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Di, 10:52 Uhr
18.06.2013

Betten für Rumänien

In Rumänien gibt es noch viel zu tun, um die sozialen Standards wenigstens einigermaßen dem Europäischen Maß angleichen zu können. Der Trägerverbund Altenpflege Nordhausen, das JugendSozialwerk und andere Eirichtungen füllten einen Sattelzug mit Pflegebetten für Siebenbürgen...

Hilfe für Rumänien (Foto: JUSOWE) Hilfe für Rumänien (Foto: JUSOWE)

Nun sind sie endlich angekommen, die Hilfsgüter, die in Medias und Hetzeldorf/Siebenbürgen dringend gebraucht werden. Dank der großzügigen Spenden des Hospizes in Neustadt, des Katholischen Elisabethheimes in Erfurt und der Einrichtungen der Diakonie Nordhausen, freuen sich die Menschen nun über Pflegebetten, Rollatoren und Gehhilfen sowie eine Pflegebadewanne.

Seit Monaten wurde der Transport vorbereitet, der wegen der Menge sperriger Güter nur von einer erfahrenen Spedition durchgeführt werden konnte, und dank der Unterstützung vieler Helfer ermöglicht. Am 6. Juni war es dann soweit, die Verladung auf den Sattelzug in Auleben konnte vorgenommen werden. Trotz des EU-Beitrittes Rumäniens, der die Hoffnung auf Besserung im Bereich Pflege- und Krankenversorgung weckte, wird diese Hilfe dringend benötigt. Der rumänische Staat hat seine Sozialleistungen in den letzten Jahren bedauerlicher Weise drastisch gesenkt.

Hilfe für Rumänien (Foto: JUSOWE) Hilfe für Rumänien (Foto: JUSOWE)

Umso herzlicher und größer gilt der Dank allen Unterstützer! Egal ob finanziell oder durch tatkräftiges zupacken, jede Hilfe wird und wurde gebraucht. Besonders bedanken möchten wir uns bei der Landwirtschaft Auleben GmbH, die den Lagerplatz in Zusammenarbeit mit Familie Volkmann bereitgestellt haben und bei den vielen Spendern, die im vergangenen Jahr den Aufruf zur Hilfe des Jugendsozialwerk Nordhausen finanziell unterstützt haben.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
18.06.2013, 11:36 Uhr
Nachvollziehbar
Es ist irgendwie nachvollziehbar, dass solchen bitterarmen Menschen wie in Rumänien, geholfen werden muss.

Meine Gedanken liegen aber in erster Linie den obdachlos Gewordenen des Hochwassers in Deutschland. Es gibt genug Menschen in Mitteldeutschland, welche nicht wissen, wie sie die nächsten Tage und Wochen über die Runden kommen sollen. Nur das haben, was sie am Leibe tragen. Hausrat und Erinnerungen sind zerstört worden. Was kann einem da noch schlimmeres passieren?

Also warum immer in die Ferne schweifen?
Die Armut und Hoffnungslosigkeit steht bei uns vor der Türe. Und was sind bei allem Verständnis 8 Millionen Euro Spendengeld, wenn Milliarden Euro Schaden zu beklagen sind? Das ist noch nicht einmal der berühmte "Tropfen auf den heißen Stein."
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