Kommentare
Harzer00
12.06.2013, 09:58 Uhr
ökumenische Gottesdienste - das war einmal???
In den früheren Jahren gab`s auf dem Theaterplatz zum Rolandsfest immer einen richtigen ökumenischen Gottesdienst aller Stadtkirchen. Aber soviel Gemeinsamkeit von katholischen und evangelischen Christen ist jetzt wohl von der neuen Stadtregierung nicht mehr gewollt?
Und damit sich keiner am Sonntag verirrt, um 10.30 Uhr lädt die katholische Gemeinde jedenfalls zum eigenen Gottesdienst in den Dom.
Da haben wir das Motto zum Rolandsfest wohl doch falsch verstanden: "Gemeinsam geht`s!"
Wolfi65
12.06.2013, 10:27 Uhr
Das ist doch schon mal etwas
Danke für den Termin.
Vielleicht komme ich auch hin.
othello
12.06.2013, 13:08 Uhr
Gott auf der großen Bühne
Gott auf großer Bühne !
Es gibt bald keine Veranstaltung mehr, die nicht von Gottesdiensten begleitet wird. Wieso wird von den Veranstaltern des Rolandsfestes für die christlichen Ideologen die große Bühne im Gehege zur Verfügung gestellt ? Was hat Gottes Wort mit dem Rolandsfest zu tun ? Das Rolandsfest ist eine alte Nordhäuser Tradition, mit kommerziellen Interessen, mehr nicht.
Warum wird die mehrheitlich nicht konfessionell gebundene Bevölkerung mit derartigen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit belästigt. Keine andere Organisation, die politisch aktiv ist, würde sich so etwas leisten können. Stellen sie sich vor, die Linken, die SPD, FDP und andere Parteien, oder auch Gewerkschaften würden ähnliche Veranstaltungen auf der großen Bühne im Gehege zum Rolandsfest durchführen. Sicher undenkbar. Na ja, die haben keine Gottesdienste . Wieso glaubt Harzer, dass die Stadtverwaltung dafür verantwortlich ist, dass dieses kein ökumenischer Gottesdienst ist ! Hat die Stadtverwaltung eventuell diesen Gottesdienst in die Wege geleitet ?
Wundern würde es mich nicht, bei dem großen Einfluss, den die evangelischen Gemeinden in Nordhausen auf die Politik der Stadt haben.
Retupmoc
12.06.2013, 14:21 Uhr
Bühnenerfahrung
Natürlich gehört der Herr auf die große Bühne. Es kann ihn sowieso nur einmal geben. Und nicht mehrfach. Und da er ja angeblich "unfehlbar" ist, sollte er sich für seine Taten in den letzten Wochen rechtfertigen. Ich denke dabei z. B. an die Flutkatastrophe, denn die muss ja dann Gottes Wille gewesen sein.
empty
12.06.2013, 16:28 Uhr
Mein Gott, Retupmoc ... !
Es ist schon erstaunlich, daß die, die mit Gott nichts zu tun haben ihn für alles Negative in dieser Welt verantwortlich machen.Ich bin zwar nicht konfessionell gebunden, aber diese Sichtweise war bei den großen Demagogen der Vergangenheit schon in Mode und wurde sattsam propagiert.
Ich lebe mit der Erkenntnis, daß Gott, wenn er denn für alles verantwortlich wäre, eben auch für schlichte Gemüter verantwortlich wäre. In diesem Sinne sind Sie, Retupmoc, dann auf jeden Fall auch ein Kind Gottes !
othello
13.06.2013, 03:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Retupmoc
13.06.2013, 08:22 Uhr
Sehr schlicht, @ empty
... Erstens habe ich nur aus der Bibel zitiert, in der Gott als allmächtig dargestellt wird. Wollen Sie an der Bibel zweifeln. Und nochmal - wenn er allmächtig ist - wieso Katastrophen, verhungernde Kinder usw.? Eine Antwort haben Sie nicht gegeben. Alles was Sie zu dem Thema sagen konnten, war eine persönliche Beleidigung. Schlicht eben.
Übrigens war ich nicht der Einzige, der der Meinung ist, das eine derartige Veranstaltung auf einem Stadtfest nichts zu suchen hat.
Ich spreche keinesfalls den Leuten, die an das glauben wollen an was Sie glauben, die Berechtigung ab dies zu tun. Dann aber bitte in den dafür vorgesehenen Kirchen. Wie schon ein anderer User sagte, wenn eine andere Institution eine derartige Veranstaltung auf einem Stadtfest machen würde, wäre der Aufschrei groß. Und das dann zu Recht.
Marie 2010
13.06.2013, 20:13 Uhr
Es stößt mich ab,
wenn bei allen Festen und Feiern die Kirche präsent ist. Ich bin Atheist und fühle mich überstülpt !
suedharzer
14.06.2013, 08:18 Uhr
Beten für das Rolandsfest
Bei den letzten Kommentaren hilft nur noch Beten: Herr, lass es Hirn regnen!
othello
14.06.2013, 12:41 Uhr
Suedharzer Diffamierung
Wenn es um die Verbreitung des Wort Gottes bei Veranstaltungen geht, dann haben Kritiker einen schweren Stand. Bei Religion hört offensichtlich der Spaß auf. Während Kommentatoren, wie Empty und Suedharzer andere Kommentatoren schon mal als schlichte Gemüter bezeichnen können oder sogar Hirn regnen lassen wollen, dann sind diese Beleidigungen kein Grund, den Kommentar zu sperren. Man mag zu bestimmten Inhalten anderer Meinung sein oder schlicht für falsch halten, aber derartige Diffamierungen sind überflüssig und völlig Inhaltslos. Fundierte Religionskritik ist in dieser Zeitung nicht möglich ( gehört nicht zum Thema ), aber ihre inhaltslose Diffamierung offensichtlich doch.Weiter so NNZ !
Real Human
14.06.2013, 13:42 Uhr
Ist die Bibel jugendgefährdend?
Gemeinsam geht`s – weil ER uns liebt!
Ja, Retupmoc, auf die Frage warum ein angeblich ALLWISSENDER, ALLGÜTIGER und ALLMÄCHTIGER Welt-Erschaffer so etwas Grausames wie z.B. die Serengeti initiiert hat, warum er trotz seiner Allmächtigkeit sein angebliches Lieblingsvolk in heidnischen Konzentrationslagern zu Millionen grausam verrecken ließ, warum Millionen Menschen ein elendes Leben führen müssen, warum sie danach oft einen schweren Tod sterben müssen usw. – darauf werden Sie von keinem Gottgläubigen eine befriedigende Antwort bekommen! (Als eine Art Joker muss dann oft der Teufel herhalten.)
Die hinterhältig zynischste Erklärung ist der angebliche FREIE WILLE, den Gott allen Menschen gegeben habe und womit der Weltenschöpfer so aus der Verantwortung raus sei. (Außerdem hat er ja angeblich selbst am Kreuz für die Sünden der Menschen gelitten.) Unter Hirnforschern ist die Willensfreiheit heute mindestens stark umstritten.
Wer einmal bei wachem Verstand und Urteilsvermögen die Bibel selbst liest, wird bemerken, dass es darin äußerst unheilige Passagen gibt – u.a. die Verherrlichung von Raubkrieg und Völkermord (4. Mose 31).
Man muss kein Experte in Religionsgeschichte sein, um zu erkennen, dass das Vorbild für den abrahamitischen Gott der altorientalische – zu jeder Grausamkeit fähige – Despot ist.
Weil ich seit Langem ab und zu religiöse Sendungen (Morgenandacht, Zuspruch am Morgen usw.) höre, ist mir aufgefallen, dass in ihnen immer seltener Bezug auf die Bibel genommen wird. Das wundert mich nicht, denn z.B. die legendäre Beinahe-Opferung von Isaak durch seinen Vater Abraham, um dessen Ergebenheit Gott gegenüber zu beweisen, passt nach den schlechten Erfahrungen mit dem preußischen Kadavergehorsam schlecht in unsere heutige Zeit.
Im Grunde genommen steht in diesem Buch so viel gefährlicher Unfug, dass man es unter die jugendgefährdenden Schriften einordnen müsste. Zum Glück liest kaum ein Durchschnittsmensch dieses altertümliche Lehrbuch. Zweifellos findet man darin auch sehr wertvolle Passagen, wie z.B. die Versuchung Jesu durch das Böse (Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.), aber was soll man davon halten, wenn die Glaubensgeschichte zeigt, dass die Religionsgemeinschaften gegen fast alle richtigen Erkenntnisse der Bibel schon einmal verstoßen haben.
Apropos Glaube. Ist eigentlich noch keinem Juden, Christen oder Moslem aufgefallen, dass die Bereitschaft – vor allem Autoritäten – zu glauben sehr oft in der Menschheitsgeschichte zu furchtbaren Katastrophen geführt hat? Natürlich sind immer die Andersgläubigen schuld, weil sie den FALSCHEN Glauben hatten und haben! So vertreten es zumindest die Fundamentalisten in den jeweiligen Glaubensgemeinschaften. Aber ist Fundamentalismus nicht eigentlich etwas Positives? Back to the roots! Zeigen nicht gerade Strenggläubige, dass sie ihre Religion oder auch Weltanschauung besonders konsequent praktizieren? Ja, Zweifel reimt sich im Deutschen wunderbar auf Teufel!
Wo die Erziehung zum – natürlich immer richtigen – Glauben wichtiger ist als Wissen und die Befähigung zu selbstständigem Denken, dort sind menschliche Katastrophen oft nicht fern.
Glaube kann Berge versetzen! aber dabei auch furchtbare Abgründe aufreißen!
Thomas Fichtner
15.06.2013, 03:13 Uhr
Was denken die Leute eigentlich...
wofür das Zeh in CDU steht? Nein, nicht für Comedy oder Circus.
Ansonsten: Alles schön und gut, aber zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten will aber auch keiner der Atheisten arbeiten - wo es doch aber total christliche Feiertage sind...
Gibt es übrigens im Englischen was - bedeutet was mit Kuchen haben und Kuchen essen - beides zusammen geht halt nicht.
-Insider-
15.06.2013, 08:06 Uhr
gut
das gemeckert wird. denn wenn in nordhausen gemeckert wird, und das würde selbst bei freibier - dann kommt nämlich bodo s. aus seinem 15grad wohnzimmer und prangert unseren konsumwahn, passiert in der regel etwas. z.b. etwas wird gebaut, egal ob privat oder öffentlich - doof. straßen werden geflickt - doof. häuser saniert - doof. straßenbahn - irgendwie auch doof. altstadt verfällt/wird gefördert - doof. bäume werden gepflanzt oder gefällt - doof. last bot not least, es findet eine veranstaltung statt - richtig dolle doof, weil gefällt nicht/stört die vögel/stört die anwohner/stört die christen/nicht-christen/stört den belgischen feldhamster beim eier legen.
kurzum - alles doof, aber so ist es nun mal in meiner geliebten heimat :D
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