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Fr, 16:24 Uhr
05.07.2013

Neuer grüner Kandidat

Die Bündnisgrünen in Nordthüringen hatten ein Problem. Ihnen war in den Wochen zuvor der schon nominierte John Dauert "abhanden" gekommen. Jetzt gibt es einen neuen Kandidaten...


Sondermann (Foto: privat) Sondermann (Foto: privat) Bei einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der Kreisverbände Eichsfeld, Nordhausen und Unstrut-Hainich in Mühlhausen wurde der 47-jährige Norbert Sondermann zum bündnisgrünen Direktkandidaten im Wahlkreis 189 bestimmt. Sondermann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt Heiligenstadt. Er arbeitet in Erfurt für die bündnisgrüne Landtagsfraktion als Referent für Energie und Klima und ist seit März 2013 mit Claudius Hille Sprecher des bündnisgrünen Kreisverbandes im Eichsfeld.

„Ich freue mich auf einen Wahlkampf, in dem ich authentisch für grüne Inhalte werben kann“ erklärt Direktkandidat Sondermann. Es geht ihm um viel: „Wir brauchen in Deutschland einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € und nicht nur regionale Lohnuntergrenzen. Die Energiewende muss voran gebracht werden. Die jetzige Regierung ist daran schuld, dass die Strompreise derzeit so hoch sind, zu viele Unternehmen profitieren von den Vergünstigungen, welche durch die Verbraucherinnen und Verbraucher gezahlt werden müssen. Und die unkonventionelle Erdgasförderung, das sogenannte Fracking muss in Deutschland verboten werden! Bei all diesen Themen steht schon jetzt fest, wer einen wirklichen Regierungswechsel will, muss GRÜN wählen, sonst droht eine lähmende Große Koalition“, gibt Norbert Sondermann im ersten Statement zu bedenken.

„In Nordthüringen steht für mich eine Regionalentwicklung im Vordergrund, welche die Ressourcen der Region deutlich besser nutzt. Die stürmische Entwicklung rund um den Nationalpark Hainich macht deutlich, dass Naturschutz auch wirtschaftliche Potenziale wecken kann. Diese könnten durch ein Biosphärenreservat im Südharz ebenso wirkungsvoll erschlossen werden“ erklärt der Kandidat.

„Ebenso sollte der Bahnverkehr für BerufspendlerInnen in die Zentren nach Kassel, Göttingen und Erfurt deutlich verbessert werden. Mit der Fahrplankürzungen ab 2013 Dezember trifft das Thüringer Verkehrsministerium allerdings die völlig falschen Entscheidungen. Man kann den Eindruck gewinnen, dass Nordthüringen planmäßig aufs Abstellgleis geschoben werden soll“, findet Sondermann.

„Als bündnisgrüner Kandidat für den Bundestag stehe ich für eine Umgestaltung der Politik, die mehr Bürgerbeteiligung und eine ressourcenschonende Wirtschaft ermöglicht,“ stellt Sondermann abschließend klar.
Autor: red

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Kommentare
Boris Weißtal
05.07.2013, 17:50 Uhr
wo sit J.D.?
was ist denn mit John Dauert?. Hoffentlich nicht Ernstes? Oder ist vor den "geistreichen" NNZ-Kommentatoren in den internetfreien Urwald geflohen?
Alex Gösel
05.07.2013, 17:50 Uhr
Dinosaurier Dauert...
Tja, so kann man es auch machen: egal ob beruflich oder klammheimlich sich aus der Politik verabschieden.

Ich denke, jetzt braucht sich auch der letzte nicht mehr zu wundern, warum denn Herr Dauert keine Fragen mehr in seinem Artikel "Politische Dinosaurier" vom 03. 04. 2013 beantwortet. Ich persönlich habe sowieso keine "Grüne Antwort 3" erwartet.
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