheit und noch viele weitere schöne Jahre jeden Freitag in ihrer Mitte.
Kurt Frank




